Quell des Lebens

17. Februar 2020 05:12; Akt: 16.02.2020 16:17 Print

Skodas E-SUV wird «Enyaq» heissen

Skoda hat den Namen des ersten elektrischen SUV der tschechischen Automarke bekannt gegeben: Enyaq.

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Der Schriftzug des neuen E-SUV von Skoda. (Bild: Skoda)

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Mit dem «E» am Anfang will der Hersteller eine neue Namensfamilie für Elektromodelle eröffnen. Das «Q» am Ende des Namens des rein elektrischen SUV hingegen ist ein Hinweis auf die Verbrenner-SUV von Škoda: Kodiaq, Karoq und Kamiq. Enyaq leitet sich übrigens vom irischen Wort «enya» ab und bedeutet «Quelle des Lebens», wie der Konzern mitteilte. Also wie die gleichnamige Sängerin, aber mit einem «Q» am Schluss.

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Der Skoda Enyaq wird das erste Serienfahrzeug des tschechischen Autobauers auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens des Volkswagen Konzerns sein. Auch der VW ID.3 nutzt bereits die MEB-Plattform. Weitere Details über den zukünftigen E-SUV gab das Unternehmen bisher indes noch nicht bekannt. Der Enyaq wird der zweite rein elektrische Skoda sein.

Der erste von zehn E-Modellen bis 2022

Bereits auf dem Markt ist der Citigo iV, das erste vollelektrische Skoda-Modell. Kurz zuvor war der Plug-In-Hybrid Superb iV lanciert worden. Der neue Enyaq soll das nächste von insgesamt über zehn elektrifizierten Modellen sein, die bis Ende 2022 unter dem Dach der Submarke Skoda iV auf den Markt kommen sollen.

Bis 2025 rechnet Skoda analog seinem Mutterhaus mit einem Verkaufsanteil von 25 Prozent elektrifizierter Fahrzeuge. Zwei Milliarden Euro will der tschechische Autobauer nach eigenen Angaben bis 2021 in die Entwicklung von rein elektrifizierten Modellen investieren.

(lab)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cadoc am 17.02.2020 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erst Stromsparen, nun Strom brauchen?!

    Und warum schon wieder mussten wir alle die Glühbirnen wechseln? Es hiess immer Stromsparen, Licht aus! Herkömmliche Glühbirnen wurden verboten. Den Bürger, allen voran die Grünen, wollten überall Strom sparen und nun? Sollen alle E-Fahrzeuge (Velos, Scooters, Kickboards und Autos) fahren? Kann mir das jemand mal erklären von den Grünen?

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  • Mike am 17.02.2020 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Wieder ein unnötiger SUV... Ich werd wohl mangels vernünftiger Alternativen noch ewig bei meinem kleinen, sparsamen Diesel bleiben.

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  • Basler Bär am 17.02.2020 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder?

    Ist heute wieder VW-Werbe-Tag?

Die neusten Leser-Kommentare

  • theo am 18.02.2020 07:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie der Mensch tickt

    Wird über einen Verbrenner berichtet, postet man wie der einem gefällt oder eben nicht. Wird über ein E-Auto berichtet geht jedesmal eine Lawine los mit massenhaft unquzalifizierten Posts.

  • andi am 18.02.2020 06:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wasserstoff Abzocke

    E-Auto und Solarpanels auf dem Hausdach ist viel zu einfach. Da kann keiner mitverdienen, also muss Wasserstoff her.

    • Fritz am 18.02.2020 07:36 Report Diesen Beitrag melden

      @andi

      Ja die Lösung ist so einfach. Ich habe eine PV-Anlage seit 9 Jahren. Somit lade ich momentan mein E-Auto fast gratis. Sogar im Januar hatte ich genug Strom. Im Dezember leider zu wenig rspt. ich war wohl zu viel mit dem Auto unterwegs! Wasserstoff kommt evtl. in 20-50 Jahren wenn wir einen grossen Strom Überschuss haben. Vorher ist es effizienter direkt ein Batterie-Auto zu laden.

    • andi am 18.02.2020 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fritz

      Genau das sage ich ja.

    • Fritz am 18.02.2020 07:47 Report Diesen Beitrag melden

      @andi

      Ja wir haben wohl beide die gleiche Erfahrung gemacht.

    • andi am 18.02.2020 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fritz

      Genau und ich kann nicht mal ein Solarpanel aus Hausdach montieren, aber ich beziehe den Strom vom regionalen Anbieter aus regionalem Sonnenstrom und einem gemeindeeigenen Wasserkraftwerk.

    • Fritz am 18.02.2020 08:12 Report Diesen Beitrag melden

      @andi

      Das ist auch sehr gut. Jedoch hoffe ich, dass immer mehr private können/wollen eine PV-Anlage installieren. Dadurch bleiben die Strompreise tief. In den Ferien lasse ich meinen Nachbaren sein Auto bei mir laden. Der installiert nun in ein paar Monaten auch eine PV-Anlage. Die Stromeinspeisung lohnt sich leider nicht. Mann muss möglichst viel Strom selber verwenden. Dafür ist ein E-Auto, Wärmepumpe und eine gute Regelelektronik von Vorteil.

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  • Wasserstoff-Autos keine Option? Falsch am 18.02.2020 03:50 Report Diesen Beitrag melden

    DE: Wasserstoff als "Schlüsselrohstoff"

    Zitat Tagesschau.de (5.11.19): "Pläne der Regierung: Wasserstoff soll "Schlüsselrohstoff" werden -- Vier Ministerien arbeiten an einem Strategiepapier mit ehrgeizigen Zielen. ... [Die Regierung] will in den kommenden Jahren Wasserstofftechnologien fördern. Noch vor dem Jahresende will sie eine "Wasserstoff-Strategie" präsentieren. DE müsse in diesem Bereich "die Nummer eins in der Welt" werden, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei einer "Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie" in Berlin. Wasserstoff könne ohne CO2-Emissionen hergestellt werden, er sei ein "Schlüsselrohstoff""

    • Fritz am 18.02.2020 07:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Wasserstoff

      Strom kann ich selber herstellen. Wasserstoff nicht. Somit ist für mich die Lösung ganz einfach. Bei Sonnenschein gehe ich mit meinem E-Bike zur Arbeit und lade meine Autobatterie.

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  • Recycling-Märchen am 18.02.2020 03:32 Report Diesen Beitrag melden

    Möglich in ferner Zukunft aber unrentabe

    Zitat aus Süddeutsche (29.11.2018): "Grüne E-Fahrzeuge? Auf die großen Mengen an Akkus sind die Entsorger nicht vorbereitet -- "Alte Lithium-Ionen-Akkus haben anders als von vielen erwartet keinen Marktwert", berichtet Falk Petrikowski: "Das Recyceln ist teuer, unter anderem wegen der vielen Inhaltsstoffe und der komplexen Demontage der uneinheitlichen E-Auto-Antriebsbatterien. Die Einnahmen durch den Verkauf der recycelten Stoffe wiegen die Kosten für Sammlung, Demontage und Recycling nicht auf", so der Batterieexperte des Umweltbundesamts." CH: EMPA gibt Probleme zu (20'-Bericht aus 2019).

    • andi am 18.02.2020 07:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Recycling-Märchen

      Die Entsorger werden sich schnell vorbereiten. Besser wäre von Recyclern zu sprechen. Es werden ja auch nicht von heute auf Morgen millionen von E-Autos entsorgt, bzw deren Akkus recyclet.

    • Fritz am 18.02.2020 08:16 Report Diesen Beitrag melden

      @Recycling-Märchen

      Durch das Recycling der Lithium-Ionen Batterie kann der CO2-Fußabdruck von 140 kg CO2-Äquivalenten/kWh um bis zu 40 % reduziert werden. Kannst alles bei Wikipedia lesen. Zudem werden in Frankreich Notebook Akkus schon lange recycliert. Frankreich hat sehr strenge Vorschriften. Die EMPA ist nur auf der Suche der idealen Lösung. Von nicht lösbar schreibt niemand.

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  • Ein E-Auto, bitte? Nein, danke! am 18.02.2020 03:18 Report Diesen Beitrag melden

    Schattendasein der Elektroautos in DE

    Zitat aus inside-digital.de (15.01.2020): "... Im Jahr 2019 wurden in DE ... knapp 3,61 Mio Neuwagen zugelassen. Allen Umwelt-Diskussionen zum Trotz waren das 5 Prozent mehr als noch 2018. Und der Großteil der Neuzulassungen ist weiter mit einem klassischen Verbrennungsmotor ausgestattet. Der Anteil der neu zugelassenen PKW mit Benzinmotor lag 2019 bei 59,2 %. Das sind nur 3,2 Prozentpunkte weniger als 2018. Der Anteil neu zugelassener Autos mit Diesel-Antrieb ging im Jahresvergleich sogar nur um 0,3 % auf 32 % zurzurück." Nicht einmal jedes zehnte neue Fahrzeug hat einen alternativen Antrieb!

    • werni am 18.02.2020 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ein E-Auto, bitte? Nein, danke!

      Aber die Plus Zahl, die Zunahme der Alternativ angetriebenen Fahrzeuge, lassen sie geflissentlich weg. Es war eine Zunahme von über 60%.

    • Fritz am 18.02.2020 08:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Ein E-Auto, bitte? Nein, danke!

      Was habt ihr gegen Alternativen? Immer noch mehr und noch mehr Öl kann nicht gefördert werden und der Einfluss auf unsere Umwelt und Gesundheit ist hoffentlich jedem bekannt. Zudem fördert die Konkurrenz den Markt und wir erhalten bessere Produkte.

    • Badener am 18.02.2020 21:28 Report Diesen Beitrag melden

      In der CH,I,F und D ja aber,

      Schau mal nach Skandinavien,,dann stimmt deine Prozentrechnung aber gar nicht mehr.

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