490,484 km/h

03. September 2019 13:05; Akt: 03.09.2019 13:06 Print

So schaffte der Bugatti Chiron den Weltrekord

Ein Prototyp eines Bugatti Chiron durchbricht mit 490,484 km/h als erster Hypersportwagen die magische 300-Meilen-pro-Stunde-Grenze.

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«Bugatti hat einmal mehr gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Mit diesem neuen Rekord des Chiron betreten wir erneut absolutes Neuland. Nie zuvor hat ein Serienhersteller diese hohe Geschwindigkeit erreicht», sagt Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti. «Unser Ziel war es, die magischen 300 Meilen pro Stunde als erster Hersteller überhaupt zu erreichen. Das haben wir nun geschafft und es macht uns unheimlich stolz.» Trotzdem war es für Bugatti die letzte Rekordfahrt. «Wir haben mehrfach gezeigt, dass wir die schnellsten Autos der Welt bauen. Künftig legen wir unseren Focus auf andere Bereiche», sagt Winkelmann.

Der Rekord-Fahrer

Le-Mans-Gewinner und Bugatti-Testfahrer Andy Wallace erreichte die Spitzengeschwindigkeit von exakt 490,484 km/h (304,773 mph) am 2. August 2019 auf der Test- und Prüfstrecke in Ehra-Lessien in Niedersachsen. «Eine Wahnsinnsgeschwindigkeit. Eigentlich unvorstellbar, dass ein Auto das schafft. Aber der Chiron war gut vorbereitet, ich habe mich sehr sicher gefühlt, selbst in diesen hohen Geschwindigkeitsbereichen», sagt Andy Wallace.

Er tastete sich ab 300 km/h in 50-km/h-Schritten an den Topspeed heran, um zu sehen, ob alle Bedingungen stimmen und der Chiron optimal beim Auf- und Abtrieb ausbalanciert ist. «Schon beim ersten Versuch habe ich gespürt, dass das klappt. Der Chiron lief perfekt und die Strecke sowie die Wetterbedingungen waren ideal. Das ganze Team hat einen fantastischen Job gemacht», sagt Wallace überglücklich.

«Ab dem Start habe ich Vollgas gegeben.»

Nach einer Runde, um den Chiron zu konditionieren, beschleunigte Andy Wallace aus der Nordkurve heraus auf 200 km/h, um auf der dann 8,8 Kilometer langen Geraden der VW-Teststrecke auf Höchstgeschwindigkeit zu gelangen. Bei einem vorher genau definierten Bremspunkt verzögerte er den Chiron wieder auf 200 km/h, um durch die Südkurve zu fahren. Dafür hatte er zwei Kilometer Platz. «Ab dem Start habe ich Vollgas gegeben, ungefähr 70 Sekunden lang.»

Wichtig war, dass ich ab 200 km/h aus der Kurve raus bin, um auf der Geraden die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Das verlangt höchste Konzentration», sagt der neue Rekordhalter. In einer Sekunde legte er 136 Meter zurück. Es ist nicht das erste Mal, dass Andy Wallace einen Geschwindigkeitsrekord aufstellt: 1998 fuhr der Brite im McLaren F1 mit 391 km/h (243 mph) auf gleicher Strecke schon einen Rekord ein.

(lab/pd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Raidbase am 03.09.2019 16:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlose VW-Werbung mit Schreibfehler im Sekundent

    Ein weiters mal zeigt ihr, dass ihr nicht im Ansatz gewillt seit, etwas sinnvolles zu leisten. 1. Priorisiert ihr seit jeher eine Marke (gibt es dafür Provision) 2. Ist der Beitrag sehr warscheinlich mit einem nicht sehr ausgereiften 'Ü'bersetzungsprogramm geschrieben worden oder habt ihr andere Gr'ü'nde warum es im ganzen Bericht so viele Schreibfehler gibt? 3. Die Medien sollte doch ein Vorbild sein, leider seit ihr genau so schusselig wie Kinder in der Primarstufe. Lernt mal Korrekturlesen.

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  • Illumination (Aboriginal) am 03.09.2019 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    schon wieder....

    Wieso gibt es hier eigentlich fast ausnahmslos VW/Audi / VW-Konzern- Werbung? Ist das nicht etwas gar einseitig?

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  • Timmeh am 03.09.2019 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    Beeindruckend, aber...

    ...mit schier endlosem VW-Budget ein Concept Car auf der VW-eigenen und weltweit für diese Versuche am besten geeigneten Strecke in Ehra-Lessien (die der Konkurrenz nicht zur Verfügung gestellt wird) auf 300 mph zu beschleunigen, wirkt etwas gar verkrampft, nachdem der Mini-Hersteller Köenigsegg den Serien-Chiron in dieser Disziplin zuvor auf einer gesperrten normalen Strasse in Nevada blamiert hatte. Es wirkt insofern noch mehr gekünstelt, weil Köenigsegg diese Marke mit dem bestellbaren Serienfahrzeug Jesko angepeilt hat (auch Hennessey und SSC sind dran).

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Derren Palmer am 06.09.2019 10:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Derren Palmer von Ford

    Derren Palmer im Gespräch mit Autocar: Für ihn seien Elektroautos bis dahin vor allem vernünftige, nicht mit den Sportwagen von Ford vergleichbare Fahrzeuge gewesen. Seine Meinung habe sich jedoch schnell geändert, als er sich mit dem Stand der Technik auseinandersetzte. "Ich konnte nicht glauben, wie gut diese neuen Autos waren. Sie konnten Dinge, die man mit einem Auto mit Verbrennungsmotor niemals tun würde. Sie waren einfach besser."

  • Illumination am 04.09.2019 23:41 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne "Erbsenzähler im Genick"...

    Fahrzeuge von Bugatti und Koenigsegg in einzigartiger, höchster Material- und Verarbeitungsqualität zeigen, wozu Hersteller ohne "kalkulatorische Erbsenzähler im Hintergrund" in der Lage sind.. Würde der VW-Konzern bestimmte DSG-Getriebe mit hochwertigeren Druckspeichern ausrüsten (das "A und O" bei Doppelkupplungs-Getrieben - Mehrpreis ca. 30 Euro), und nicht nur ab Werk mit 75 Prozent Ölfüllung ausliefern, wären mindestens zwei Drittel aller Schäden vermeidbar.. Der Rest geht minderheitlich auf die Mechatronic - betrifft nicht nur den VW-Konzern;-)

    • Vox am 05.09.2019 05:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Diese Probleme hast du nicht bei der Elektromobilität. DSG ist zum lachen.

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  • Autoexperte am 04.09.2019 23:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einfach toll

    faszinierend diese Ingenieur Leistungen. denke die 500 sind bald geknackt. und das lange Heck steht im gut.

    • Autoexperte am 05.09.2019 12:47 Report Diesen Beitrag melden

      Übrigens...

      Mein Chiron TDI fährt 520 und ist Kulturgut!

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  • werner s am 04.09.2019 21:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn im Quadrat

    Bravo ich bin sooooo stolz auf euch. Ihr werdet lange, besonders von der dritten Kommastelle zehren können.

  • early adopter am 04.09.2019 16:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Kampf

    +++ Die Verbrenner Fans sind intensiv daran, die Elektromobilität zu verhindern. Aktuell sind sie in der letzten Phase Nr. 4. 1: ignorieren 2: belächeln 3: bekämpfen 4: verlieren +++++

    • P-Guru am 04.09.2019 20:38 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Lavendel, Majo!

      Und du bist intensiv am Majo gurgeln.

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