weniger Emissionen

18. April 2019 11:30; Akt: 18.04.2019 00:59 Print

Neuer Treibstoff A20 erfolgreich getestet

In ausgiebigen Testfahrten hat der von Fiat Chrysler und Energiekonzern ENI entwickelte Treibstoff gute Resultate gezeigt.

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Fiat Chrysler (FCA) und der Energiekonzern ENI haben den Benzintreibstoff A20 entwickelt, der dank einer Beimischung von 15 Prozent Methanol und 5 Prozent Bioethanol im Fahrbetrieb weniger CO2 erzeugen soll. (Bild: web)

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Fiat Chrysler (FCA) und der Energiekonzern ENI haben den Benzintreibstoff A20 entwickelt, der dank einer Beimischung von 15 Prozent Methanol und 5 Prozent Bioethanol im Fahrbetrieb weniger CO2 erzeugen soll. Fünf Fiat 500 wurden während 13 Monaten mit diesem Treibstoff in einem Carsharing-Dienst eingesetzt, wurden dort rund 9000 Mal ausgeliehen und legten insgesamt etwa 50'000 Kilometer zurück.

Die Erkenntnis: Aufgrund der höheren Oktanzahl des neuen Treibstoffs waren die Autos leistungsfähiger und erzeugten gleichzeitig weniger Emissionen; der CO2-Ausstoss soll gemäss FCA bis zu 3 Prozent sinken (nach WLTP). A20 kann in fast allen Fahrzeugen mit Benzinmotor verwendet werden, die nach 2001 gebaut wurden. FCA und ENI arbeiten nun daran, den Treibstoff weiter zu verbessern, indem die aus regenerativen Quellen stammenden Bestandteile erhöht werden.

(ds)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Allesandro volta am 18.04.2019 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Strom

    Am besten fahren wir dummen schweizer mit elektoautos, elektrobyke usw. Die atomkraftwerke legen wir still. Die brennstaebe verkaufen wir weiterhin nach frankreich und unseren strom beziehen wir guenstig aus deutschen kohlekraftwerken. Normales sauberes neutrales schweizer denken!!

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  • M. Gerber am 18.04.2019 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    Werbegag

    Das ist nichts Neues. Ob nun Ethanol oder Methanol genommen wird macht auch keinen grossen Unterschied. 99% der Benziner könnten problemlos mit E20 fahren, sehr viele sogar mit weitaus höheren Beimischungsquoten, wie es in Brasilien praktiziert wird. Wenn das Zeug z.B. aus Zellulose gewonnen wird, gilt es nach der heute weit verbreiteten Rechenart sogar als CO2-neutral was auf einen Schlag eine Einsparung um 1/5 brächte. Kommt trotzdem nicht, die Ölkonzerne haben kein Interesse daran.

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  • Autoto am 18.04.2019 13:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    eine Testdistanz von 50000 km. Wahnsinnig.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Info am 27.04.2019 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Portal

    Auf dem E-Auto Info Portal ECOMENTO findet man im Internet immer die neusten Informationen zu Elektroautos und zur E-Mobilität. Besucht es einmal.

  • swissmawi am 26.04.2019 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mumpitz: gibt's im Ausland schon lange

    Niemand hat da was entwickelt. Das gibt's in anderen Ländern seit Jahrzehnten. Sogar hier in Thailand gibt es E95, E91, E20 (20%Methanol/Ethanol) und sogar A85 wo der Alkoholanteil 85% beträgt. In der Schweiz werden uns die meisten günstigeren Treibstoffe vorenthalten um einen höheren Gewinn abzuschöpfen.

  • zyniker am 24.04.2019 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    supiii

    juhuiii, dann können wir ja getrost weiter wursteln wie bisher!

  • Info am 22.04.2019 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Portal

    Auf dem Ölarmen Portal ECOMENTO findet man im Internet viele Informationen zu den neusten Elektroautos und zur E-Mobilität.

  • Tell am 21.04.2019 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Darf man höflich fragen weshalb ihr alle eigentlich euer sauer verdientes Geld für Benzin und Diesel nach Saudi-Arabien schickt? Das liebe Geld sollte doch besser in der Schweiz bleiben für die Wasserkraft.