Hyundai Kona

01. März 2018 11:30; Akt: 28.02.2018 14:12 Print

Hyundai setzt Kona unter Strom

Der Kompakt-SUV Kona soll als Stromer 470 Kilometer schaffen.

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Bei Hyundai geht es Schlag auf Schlag: Neben dem Brennstoffzellenauto Nexo präsentieren die Südkoreaner in Genf nicht nur den neuen Santa Fe, sondern auch den lancierten Kona Electric.

Optisch verzichten die Koreaner auf Firlefanz, dafür liefert die Elektrovariante überzeugende Leistungswerte: Wahlweise mit 99 kW (135 PS) oder 150 kW (204 PS) unterwegs, geht es Dank des Drehmoments von maximal 395 Newtonmeter vor allem im Topmodell agil und dynamisch voran. So beschleunigt die stärkere Variante in nur 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das 1-Stufen-Reduktionsgetriebe wird dabei per «Shift-by-Wire» nur über Tasten bedient.

Noch viel wichtiger sind allerdings die Langstreckenqualitäten des Electric: Das Topmodell schafft eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern, die Basisversion immerhin bis zu 300 Kilometer. Der Preis steht noch offen, Lancierung im Sommer.

(lie)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ronny C. am 01.03.2018 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Hyundai so weit vorne ?

    Spannend, dass Hyundai / Kia technisch so viel weiter sind als die deutschen lowtech-Konzerne wie VW/Audi, die auch heute noch auf den ratternden und stinkenden Drecksdiesel setzen. Dieses Pferd ist sowas von tot, dass heute selbst Koreaner und Chinesen technisch weiter sind, peinlich für die deutsche Autoindustrie. Audi hat halt jahrelang nur in sinnfrei-peinliche Showroomblender wie Carbon-Aussenspiegelgehäuse investiert. Gut man muss zugeben : Es hat funktioniert, die Leute haben die LowEnd-Eselskarren gekauft.

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  • Marcus Severus am 01.03.2018 14:29 Report Diesen Beitrag melden

    Grösse

    Der Weg stimmt. Das Ding sieht wie ein normales Auto aus und hat für die meisten Leute eine ausreichende Reichweite und Leistung und für ein Elektroauto ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Allerdings ist er trotz SUV Form doch sehr klein. Sowas wie einen bezahlbaren Kombi mit Elektroantrieb gibt es leider immer noch nicht. Wieso verstehe ich allerdings nicht ganz. Das Ding einfach einen halben oder ganzen Meter länger zu machen würde ausser etwas zusätzliches Blech ja kaum was kosten und man hätte erst noch mehr Platz um den Akku unterzubringen.

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  • Hyundai Ioniq EV Driver am 01.03.2018 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin gespannt ;-)

    Ich fahre seit über einem Jahr den Hyundai Ioniq EV und hab nun 20'000 abgespult. Bin gespannt auf den Kona. Für mich persönlich wäre ein Kombi attraktiver, aber SUV ist im Moment halt einfach in. Mal schauen wie die Verbrauchsangaben sein werden. Mein Ioniq kann im Sommer mit 9-12 kw/h gefahren werden. Im Winter bin ich bei 12-14 kw/h. Also 200 Kilometer sind immer drin. Wenn der grosse Kona immer 350 Kilometer schafft und unter 50'000 CHF zu haben ist, haben Sie ein super Auto produziert. Mal schauen ob er einphasig oder dreiphasig laden kann, aber viel wichtiger sind die Schnellladeeigenschaften. Dort ist der Ioniq bereits top.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Marcus am 02.03.2018 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Ladenetzwerk leider nur für Fans

    Ohne Ladenetzwerk bleibt die E-Mobilität ein Ding für Fans. Mit meinem Tesla muss ich deshalb zum Glück nie an öffentlichen Ladesäulen laden. Dort kostet der Strom teilweise bis zu 1.15/kWh (!!!). 100km mit einem Hyundai Ionic kosten dann rund CHF 16.00. Doppelt so viel wie ein Diesel. Das kaufen nur Leute, die zu Hause laden können und nur Kurzstrecken fahren und in aller Regel das E-Fahrzeug als Zweitwagen benutzen. Ohne Ladeinfrastruktur keine E-Mobilität. Tesla hat das von Beginn an begriffen.

  • leser am 01.03.2018 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    auf die details kommts an

    die Radkästen sind ja so extrem sexy. sie werden nach jeder winter-komplett-wäsche so tiefschwarz strahlen, wie am tag der übergabe.

  • James Marron am 01.03.2018 20:22 Report Diesen Beitrag melden

    Krüpfe

    Leider wieder kein familientauglicher Kombi sondern eine hässliche, kleine unbrauchbare Krüpfe.

  • Hyundai Ioniq EV Driver am 01.03.2018 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin gespannt ;-)

    Ich fahre seit über einem Jahr den Hyundai Ioniq EV und hab nun 20'000 abgespult. Bin gespannt auf den Kona. Für mich persönlich wäre ein Kombi attraktiver, aber SUV ist im Moment halt einfach in. Mal schauen wie die Verbrauchsangaben sein werden. Mein Ioniq kann im Sommer mit 9-12 kw/h gefahren werden. Im Winter bin ich bei 12-14 kw/h. Also 200 Kilometer sind immer drin. Wenn der grosse Kona immer 350 Kilometer schafft und unter 50'000 CHF zu haben ist, haben Sie ein super Auto produziert. Mal schauen ob er einphasig oder dreiphasig laden kann, aber viel wichtiger sind die Schnellladeeigenschaften. Dort ist der Ioniq bereits top.

    • Marx am 01.03.2018 21:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hyundai Ioniq EV Driver

      50000 Franken für ein Auto welches als Benziner für 30000 zu haben ist werden sich nur hardcore Elektrofans und niemals eine breite Masse kaufen. Und komm jetzt bitte nicht mit den günstigeren Unterhaltskosten, die 20000 Franken amortisieren sich in 5 Autoleben niemals. Zudem braucht der auch Pneus und Bremsen... und der Strom ist auch nicht gratis

    • Hyundai Ioniq EV Driver am 01.03.2018 22:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marx

      Du magst ja recht haben, dass der Anschaffungspreis etwas höcher ist. Beim Kona ist es halt im Moment noch schwierig abzuschätzen, da man de EV Preis nicht weiss. Aber sagen wir jetzt mal 50'000 für den EV, den 1.6 mit 177 PS (ca. gleich wie der starke Kona EV) kostet 36'000 gemäss Liste. Also haben wir hier eine Preisdifferenz von 14'000 CHF. Wir nehmen an, dass man ca. 20'000 km pro Jahr fahren. Dies gibt ca. Stromkosten von 400.-/Jahr, Service 200.-, Versicherung VK 1200.- und Strassenabgaben: 200.- = ca. 2000.-/Jahreskosten. Beim Verbrenner sind wir bei 2400.- Benzin, Service 800.-, Versicherungen 1400.-, Strassenabg. 300 = Total: ca.4900.- (kurz überschlagen). Differenz ca. 3000.- CHF pro Jahr. Nach also 4,5 Jahren fährst du günstiger, hast was für die Umwelt getan und der Wiederverkaufswert sollte auch noch höher sein als beim Verbrenner. Rechnungsfehler können vorhanden sein, habs nur "kurz" durchgerechnet.

    • danny am 24.03.2018 19:32 Report Diesen Beitrag melden

      Elo Kona

      bremsen wechselst vielleicht nach 200000km das erste mal, beim benziner nach 50000km service? beim elektro? kein getriebe keine kerzen kein zahnriemen, ähhservice ist eigentlich nur schnell alles kontrollieren und dann wieder los. kostet also wenn überhaupt die hälfte von einem verbrenner. verkehrsabgabe ist im KT zh bis jetzt noch gratis, auch wieder gespart. ich denke die 14000.- preisdifferent ist in höchstens 3 jahren amortisiert. und es gibt viele ladestationen die gratis oder sehr günstig sind

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  • Marco berger am 01.03.2018 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Zukunft

    Rein Elektrisch ist ja so einen Sache. Und im Winter sind die versprochenen Kilometer nur noch halb so viel Wert (Batterie hat nicht die volle Leistung und die Innenluftheizung evtl Sitzheizung läuft permanent).... Ich wünsche mit mehr kombinierte Fahrzeuge (Elektro/Mit kleinem Benzinmotor). Ist man viel flexibler und muss nicht abgeschleppt werden wenn der Strom ausgeht. Und überall hat es ja nicht immer Stom zB. Abgelegene Feriengebiete usw.

    • LLLL am 01.03.2018 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marco berger

      Die Richtung stimmt, nur sollten viel mehr Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer hergestellt werden. Chevrolet ist hier ein super Beispiel. Rein elektrischer Antrieb mit Generator für die Stomproduktion, wenn der Akku leer ist. Reichweite bis 600km, Verbrauch minimal.

    • Hyundai Ioniq EV Driver am 01.03.2018 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marco berger

      Das mit der halben Reichweite im Winter stimmt einfach nicht. Die neuen Elektrofahrzeuge haben eine Wärmepumpe für den Akku und brauchen im Winter ein bisschen mehr Strom als im Sommer. Sitzheizung, Lenkradheizung etc. brauchen eigentlich keinen Strom, daher auch kein Problem. Viel wichtiger für die Reichweite ist der Luftwiederstand, die Reifen und der Reifendruck. Wie schon geschrieben, komme ich mit meinem Ioniq auch bei heutigen Temperaturen (-10 Grad) an die 200 Kilometer und das bei einer NEFZ Angabe von 280 Kilometer.

    • Peter am 01.03.2018 20:11 Report Diesen Beitrag melden

      Abschleppen?

      Das mit dem abschleppen finde ich immer so einen tollen Vorwand. Jedes E-Auto zeigt dir sehr genau die Reichweite an. Jedes Navi sagt dir, wenn es nicht mehr reichen sollte wo die nächsten Ladestelle ist. Sorry, es gibt bei den E-Autos kein stehen bleiben weil zuwenig Strom im Akkus ist ausser man ignoriert die Hinweise.

    • Amp am 01.03.2018 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marco berger

      Abgelegene Feriengebiete ohne Strom? Laden Sie ihr Handy in den Ferien nicht? Strom gibt es überall. Und die Reichweite im Winter ist kein Problem. Es zeigt Ihnen an wann Sie wieder laden müssen. Soviel mir ist, ist das so wie im Benziner auch!

    • Point Man am 02.03.2018 07:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Amp

      Strom hast du Überall, aber Schnelllader nicht.

    • Marcus Severus am 02.03.2018 08:19 Report Diesen Beitrag melden

      Schnellader

      Wenn man aber Ferien macht dann bleibt man meist über Nacht und hat genügend Zeit um auch langsam zu laden. Probleme hat man erst wenn man z.B. wie ein Vertreter hunderte Kilometer fährt, dann eine Stunde am Zielort ist und danach gleich wieder weiterfahren muss. In dem Fall braucht man Schnelladestationen oder wartet halt noch ein paar Jahre mit einem Elektroauto. Es gibt genügend Leute die kein solches Anforderungsprofil haben.

    • Point Man am 02.03.2018 09:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marcus Severus

      Ich warte lieber noch. Elektro ist mir noch zu Unflexibel. Sobald eine Anständige Reichweite für einen bezahlbaren Preis kommt wird sich das Produkt Automatisch durchsetzen.

    • Conway am 03.03.2018 06:55 Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Hallo Maro was du schreibst stimmt nicht. Im Winter kommt man etwas weniger Weit aber sicher nicht 50 % weniger! Die Innenluftheizung und Sitzheizung laufen nur wenn eingeschaltet ist sonst nicht! Ich fahre einen Opel Ampera der genau das hat was du suchst.

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