Erste Probefahrt

13. Oktober 2018 11:00; Akt: 13.10.2018 11:03 Print

Der neue Porsche 911er bleibt ganz der Alte

911er-Fans können sich entspannt zurücklegen: Die neuste Generation der Porsche-Ikone aus Zuffenhausen wird niemanden enttäuschen.

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911er-Fans können sich entspannt zurücklegen: Die neuste Generation der Porsche-Ikone aus Zuffenhausen wird niemanden enttäuschen. Los geht es mit dem Generationswechsel mit dem Coupé, das im Frühjahr ausschliesslich als 911 S an den Start geht – wie bisher mit einem 3,0 Liter-Turbo, der nun aber ... ... 450 PS und 530 Newtonmeter entwickelt, in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt und gute 305 km/h schafft. Unter dem Blech bleibt auch die Baureihe 992 ein Sportwagen, der keine Kompromisse macht – und deshalb auch weiterhin mit den Sechszylinder-Boxern unterwegs ist. «Fürs erste zumindest wird es keine anderen Antriebsvarianten geben», beruhigt Achleitner die Vollgasfraktion. Wenn man – natürlich links vom Lenkrad – den Motor anlässt, hört man nach wie vor das vertraute Brabbeln eine Boxers. Und auch wenn die Instrumente längst digital sind, zuckt in der mittleren der fünf Tuben des Cockpits bei jedem Gasstoss noch ganz traditionell ein analoger Drehzahlmesser. Auch die Generation 992 bleibt ein Gradmesser für Fahrdynamik, kein anderer Sportwagen ist so messerscharf und präzise und dabei trotzdem so gutmütig wie der Elfer. «Uns ging es darum, den Spagat der Eigenschaften noch weiter zu spreizen», sagt Achleitner: Schärfer und präziser in den Kurven, schneller auf der Geraden und komfortabler auf der Langstrecke. Petrol Heads bitte weggucken: Die neue Plattform bietet schon Platz für Akkus, und beim Blick auf die Navi-Karte staunt man: Denn dort sind die Ladestationen bereits eingetragen.

Der neue 911er wird natürlich neu eingekleidet, wird ein paar Millimeter grösser und sieht wieder ein bisschen mehr nach Sportwagen aus.

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Los geht es mit dem Generationswechsel mit dem Coupé, das im Frühjahr ausschliesslich als 911 S an den Start geht – wie bisher mit einem 3,0 Liter-Turbo, der nun aber 450 PS und 530 Nm entwickelt, in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt und gute 305 km/h schafft. Aber wie immer bei Porsche wird die Palette breit aufgefächert: Cabrio und Targa sind auf den Testfahrten schon mit dabei, natürlich gibt es wieder ein Basismodell, den GTS und selbstredend den Turbo und auch am Allrad führt kein Weg vorbei, genauso wenig wie an den GT- und RS-Modellen.

Optisch ein wenig «böser»

Aussen wird das Auto natürlich neu eingekleidet, wird ein paar Millimeter grösser und sieht wieder ein bisschen mehr nach Sportwagen aus. Und innen machen die Designer den Elfer ein bisschen hübsch für den Flirt mit der Generation Smartphone. Aber unter dem Blech bleibt auch die Baureihe 992 ein Sportwagen, der keine Kompromisse macht – und deshalb auch weiterhin mit den Sechszylinder-Boxern unterwegs ist. «Fürs erste zumindest wird es keine anderen Antriebsvarianten geben», beruhigt Achleitner die Vollgasfraktion.

Wenn Achleitner zur Ausfahrt mit seinen nur noch mässig getarnten Prototypen bittet und man natürlich links vom Lenkrad den Motor anlässt, hört man deshalb nach wie vor das vertraute Brabbeln eine Boxers. Und auch wenn die Instrumente längst digital sind, zuckt in der mittleren der fünf Tuben des Cockpits bei jedem Gasstoss noch ganz traditionell ein analoger Drehzahlmesser – so viel ist Porsche der Legende schuldig.

Ein Gradmesser für Fahrdynamik

Nur ganz kurz streift der Blick über die Mittelkonsole mit dem grossen Touchscreen und den Schalterleisten wie im Panamera, dann schnappt die Doppelkupplung zu, der erste von acht Gängen rastet ein und der Elfer fährt allen Zweifeln davon – schon eine Rechts- Links-Kombination genügt, dann lösen sich sämtliche Sorgen in Luft auf. Ja, auch die Generation 992 bleibt ein Gradmesser für Fahrdynamik, kein anderer Sportwagen ist so messerscharf und präzise und dabei trotzdem so gutmütig wie der Elfer.

«Uns ging es darum, den Spagat der Eigenschaften noch weiter zu spreizen», sagt Achleitner: Schärfer und präziser in den Kurven, schneller auf der Geraden und komfortabler auf der Langstrecke. Autonomes Fahren macht in einem Sportwagen zwar in etwa so viel Sinn wie alkoholfreies Bier auf dem Oktoberfest, aber um eine Abstandsregelung und eine Spurverlassenswarnung kommt offenbar auch der Elfer nicht mehr herum.

Und, Petrol Heads bitte weggucken – die neue Plattform bietet schon Platz für Akkus, und beim Blick auf die Navi-Karte staunt man: Denn dort sind die Ladestationen bereits eingetragen.

(lab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 911er Fan am 13.10.2018 20:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schöner Wagen

    Der 911er ist schön wie er ist. Also warum gross verändern?

  • Peter Zumbach am 13.10.2018 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Der einzige wirklich schöne Porsche

    - bei den andern Modellen ist es mit den Formen aus dem Ruder gelaufen und "too much" oder schlicht hässlich wie der Cayenne und Macan.

  • Lembrançer am 13.10.2018 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein "Kunststoff"

    Der schönste 911 bleibt der Erste in der Geschichte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • peter am 17.10.2018 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geld gut angelegt

    jeder Porsche bringt mehr Rendite als jede Bank, wie Herr Porsche so schön sagte. es stimmt einfach

    • Noah. am 19.10.2018 18:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @peter

      Ein 911er verliert mindestens 15% des Wertes schon beim kauf.

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  • Alfons am 15.10.2018 19:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gäähhn

    So etwas von langweilig und emotionslos. Schlimmer geht es nicht mehr!

    • Meister Z am 15.10.2018 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Alfons

      Ganz genau. Masslos überteuert und sowas von langweilig.

    • kurt am 17.10.2018 18:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Meister Z

      ich kenne keinen einzigen Sportwagen der so Alltagstauglich ist

    • Meister Z am 17.10.2018 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kurt

      Sie haben es erfasst. Wir reden hier von einem Sportwagen der ach so alltagstauglich ist. Also ist es ein kein Sportwagen sondern ein Kompromiss oder ein "Sportwagen" für ältere Menschen welche zu etwas Geld gekommen sind. Aber für einen echten Sportwagen hat es trotzdem nicht gereicht.

    • Bleifrei 98 am 24.10.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      Was? Was?

      @meister Z ich glaube an deiner Aussage zu erkennen, dass du noch nie 911er gefahren bist. Fahrwerkstechnisch lässt du damit jeden mit mehr Leistung stehen, sobald es kurven gibt :)

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  • Iflodnob am 14.10.2018 23:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    997 vs 991&992

    Der schönste und letzte echte Porsche ist meiner Meinung nach, der 997.2, danach sind die Autos durch VW, grösser, schneller, perfekter emotionsloser und disconnected geworden. Vermutlich kein Zufall, dass der 997 die höchste Zahl hat! W 997 :-)

    • Point Man am 15.10.2018 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Iflodnob

      996? 993 ist einer der letzte guten. 996 sind so ziemlich die günstigsten 11er die man findet.

    • Point Man am 15.10.2018 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Iflodnob

      Ich finde die Klassiker schön ohne, Displays, Kameras oder Automat.

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  • Martial2 am 14.10.2018 19:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Deutscher Juwel...

    Porsche bleibt Porsche, da weiss man was man besitzt. Einer der besten Sportwagen aller Zeiten. Ein Mal am Steuer sitzen, dann will man nicht mehr raus!

  • Xavi am 14.10.2018 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Porsche ist eine Klasse für sich.

    Denkt mal nach: Habt ihr schon jemals irgendwo Werbung für Porsche gesehen? Eben. Gar nicht oder ein paar wenige male in einem dieser Magazine, die man in Wartezimmern vorfindet. Porsche steht für dauerhafte Qualität und diese spricht sich eben herum. Wem es gefällt und es sich leisten kann, nur zu. Würde mir auch einen kaufen, wenn ich das Geld, aber vor allem die Fahrerfahrung dafür hätte (22 J.). Jeder 911er war gerade perfekt für seine Zeit abgestimmt und diese zeitlose, unauffälige Eleganz und die saubere Technik halten bis heute. Porsche machts richtig.

    • Reto am 14.10.2018 23:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Xavi

      Schau mal in Auto Zeitschriften...

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