Vision EQS Studie

10. September 2019 15:00; Akt: 10.09.2019 15:02 Print

Schönheit, die nachhaltig bewegt

Auf der IAA in Frankfurt zeigt Mercedes-Benz die Studie Vision EQS. Sie stellt einen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der Schwaben dar.

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Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt (12. bis 22. September 2019) zeigt Mercedes-Benz die Herausforderungen der Zukunft: Nachhaltigkeit wird ein zentraler Bestandteil der Markenphilosophie. Dabei markiert die Studie «Vision EQS» einen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft der Schwaben. Mit seiner innovativen, gestreckten «One Bow»-Proportion führt der Vision EQS die Designphilosophie «Progressive Luxury» der EQ Fahrzeuge von Mercedes-Benz in eine neue Dimension. Das signifikant umlaufende Lichtband strukturiert das Exterieur auf neuartige Weise. Die dadurch entstehende Farbtrennung im Schulterbereich erzeugt den Eindruck einer auf dem silbernen Fahrzeugkörper schwebenden «Black Panel»-Glaslandschaft. Der digitale Frontgrill, der weltweit erstmals mit einer aus 188 Einzel-LEDs bestehenden Leuchtmatrix umgesetzt wird, bietet ein neues Level an präziser Signalisation. Erwacht das Black Panel zum Leben, erzeugen die scheinbar schwerelosen Sterne und Pixel eine faszinierende, dreidimensionale Tiefenwirkung. Auch das Markenlogo erhält neue Aufgaben: 229 leuchtende Einzelsterne bilden das fugenlos integrierte Heckleuchtenband und lassen den Markenstern in bisher ungekannter Weise erstrahlen. Die Verschmelzung von Material und Information im Interieur untermalt eine mögliche intuitive Interaktion der Zukunft. Als Anzeigefläche dienen organisch herauswachsende Displays und Projektionsflächen, aber auch das intelligente Connected Light, das die Insassen räumlich umgibt. Die Fahrzeugstruktur baut – ähnlich wie bei modernen Serienmodellen von Mercedes-Benz – auf einen intelligenten Multi-Materialmix aus Stahl, Aluminium und Carbon und nachhaltigen Materialien aus Rezyklaten. Strom ist im Lebenszyklus eines Elektroautos in einigen Regionen eine sehr signifikante CO2-Quelle – abhängig davon, wie er erzeugt wird. Es ist deshalb der Anspruch von Mercedes-Benz die Kunden dazu inspirieren, ihre Fahrzeuge mit grünem Strom zu laden. Lösungen wie Mercedes me Charge zum Beispiel ermöglichen den Autofahrern, ihre Fahrzeuge bequem an vielen verschiedenen öffentlichen Stationen in Europa zu laden, wo immer möglich mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Im Interieur schöpft der Vision EQS seine Inspiration aus der Welt luxuriöser Yachten. Durch eine klare und fliessende Formensprache wird eine neue Gelassenheit erreicht – und damit die Vision eines modernen Luxusverständnisses der Zukunft. Als Sitzbezug kommt eine hochwertige Mikrofaser in Kristallweiss zum Einsatz. Sie wird aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. In seiner tiefen und offenen Raumarchitektur umfliesst das Cockpit die Insassen nun wie ein Bootsdeck.

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Mercedes-Benz steht für Mobilität und Fortschritt. Das Showcar Vision EQS zeigt die Richtung der Zukunft des schwäbischen Autobauers mit Tradition. Denn zwei Dinge sind zeitlos: das Bedürfnis nach Fortbewegung und das Verlangen nach Besonderem. Der Vision EQS schafft eine Verbindung zwischen Rationalität und Emotion. Er präsentiert das begeisternde Design zukünftiger EQ Modelle. Seine «one-bow»-Proportion und seine fluide Spannung sind stilprägend für eine ganze Generation von elektrischen Fahrzeugen aus Stuttgart.

Grosszügiger Raum und ein neues Bedienkonzept des Showcars Vision EQS geben erstmals eine konkrete Vorschau auf das intuitive und digitale Interieur und Advanced MBUX zukünftiger Luxus-Limousinen. Eine klare und fliessende Formensprache lässt die Einzelteile der gesamten Instrumententafel zu einer flächigen Interieur-Skulptur verschmelzen.

Technologie weiterdenken

Auch in einer nachhaltigen Zukunft wünschen sich unsere Kunden eine Limousine, die ihren Wünschen nach Komfort, Design und Technologie gerecht wird. Der Vision EQS vereint dies in einem Konzept für ein vollelektrisches Fahrzeug der Luxusklasse.

Dank mehr als 350 kW Leistung und ansatzlos verfügbarem Drehmoment von ca. 760 Newtonmeter beschleunigt der Vision EQS in unter 4,5 Sekunden von 0-100 km/h. Doch nicht nur die Fahrdynamik ist beeindruckend, auch die hohe Energieeffizienz setzt Massstäbe. So verfügt das Showcar dank intelligenter Betriebsstrategie über eine komfortable Reichweite von bis zu 700 km nach WLTP. Dabei lädt das Showcar bei einer angenommenen Ladeleistung von 350 kW die Batterie auf 80% in deutlich weniger als 20 Minuten nach.

Jetzt leuchten auch die Sterne

Auch das Markenlogo erhält neue Aufgaben: 229 leuchtende Einzelsterne bilden das fugenlos integrierte Heckleuchtenband und lassen den Markenstern in bisher ungekannter Weise erstrahlen.

Zudem setzt das Showcar ein klares Statement für das Fortbestehen von Selbstfahrer-Fahrzeugen. Mercedes-Benz wird auch in Zukunft den Wunsch nach individueller Mobilität und begeisterndem Fahrverhalten erfüllen können. Dabei unterstützt das Showcar den Fahrer mit hochautomatisiertem Fahren des Levels 3, etwa bei langen Autobahnfahrten. Durch die Modularität der Sensorik kann das Autonomie-Level in Zukunft bis hin zum vollautomatisierten Fahren erweitert werden.


Mercedes-Benz EQS (Studie):

CO2-Emissionen: 0 g/km

Reichweite (WLTP): bis zu 700 km

Leistung: 350 kW

Beschleunigung (0-100 km/h): < 4,5 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit: > 200 km/h

Max. Drehmoment: ca. 760 Nm

Batteriekapazität: ca. 100 kWh

Ladeleistung (DC): ca. 350 kW

Antrieb: Allrad (vollvariabel)

(lab/pd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kubikwurzel am 10.09.2019 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eine weitere Studie...

    Mercedes macht es wie VW. Eine Studie folgt der Anderen. In der Zwischenzeit produzieren die Asiaten und Tesla E-Fahrzeuge in Massen...

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  • Desillusionist am 10.09.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Studie mal wieder

    Und wann bringen die endlich ein bezahlbares E-Auto mit vernünftig viel Leistung und Reichweite?

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  • Spassverderber am 10.09.2019 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gross, grösser, am unnötigsten

    Allein schon der Ressourcenverbrauch für so ein Monster verbietet eigentlich einen Beschrieb mit dem Wort "Nachhaltigkeit"

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hänsel am 15.09.2019 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mir ist schlecht

    "350kW Leistung" vs "nachhaltig". Jepp, und ich mach dann mal Photosynthese.

  • Marcel am 11.09.2019 21:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genagel und geruckel

    Was soll am Verbrenner besser sein? Kaum das Genagel des Diesels, kaum die Sauerei an der Tankstelle, kaum das Geruckel beim Schalten, kaum die massiv schlechtere Beschleunigung, kaum die Ineffizienz, kaum die laufenden Kosten, kaum die höheren Versicherungsprämien, ich könnte noch ewig so weitermachen.

    • Autofahrer am 12.09.2019 05:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marcel

      Wenn einer ruckelt beim Schalten oder sonst wo, kann er nicht Autofahren und soll auf's E-Bike oder Trottinett steigen.

    • Roger am 13.09.2019 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marcel

      Einfach vielleicht zwischendurch mal wieder eine Fahrstunde zur Auffrischung nehmen!? ... sofern dies nicht die erste sein sollte.

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  • O.Wotter am 11.09.2019 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    MB macht immer sehr

    schöne Studien. Ebenso oft schaffen sie es dann auch ein merkwürdig plumpes Serienfahrzeug daraus zu machen, oder eine Rentnerkarre. Ab 2016 auch mit Renault drin.

    • Tim B. am 13.09.2019 09:28 Report Diesen Beitrag melden

      Klar

      sowas sagt einer, der gerne einen hätte, aber entweder das Geld nicht hat oder ein Rappenspalter ist und geizig ist.

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  • Masken Bildner am 11.09.2019 17:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schminke .

    700km wär mal ne Leistung. und.... Wer kann so ne Gelte kaufen ? Fazit:" ein Verlustgeschäft ."

  • martin am 11.09.2019 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    gefällt mir würde ich kaufen

    aber für zentralasien brauche ich dann etwas geländegängigeres, also einen toyota.