Hybridmonster

24. Februar 2020 10:20; Akt: 24.02.2020 10:24 Print

Genf zeigt Hypercar aus dem 3D-Drucker

US-Autobauer Czinger stellt mit dem 21C ein 1,7 Millionen Dollar teuren Hypercar aus dem 3D-Drucker vor.

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Revolutionär:Teile des 21C sind 3D-gedruckt. (Bild: Czinger)

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Czinger gilt als aufstrebender Hypercar-Hersteller. Zu den Besonderheiten der US-Firma gehört unter anderem die Teile-Fertigung aus 3D-Druckern. Auf dem Genfer Autosalon werden die Kalifornier demnächst ihren ersten Hypercar mit den Namen 21C, der nach dem 3D-Druckverfahren produziert wurde, zeigen.

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Im Vorfeld veröffentlicht Czinger technische Details des Supersportlers, der in Los Angeles gebaut und auf 80 Exemplare limitiert sein wird. Der 21C verfügt über einen 2,9 Liter Twin-Turbo-V8 Motor, mit dem das Auto 11.000 U/min schafft. Grosse Teile des Fahrgestells des 1,7 Millionen Dollar teuren Hypercars wurden mit dem 3D-Drucker hergestellt.

1250 PS

Beim Antrieb handelt es sich um einen selbstentwickelten Hybrid-Strang, der mit einem 2,88 Liter grossen Mittelmotor-V8 mit flacher Kurbelwelle sowie zwei Elektromotoren arbeitet. Der Twin-Turbo-V8 leistet allein 948 PS, den Rest steuern die an jedem Vorderrad positionierten E-Maschinen bei. So kommt der 21C auf eine Systemleistung von 1250 PS.

Das Design ist auf optimale Aerodynamik ausgelegt, die Türen öffnen sich scherenmässig wie bei Koenigsegg. Für den 21C gibt Czinger ein Leergewicht von 1250 Kilogramm an. Von 0 auf 100 schafft es der Czinger 21C in 1,9 Sekunden. Und beim Sprint von null auf 400 km/h sollen bloss 29 Sekunden vergehen.

3D-Pionier am Werk

Die Fahrzeugteile aus dem 3D-Drucker entstanden in einem klimatisierten Drucklabor. Gearbeitet wurde mit Maschinen, die auch schon bei Rolls-Royce zum Einsatz kamen. Besonders Bereiche mit hoher Last wurden beim 21C mit Aluminium- und Titanlegierungen gedruckt. Dort wo es möglich war, wurden Standardmaterialien und Aluminiumprofile eingesetzt. Das beschert dem Hypercar eine supersteife Struktur.

Dass Firmenboss Kevin Czinger das 3D-Druckverfahren für sein Auto verwendet, ist keine Überraschung. Als Mitbegründer von Divergent3D, einem Unternehmen, dass sich auf den 3D-Druck in der Autobranche fokussiert hat, weiss er um die Vorteile, die diese Produktion bei der Herstellung mit sich bringt. Czingers Firma hat unter anderem bereits 2017 Peugeot SA mit 3D-gedruckten Bauteilen bei der Entwicklung eines Supercars unterstützt.

(lab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Piercarlo am 24.02.2020 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Schöner Wagen viel Brumm

    mir recht solange es keine E-Gurke ist

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  • W. Roderer am 24.02.2020 20:06 Report Diesen Beitrag melden

    Genau das richtige für auf CH-Strassen

    Wenn man damit im Stau steht dürfen alle schauen und fragen: Hallo Sie da, schönes Auto was Sie da herumstehn haben, schafft der wirklich 400? Wow, den will ich auch!

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  • Max G. am 24.02.2020 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Ist doch grossartig

    Finde diesen Hypercar super. Vereint doch das beste aus beiden Welten - E-Auto und Benziner Turbo

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Die neusten Leser-Kommentare

  • #Etna_sahiti am 01.03.2020 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ferrari

    So schön

  • lehro am 29.02.2020 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Uralte Technik unter der Haube schade!

    So etwas brauchen wir nicht. Schon gar nicht als Benziner.

  • Zum Nachdenken am 25.02.2020 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    China produziert E-Autos

    Da wird produziert was das Zeug hält, Umweltschäden hin oder her, die E-Hype ist voll am laufen und bereits sind gesundheitlichen Schäden zu verzeichnen: Der Coronavirus breitet sich aus und hat längst Europa erreicht, jetzt auch schon die Schweiz! Alles halb so schlimm sagen die selbsternannten Experten, wir wollen jetzt das E-Auto mit diesen hochgiftigen Batterien, egal wenn wir dahingerafft werden, es lebe das E-Auto, nichts kann uns mehr stoppen!! / Dumm nur: Wer fährt dann das E-Auto, wenn keiner mehr da ist???

    • Irene Berger am 25.02.2020 21:27 Report Diesen Beitrag melden

      Die Gier nach Geld wird die gesammte

      Menschheit auslöschen, aber zum Glück auch die E-Auto-Lobbysten, die können ihr ergaunertes Geld ja dann sicher mitnehmen.

    • Danke am 25.02.2020 21:52 Report Diesen Beitrag melden

      Irene B

      Das ist der passendste Kommentar dafür.

    • Das verrückte an der ganzen Sache am 25.02.2020 22:08 Report Diesen Beitrag melden

      ist eigentlich nur,

      dass es hier um sehr viel Kohle geht, und gar nicht um den Umweltschutz. Man will uns das umweltschädliche batterieelektrische E-Auto sozusagen aufzwingen, obwohl längst bekannt ist was das für negative Spätfolgen für die Umwelt hat.

    • Warum wird eigentlich NIE über den am 25.02.2020 22:28 Report Diesen Beitrag melden

      neuen, sauberen Synfuel-Kraftstoff

      berichtet? Alle wollen sauber fahren, aber meistens kommt nur dämliche E-Auto Werbung um damit die Umwelt zu vermüllen. Ist es Absicht die Leser hinters Licht zu führen? Will man noch möglichst schnell viel Elektroschrott produzieren bevor die E-Autos aus dem Verkehr gezogen werden? Stromerfahrzeuge sind schon bald Geschichte, bald schon tanken wir mit unseren bestehenden Verbrennerautos den sauberen Kraktstoff wie bereits schon in Deutschland der Fall!

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  • Marcel am 25.02.2020 17:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Elektrische Fahrzeuge

    Komisch die SBB fährt schon lange mit Strom, hats sich noch niemand daran geärgert

    • Eine Erwachsene am 25.02.2020 19:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Marcel

      Geh mal und frag deine Mami ob Züge auch mit giftigen Batterien fahren, sie weiss bestimmt Bescheid. Und dann ab ins Bettchen, es ist 19:00 Uhr!

    • Super !! am 25.02.2020 19:14 Report Diesen Beitrag melden

      Die Erwachsene

      Das nenn ich mal schlagfertig auf den Punkt gebracht, gratuliere! Elektroheinis scheinen immer dümmer zu werden.

    • Papi am 25.02.2020 19:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Marcel

      Hör mal kleiner, das was du oben bei den Zügen siehst sind Stromleitungen, die sind da damit der Zug fahren kann, aber ich weiss schon, bist halt noch viel zu klein um das zu verstehn. Ich hoffe nur du wirst eines Tagen noch erwachsen, die Schweiz hat bereits schon genug Sozialfälle, du Bengel, lern endlich mal was :-((

    • p. reber am 25.02.2020 19:50 Report Diesen Beitrag melden

      aus dem wird bestimmt mal ein

      gretlianhänger, einer von diesen mitläufern die für nichts zu gebrauchen sind.

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  • Im Verbrennungsmotor steckt mehr als am 25.02.2020 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    100 jährige Forschung und Entwicklung

    Bereits vor 75 Jahren experimentierte Ferdinand Porsche mit Elektromotoren. Damals wie heute war die Batterie das Problem. Wer klug ist wartet noch paar Jahre ab und fährt weiterhin einen ausgereiften Verbrenner. Ich hol mir das E-Auto erst ab wenn dieses ausgereift ist, bis dann sind die erst noch viel günstiger zu haben, aber wer dumm ist greift jetzt schon zu!

    • Esther am 25.02.2020 14:41 Report Diesen Beitrag melden

      Danke für diese wertvolle Info

      Zum Glück habe ich noch kein E-Auto gekauft, wollt so eins aber nächsten Monat zulegen. Ich warte noch paar Jährchen damit bis die dann billiger und besser sind.

    • J.Sonderegger am 25.02.2020 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      Ich möchte so eine Stromerkarre nicht

      mal gratis in meiner Garage stehn haben, damit bist du nie sicher ob nicht eines Tages die ganze Hütte abfackelt.

    • Bei den neuen Elektroautos geht es am 26.02.2020 01:50 Report Diesen Beitrag melden

      um einen mehrstelligen Milliardenbereich

      den die Stromlobbysten zu erwirtschaften verhoffen, Umwelt hin oder her. Der tödliche Corona-Virus aus China stammt von den hochgiftigen Chemikalien die dort täglich in grosser Menge für die Batterien der E-Autos verarbeitet werden. So schaltet sich der Mensch von selber aus, und nicht mal das viele Geld können diese Elektrolobbysten dann mitnehmen, so ein Pech aber auch! Bald Feierabend!

    • Erklärbär am 27.02.2020 07:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bei den neuen Elektroautos geht es

      Könntest gleich US Präsident werden. Mehr Fakenews geht nicht. Hahaha Klar jetzt sind also EAutos am Coronavirus schuld?! Unglaublich verzweifelt scheinst du zu sein! Hat dich wieder mal ein Tesla stehen lassen? Viel spass mit deinem Traktor. PS: So ein Hybrid-Hypersportler hat meistens gar keine Akkus sondern einen Superkondensator, der besteht nur ausmetallisierten Kunstofffolien. Aber auf das kommt es dir gar nicht an. Hauptsache irgend was behauptet.

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