Ford GT «Carbon»

01. November 2018 11:30; Akt: 31.10.2018 20:48 Print

Der leichteste Ford GT aller Zeiten

Der Ford GT Supersportwagen ist in den USA demnächst auch als besonders exklusive «Carbon»-Version bestellbar – sie ist 18 Kilogramm leichter als die konventionelle GT-Strassenversion.

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Damit ist der «Carbon» – das nunmehr dritte Ford GT-Sondermodell – der leichteste Ford GT aller Zeiten und verfügt über mehr Carbon-/Kohlefaser-Elemente als jedes vorherige GT-Modell. Er basiert auf dem aktuellen Ford GT Modelljahr 2019 und wird extrem selten sein: pro Woche soll nur ein einziges Exemplar gebaut werden. Für die Gewichtseinsparung von rund 18 Kilogramm sorgen eine Vielzahl von Leichtbau-Komponenten wie etwa Carbon-/Kohlefaser-Räder, eine Titan-Auspuffanlage, Titan-Radmuttern und eine Polycarbonat-Motorabdeckung am Heck mit zusätzlicher Belüftung, ausserdem entfielen die Becherhalter – einerseits. Andererseits spendierten die Ford-Ingenieure dem Fahrzeug eine Klimaanlage und ein Audiosystem inklusive dem Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3.

«Dieses ganz besondere Fahrzeug zeigt, dass wir bei Ford gezielt auf die Wünsche unserer Kunden eingehen», sagt Lance Mosley, Marketing Manager, Ford Performance. «Ursprünglich wurde der Ford GT für Motorsport-Puristen entwickelt. Allerdings haben wir festgestellt, dass sich Käufer immer öfter auch eine Klimaanlage und ein Audiosystem für diesen Supersportwagen wünschen. Steigende Nachfrage gab es zudem nach Kohlefaser-Design. Deshalb haben wir die «Carbon»-Serie entwickelt, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig eine unverwechselbare Optik anbieten zu können».

Ford lässt Kunden dank «Carbon» am magischen Erbe des GT teilhaben

Bereits auf den ersten Blick erkennbar sind die Carbon-Rallye-Streifen, die sich über das gesamte Fahrzeug ziehen, die Kohlefaser-Elemente an den A-Säulen und im unteren Karosseriebereich sowie die matt-schwarzen Kohlefaser-Räder. Auch im Innenraum finden sich zahlreiche mattierte Kohlefaser-Oberflächen, beispielsweise in den Bereichen der Lüftungsdüsen und der Mittelkonsole. «Der neue Ford GT «Carbon» wird sich auf der Strasse durch das markante Kohlefaser-Design hervorheben und auf der Rennstrecke durch die Gewichtseinsparung punkten», sagt Hermann Salenbauch, Global Director, Ford Performance. «Das hochexklusive Modell ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir unseren Le Mans-gekrönten Supersportwagen immer wieder aufs Neue variieren können, um die Kunden am magischen Erbe dieses Fahrzeugs teilhaben zu lassen».

Die US-Kunden können beim Ford GT Carbon auf Wunsch farbliche Akzente setzen. Zur Wahl stehen die Farben silber, orange, rot oder blau, so dass dann jeweils unter anderem die Aussenspiegel-Abdeckungen und die Bremssättel in der Wunschfarbe lackiert sind. Im Cockpit des Ford GT Carbon setzen unter anderem silberfarbene Sitznähte farbliche Akzente.

Das Interesse übersteigt das Angebot um mehr als das Sechsfache

Das voraussichtlich letzte Ford GT-Bestellfenster öffnet am 8. November 2018. Die Ford Motor Company hatte unlängst bekanntgegeben, die Produktion des Ford GT bis zum Jahre 2022 – also um rund zwei Jahre – zu verlängern, und reagierte damit auf die grosse Kundennachfrage, da das weltweite Interesse das Angebot um mehr als das Sechsfache übersteigt. Das neue und voraussichtlich letzte Zeitfenster, in dem sich die Interessenten für den Kauf dieses exklusiven Supersportwagens weltweit bewerben können, ist vom 8. November bis 8. Dezember 2018 geöffnet.

Ford hatte ursprünglich eine auf 1000 Stück begrenzte Produktion angekündigt – bezogen über einen Zeitraum von vier Jahren, beginnend ab Dezember 2016. Damit wäre die Ford GT-Produktion Ende 2020 eingestellt worden. Nun sollen bis Ende 2022 weltweit insgesamt 1350 Exemplare des Ford GT ausgeliefert werden.

(lab/pd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Stavi am 01.11.2018 14:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mathematik bitte

    Wo sind eigentlich die Zahlen in diesem Bericht? PS, NM, CCM, 0-100, Abmessungen, Preis.... Also nur Bilder schauen...

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  • Illumination am 01.11.2018 11:44 Report Diesen Beitrag melden

    Exklusiv - nicht besonders leichter..

    Wow, ich bin beeindruckt - anstatt Leergewicht 1385 kg nun also 1367 kg.. ;-)

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  • Timmeh am 01.11.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Klingt nach wenig, ist aber viel

    An diejenigen, die hier den Gewichtsunterschied marginalisieren: Der Ford GT ist schon in der Basis extrem leicht für seine Klasse. Entsprechend schwer fällt es, noch Gewicht einzusparen. In dem Bereich ist die Gewichtsersparnis dann schon wieder sehr gross.

Die neusten Leser-Kommentare

  • simi g am 09.11.2018 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    -=+

    der gt ist zwar 18kg leichter. dafür der fahrer 18kg schwerer dank bierbauch :-)

  • Mathe Matiker am 02.11.2018 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wer rechnen kann.....

    Lieber Verfasser des Artikels. Wer rechnen kann ist im vorteil. Es wird nicht ein Auto pro Woche produziert, sondern ein Auto pro Tag. Sonst würde die Produktion ca. 25 Jahre lang dauern. Happy Weekend!

  • Peter am 01.11.2018 21:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stückzahl stimmt nicht

    erst waren 500 geplant und kommuniziert

  • OldGTRules am 01.11.2018 20:47 Report Diesen Beitrag melden

    Naja....

    Hmmm....ich mag die alten GTs. Dieser sieht für mich von der Seite aus wie ein verrumpfelter Karton und von hinten wie aus ein Lego-Baustein. Naja, wers mag. Mein Geschmack ist es nicht. Erinnert mich eher an den Film Transformrs. Bin vielleicht zu alt für so "verknautschte" Dinger :-)

  • Ronny C. am 01.11.2018 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Plastik ?

    Das ist ja eine immense Gewichtseinsparung. Wenn ich mir den typischen fetten US-Kunden so vor Auge führe, dann müsste man wohl zuletzt am Wagen 18kg einsparen. Mit Cabon kann ich selber wenig anfangen, es sieht aus wie billiges Plastik, fühlt sich so an und ist es grundsätzlich auch. Zudem extrem energieaufwändig in der Herstellung und in keinster Weise recyclebar. Nun gut, ich bin kein Ökofreak, aber wenn man sich das zersplitterte und scharfkantige Carbon in gecrashten Supersportwagen anschaut....da möchte ich nicht drin gesessen haben.

    • Illumination am 01.11.2018 19:30 Report Diesen Beitrag melden

      @Ronny C.

      Eher seltene Übereinstimmung zwischen uns beiden..smile.. Carbon im Sinne von Leichtbau leuchtet mir ein - z.B. BMW i3 als erstes Serienfahrzeug mit Fahrgastzelle aus Carbon. Als Dekor-Zusatzausstattung meist zu überrissenen Preisen im Innenraum würde mir nicht einfallen. Ist letztlich nichts anderes als "Kunststoff, der pyrolysiert wird" - hochwertig, aber auch für mich nicht hochwertig "daherkommt".. Aber wie immer auch Geschmacksache.. ;-)

    • socom am 01.11.2018 19:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ronny C.

      ein supersportwagen hat oftmals ein monocoque.... zudem finde ich es ein bisschen gewagt, karbon als billig zu bezeichnen. schliesslich setzen alle supersportwagen und hypercars darauf :-)

    • Autosammler am 01.11.2018 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      hat rein nichts mit Kunststoff zu tun. es ist eine Faser die gewoben wird und ein Harz

    • Ronny C. am 02.11.2018 06:57 Report Diesen Beitrag melden

      Autos aus Carbon

      @Illumination : Ich sehe noch ein anderes Problem. Meine Mutter fährt einen brandneuen i3S, der bekanntlich aus Carbon gefertigt ist. Die Spaltmasse sind grösser als bei jedem Tesla, den ich mir jemals angeschaut habe. Dabei sind die Deutschen Meister im Carosseriebau. Meine These ist, dass sich Carbon nicht auf den Zehntel-mm oder gar mm genau "backen" lässt und deshalb mit grossen Spaltmassen kompensiert werden muss. Ein Auto aus Blech (egal ob Stahl oder Alu) lässt sich offenbar präziser fertigen. Leichtbau aus Carbon ja, aber bitte dort, wo man es nicht sieht.

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