Honda CB750

19. Juni 2019 09:03; Akt: 19.06.2019 09:20 Print

Das «erste Superbike» wird 50 Jahre alt

50 Jahre nach dem Verkaufsstart des originalen Superbikes, der CB750, feiert Honda seine Vierzylinder-Reihenmotoren auf dem Wheels and Waves Festival in Biarritz.

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Die anfangs nur «Honda Four» genannte CB750 Four hat einen quer eingebauten Motor, Kettenantrieb und eine hydraulisch betätigte Scheibenbremse vorn. Von 1969 bis 1978 wurde sie über 550'000-mal hergestellt. Honda Motor Europe nahm auch dieses Jahr am Wheels and Waves Festival teil und feierte dabei zeitgleich das 50-Jahr-Jubiläum der Vierzylinder-Reihenmotoren, sowie den Verkaufsstart der CB750 im Jahr 1969. Die Schweiz präsentiert sich mit zwei sehr unterschiedlichen Versionen der CB1000R. Zum Einen die «CB1000R-adical» von Fuhrer Moto und Gannet Design ist ein aggressiver Streetfighter im Camo Design von Walter Oberli und mit Karbon-Rädern von Rotobox. Zum Andern mit der «Africa Four CRF1000R», die Konzepte und Ideen aus der aktuellen Honda Range vermischt – ergänzt mit goldenen Rädern, einer CRF450R Front und dem einzigartigen HRC-Farbschema. Die Honda Limited Edition CB1000R, von Honda Motor Europe, Italien gebaut und durch die HRC racing tricolour inspiriert. Vier customised CB1000Rs aus Frankreich komplettierten das Line-Up, darunter eine auffällige Black Edition kreiert vom lokalen Händler 3C Motos in Biarritz. Honda Italien zeigte drei Bikes in Biarritz, eines davon war «The Tribute» – eine atemberaubende goldene CB1000R, welche von den Original-Farben der CB750 aus dem Jahr 1969 inspiriert wurde. CB1000R Pedrosa Replica von Moto Macchion Italien. Die «Alfredo» ist eine von Freddie Spencer inspirierte CB1000R von Hakuba Motos, welche beim Punks Peak Sprint-Rennen in den Bergen um Jaizkibel Hondaribia teilnahm, dem Auftakt des fünftägigen Festivals.

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1969 sang Elvis Presley «In The Ghetto», das Sir Douglas Quintett «Mendocino» und im deutschsprachigen Europa sorgte das holländische Bübchen Heintje mit «Heidschi Bumbeidschi» für gute Laune bei den Mütter und schlechte Laune bei den Kids. Doch da gab es auch eine Offenbarung auf zwei Rädern: die Honda CB750. Grenzen überschreitend auf allen Ebenen war sie nicht nur das erste Serienbike mit Vierzylinder-Reihenmotor in der 750er-Klasse, vielmehr war sie auch das erste Motorrad, welches mit elektrischem Starter und Scheibenbremse in Serienausstattung produziert wurde. «Die CB750 war das erste Motorrad, welches ausschliesslich ‹zur Freude am Motorfahren› produziert wurde. Bisher gab es so was nicht, Motorräder wurden ausschliesslich als Nutzfahrzeuge verwendet», erklärt Romeo Eugster, PR-Mann bei Honda Schweiz. Ursprünglich zu einem äusserst wettbewerbsfähigen Preis von nur 1495 US-Dollar entwickelt, gab sie über Jahrzehnte den Ton an und wird heute als das «erste Superbike» bezeichnet.

Zwölf Customised-Versionen

Dass Honda das diesjährige «Wheels and Waves Festival» in Biarritz zum Anlass genommen hat, das 50-Jahr-Jubiläum der CB750 zu feiern, ist kein Zufall: Denn gefeiert werden an der baskischen Küste nicht nur Motorräder, sondern auch das Surfen, Skateboarden, die Musik – «einfach die Freude am Leben», so Eugster. «Ein Lebensgefühl wie vor 50 Jahren, als die erste CB750 in die Verkaufsräume rollte.»

Im Rahmen des Jubiläums stellte Honda einzigartige und Customised-Versionen aus Spanien, Frankreich, der Schweiz und Italien aus. Die zwölf Bikes zeigen die unzähligen Individualisierungsmöglichkeiten für die aktuelle CB1000R und wurden gemeinsam mit einer originalen Honda CB750 aus dem Jahr 1969 präsentiert.

Auch zwei Schweizer Derivate dabei

Die Schweiz präsentiert sich mit zwei sehr unterschiedlichen Versionen der CB1000R. Die «CB1000R-adical» von Fuhrer Moto und Gannet Design ist ein aggressiver Streetfighter im Camo Design von Walter Oberli und mit Karbonrädern von Rotobox. Die «Africa Four CRF1000R» vermischt Konzepte und Ideen aus dem aktuellen Honda Range – ergänzt mit goldenen Rädern, einer CRF450R Front und dem einzigartigen HRC-Farbschema.

Honda Italien zeigte gleich drei Bikes in Biarritz, eines davon war «The Tribute» – eine atemberaubende goldene CB1000R, welche von den Original-Farben der CB750 aus dem Jahr 1969 inspiriert wurde. Vier customised CB1000Rs aus Frankreich komplettierten das Line-Up, darunter eine auffällige Black Edition, kreiert vom lokalen Händler 3C Motos in Biarritz.

Hondas «Neo Sports Café Range», welche heute die CB1000R, CB650R, CB300R und die CB125R umfasst, ist nicht nur eine Retro-Vintage-Reihe – «es sind vielmehr neo-klassische, moderne Motorräder, welche klassische Design-Stile mit modernen Techniken kombinieren», so Honda Schweiz.

(lab/pd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 400PS am 19.06.2019 18:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Schön, dass die Four ihren Geburtstag feiern kann! Bloss wären hier mehr Bilder der schönen Lady angebrachter gewesen als diese Tribute-Design-Fails... Schade, hatte mich auf eine Augenweide gefreut, ab dem zweiten Bild wars das aber dann...

  • Brumm am 19.06.2019 18:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Damals

    Damals wurde über dieses Bike abgelästert weil man mit elektrischer Hilfe ein Motorrad starten konnte. Die Fahrer wurden nicht als Männer angesehen. Heute wird das Teil heilig gefeiert.

  • Fantasma am 19.06.2019 21:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Alte wär mir lieber

    Zum Glück muss man bei den heutigen Modellen nicht mehr den ganzen Motor ausbauen wenn man den Zylinderkopf ausbauen will. Das ging bei den Alten eigentlich zu zweit ruckzuck, bei den Neuen hängt da doch etwas mehr dran.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Eric Gygli am 24.06.2019 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Veteran für Veteran

    Habe noch so eine Four, mit Veteranen-Eintrag!

  • S. Berger am 20.06.2019 15:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Nutzfahrzeug

    Motorräder bisher als Nutzfahrzeuge? Hä? Da habt ihr was verwechselt! Eine Ape ist ein Nutzfahrzeug. Ihr meint sicher: bisher zum reinen Personentransport, dank CB750 Verlagerung zum Freizeitmobil.

  • Fanny Roth am 20.06.2019 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    1986

    ich habe die "grosse Prüfung" gemacht mit einer Honda CBK 750. Hatte sie ein Jahr gefahren und nachher gewechselt, weil sie für meine Körpergrösse nicht so geeignet war ;o) Ich war sehr stolz, dass ich die Prüfung trotzdem bestanden hatte mit diesem tollen Motorrad

  • Töfffahrerseit1975 am 20.06.2019 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein wirklich tolles Motorrad und heute...

    ... neben vielen Töffs aus der Zeit absolut Kult ! Zu den Modellen aus Japan, wie eben die CB ist einfach zu sagen, der Motor war bei weitem "stärker" als das Fahrwerk, Rahmen, Federbeine, Frontgabel, Bremsen, alles zu schwach !... wer die CB750 richtig auskosten wollte war im Vergleich zu seinen Kumpels auf englischen und italienischen Motorrädern richtig Kamikaze-mäßig unterwegs ! Trotzdem, ein tolles Motorrad genau wie die kleine Schwester die CB500 !

  • zu jung am 19.06.2019 22:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Honda der 70er

    Mein absolutes Traumbike ist und bleibt die CBX 1000 mit ihren sechs Zylindern. Die 750er ist aber auch eine Augenweide. Leider bin ich noch ein wenig zu jung, um solche Motorräder fahren zu dürfen...

    • Töfffahrerseit1975 am 20.06.2019 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @zu jung

      ... die Zeit kommt noch ! ...die CBX1000 findet man auch noch auf dem Occasionmarkt ! Mir persönlich gefällt rein optisch die Benelli 750sei bei den 6 Zylinder Maschinen am besten, Leistungsmässig zwar nicht so stark wie die CBX aber bei weitem besser bezüglich Fahrwerk und Komponenten ! Ich persönlich bin allerdings seit Beginn 1975 bis heute überzeugter 2-Zylinder-Fahrer, Italienische Motorräder !

    • Burschi am 21.06.2019 14:10 Report Diesen Beitrag melden

      Honda vs. Benelli

      Ich habe eine Benelli TNT1130. Zwar nur halb soviel Zylinder wie die legendäre Benelli Sei, aber auch ein exotisches Teil.

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