Taycan-Test in Nardò

19. August 2019 14:22; Akt: 19.08.2019 14:40 Print

E-Porsche schafft in 24 Stunden 3425 Kilometer

Am 4. September feiert der Porsche-Stromer Taycan seine Weltpremiere. Zuvor musste er 24 Stunden auf der Rennstrecke in Nardò ran.

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Porsche stellt den Taycan, das erste rein elektrisch betriebene Modell der Marke, am 4. September der Weltöffentlichkeit vor. Zuvor legte ein seriennahes Fahrzeug auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Nardò (Italien) exakt 3'425 Kilometer innerhalb von 24 Stunden zurück. Dies entspricht in etwa der Fahrstrecke von Nardò nach Trondheim (Norwegen). «Der Taycan hat diesen strapaziösen Langstreckenlauf völlig problemlos absolviert», freut sich Baureihenleiter Stefan Weckbach: «Das Ergebnis in Nardò unterstreicht die Vorteile der einzigartigen 800-Volt-Technologie. Gefahren wurde ohne Unterbrechung, anhalten musste der Vorserien-Taycan lediglich für schnelle Ladestopps und Fahrerwechsel. Das Team bestand aus sechs Porsche-Testfahrern. Der Test zur Qualitätsabsicherung fand im Rahmen einer Heissland-Dauererprobung statt. Der Taycan ist das erste rein elektrisch betriebene Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt antritt. Damit schafft die Technologie, mit der Porsche im 919 Hybrid dreimal hintereinander das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, den Sprung in die Serienproduktion. Das Nardò Technical Center verfügt über mehr als 20 Teststrecken, sowie Prüfeinrichtungen auf einer Fläche von über 700 Hektar, zählt 90 Unternehmen der Automobilbranche zu seinen Kunden und beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter. Die 800-Volt-Technologie ermöglicht eine hohe Dauerleistung, reduziert die Ladedauer und verringert Gewicht und Bauraum der Verkabelung. Beim Dauerlauf im Nardò Technical Center wurden 800-Volt-High-Power-Charging-Säulen der Porsche Engineering Group GmbH genutzt. Bewährt hat sich in Nardò auch das ausgeklügelte Thermomanagement des Taycan. In seinem Zentrum steht ein hocheffizientes, intelligentes System zur Kühlung und Erwärmung der Hochvoltkomponenten.

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Porsche hat mit einem seriennahen Taycan auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Nardò (Italien) exakt 3425 Kilometer innerhalb von 24 Stunden zurückgelegt. Dies entspricht in etwa der Fahrstrecke von Nardò nach Trondheim (Norwegen). Die Fahrgeschwindigkeit bei der Hitzeschlacht auf dem süditalienischen Testgelände lag zwischen 195 und 215 km/h. «Bei Aussentemperaturen von bis zu 42 Grad Celsius, sowie einer Asphalttemperatur von bis zu 54 Grad bewies der Taycan-Prototyp seine Langstreckenqualitäten noch vor dem Serienstart», schreibt Porsche.

Gefahren wurde ohne Unterbrechung, anhalten musste der Vorserien-Taycan lediglich für schnelle Ladestopps und Fahrerwechsel. Das Team bestand aus sechs Porsche-Testfahrern. «Der Taycan hat diesen strapaziösen Langstreckenlauf problemlos absolviert», freut sich Baureihenleiter Stefan Weckbach: «Das Ergebnis in Nardò unterstreicht die Vorteile der 800-Volt-Technologie sowie deren hohen Reifegrad.» Bevor der Taycan Ende des Jahres auf den Markt kommt, wird Porsche weltweit über sechs Millionen Erprobungs-Kilometer zurückgelegt haben.

Erster Stromer mit 800 Volt Systemspannung

Der Taycan ist das erste rein elektrisch betriebene Serienfahrzeug, das mit einer Systemspannung von 800 Volt antritt. Damit schafft die Technologie, mit der Porsche im 919 Hybrid dreimal hintereinander das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann, den Sprung in die Serienproduktion. Die 800-Volt-Technologie ermöglicht eine hohe Dauerleistung, reduziert die Ladedauer und verringert Gewicht und Bauraum der Verkabelung.

Bewährt hat sich in Nardò auch das Thermomanagement des Taycan. In seinem Zentrum steht ein intelligentes System zur Kühlung und Erwärmung der Hochvoltkomponenten. Das beugt möglichen Leistungsverlusten wegen zu starker Hitzeentwicklung vor und sorgt dafür, dass beim Erreichen der Ladesäule die optimale Temperatur für einen möglichst effizienten Ladevorgang vorliegt.

Erster rein elektrischer Sportwagen von Porsche

Der neue Porsche Taycan kann nicht nur Langstrecke. Sein Elektroantrieb ist so ausgelegt, dass er seine volle Leistung auch beim mehrmaligen Beschleunigen in kurzen Abständen entfalten kann. Gleich 26-Mal hintereinander wurde Ende Juli ein Vorserienfahrzeug auf einem Flugplatz aus dem Stand von null auf 200 km/h beschleunigt. Als Durchschnitt der Messfahrten ergab sich ein Beschleunigungswert von unter zehn Sekunden. Die Differenz zwischen schnellster und langsamster Beschleunigung lag bei 0,8 Sekunden.

Das Nardò Technical Center verfügt über mehr als 20 Teststrecken, sowie Prüfeinrichtungen auf einer Fläche von über 700 Hektar, zählt 90 Unternehmen der Automobilbranche zu seinen Kunden und beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter. Seit 2012 wird das Testgelände von der Porsche Engineering Group GmbH betrieben.

(lab/pd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Brumm am 19.08.2019 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon gut Porsche

    Baut ein E-Auto dass 500 km pro Ladung schafft und max. 35000.- kostet. Alles andere interessiert mich nicht.

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  • Bürger am 19.08.2019 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    E-Volkswagen wo bist du ?

    Wo ist das 10000 Fr E -Volkswagen ? Warum zeigt Grip das Motormagazin immer E - Gurken die sich die breite Masse nie leisten kann ? nur Tesla nochmals Tesla. Tesla Model 3 besitzt 2 E Motoren mit über 400 PS braucht niemand warum nicht einen ? mit halb so viel Leistung dafür mehr Reichweite und ab 20K Fr zu haben ? nein Kostet knapp 60K das ist kein Volkswagen

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  • shelby am 19.08.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    911911

    ich werde weiter mein 911fi fahren gesaugt und nicht geblasen....komme was wolle...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Info am 25.08.2019 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Portal

    ++ ++.++++ Auf dem E-Auto Portal ECOMENTO findet man im Internet immer die neusten Informationen zu Elektroautos und zur E-Mobilität. +++

  • Porschefan am 21.08.2019 14:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach!

    Ein Stromer ist kein Porsche und ein Porsche ist kein Stromer. Punkt. Aus. Feierabend.

    • Peter Enis am 21.08.2019 16:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Porschefan

      Mit dieser Einstellung hätte es Porsche nie gegeben.

    • Burger am 21.08.2019 17:36 Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Herr Porsche sagte: Wir bauen Autos die keiner braucht aber jeder haben will. Porsche Fan hat recht.

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  • Beobacht-R am 21.08.2019 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Schlecht berichtet

    Wo sind die Fakten? Wie oft wurde geladen? Wie lange dauert ein Ladezyklus?

  • Rince am 20.08.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Rosa Gebraten oder gut Durch?

    800V Systemspannung, na dann gute Nacht wenn mal ein Kabel etwas spröde wird.....

    • Prince am 20.08.2019 14:30 Report Diesen Beitrag melden

      schon mal daran gedacht?

      Was denken sie was passiert wenn so eine Benzinleitung sproede wird?

    • socom am 20.08.2019 20:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Prince

      gar nicht passiert. benzin brennt nicht. fensterplatz in physik gehabt?

    • Prince am 21.08.2019 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      @socom

      Ach nein?! Haben sie ueberhaupt eine Schule besucht? Wie kann man nur so einen Schwachsinn verbreiten? Beim Diesel haette ich ihnen noch halbwegs recht geben koennen, aber Benzin entzuendet sich extrem schnell falls es auf heisse Teile trifft und davon gibts ja beim Verbrenner genuegend.

    • STI am 21.08.2019 12:40 Report Diesen Beitrag melden

      Doch, fensterplatz...

      Ach Prince.... Benzin ist leicht entzündlich aber es brennt nicht von alleine. Bohr ein loch im Akku und bohr ein loch im benzintank. Was passiert???

    • socom am 21.08.2019 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Prince

      jetzt wirds peinlich für sie! nur die benzindämpfe (in zusammenhang mit der richtigen mischung mit sauerstoff) brennen. wer erzählt wohl mist?!

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  • Victor Hugo am 20.08.2019 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Nur bescheuerte fahren

    ein Stromerauto, das ist Fakt.

    • Hictor Vugo am 20.08.2019 12:37 Report Diesen Beitrag melden

      mal was ganz intelligentes

      Leute die ihre Kommentare mit ''das ist Fakt'' bekraeftigen, aber selber keine Fakten liefern sind eigentlich noch viel bescheuerter.

    • werni am 20.08.2019 15:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Victor Hugo

      Kennen sie den Hintergrund des Wortes Fakt?

    • socom am 20.08.2019 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hictor Vugo

      kann ich bestätigen. in meinen kreisen fährt man mindesten V6.

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