Über 400 Kilometer

18. Oktober 2019 15:06; Akt: 18.10.2019 15:06 Print

XC40 Recharge – Volvo zeigt ersten Vollstromer

Möchten Sie Ihren neuen Volvo mit Kabel oder ohne? Mit dem Volvo XC40 Recharge stellen die Schweden ihr erstes vollelektrisches Fahrzeug vor.

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Diese grundlegende Frage – ob mit oder ohne Kabel – stellt Volvo künftig seinen Kunden. Denn mit dem XC40 Recharge präsentiert die schwedische Marke diese Woche nicht nur sein erstes vollelektrisches Fahrzeug, sondern auch das erste Modell der neuen Linie «Recharge». 

Der XC40 Recharge basiert auf dem erfolgreichen Kompakt-SUV und ist das erste Modell der neuen Volvo-Familie vollelektrischer Fahrzeuge. «Es ist ein echter Meilenstein für das Unternehmen», schreiben die Schweden. «Der XC40 Recharge ist nicht nur das erste Elektroauto von Volvo, sondern auch das erste Modell des Herstellers, das über ein neues Infotainment-System auf Basis des Android Betriebssystems von Google verfügt.»

Doch das ist nur der Anfang: In den nächsten fünf Jahren wird Volvo jedes Jahr ein vollelektrisches Auto auf den Markt bringen. Schon 2025 soll die Hälfte des weltweiten Fahrzeugabsatzes von Volvo auf Elektroautos entfallen, der Rest auf Hybridfahrzeuge. Ob mit vollelektrischem Antrieb oder Plug-in-Hybridsystem: Alle aufladbaren Volvs tragen in Zukunft die Bezeichnung «Recharge». 

«Wir haben das schon mehrmals gesagt: Die Zukunft von Volvo ist elektrisch», sagt Volvo CEO Håkan Samuelsson. «Heute machen wir mit der Einführung des vollelektrischen Volvo XC40 und der Modelllinie Recharge einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung.» 

In 40 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen

Der neue Volvo XC40 Recharge bietet alles, was Kunden von einem Volvo erwarten – und zusätzlich einen modernen, vollelektrischen Allradantrieb mit einer Reichweite von über 400 Kilometern (WLTP) und einer Leistung von 408 PS. An einer Schnellladestation kann der Akku in 40 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden. 

Das Android Infotainment-System ist vollständig in Volvo on Call integriert, die digitale Volvo Plattform für vernetzte Dienstleistungen. Plug-in-Hybrid-Fahrer können über Volvo on Call verfolgen, wie viel Zeit sie im elektrischen Fahrmodus verbringen. 

Schon 2020 sollen die Plug-in-Hybridfahrzeuge einen Anteil von 20 Prozent am Gesamtabsatz von Volvo erreichen. Recharge-Modelle zum Aufladen gibt es in jeder Baureihe – vom Kompakt-SUV Volvo XC40 über die Modelle der Volvo 60er Reihe bis hin zum Flaggschiff des Unternehmens, dem grossen SUV Volvo XC90.

Gratis Strom für das erste Jahr

Um das elektrische Fahren zu fördern, bietet Volvo seine Recharge Plug-in-Hybridmodelle künftig zudem mit kostenlosem Strom für das erste Jahr an; die durchschnittlichen Stromkosten für das Aufladen der Batterie werden nach Ende dieses Zeitraums erstattet. 

(lab/pd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • E-Guru am 18.10.2019 15:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiefste Wartungskosten

    Ein Elektroantrieb verfügt über viel weniger Bauteile als ein Verbrenner. Daher gilt, je weniger Teile, desto weniger kann kaputt gehen. Ein Elektroauto verfügt weder über eine Kupplung, noch Motoröl und Getriebeöl. Es werden auch keine anderen Verschleissteile wie Zahn- und Keilriemen und Zündkerzen benötigt. Somit sinken die Unterhaltskosten. Dieser Mangel an Verschleissteilen sorgt dafür, dass Wartungs- und Inspektionsarbeiten nicht nur seltener, sondern auch schneller und somit billiger durchgeführt werden können.

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  • Dr. Klima am 18.10.2019 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit der E-Mobilität

    Den Erlös für das Lithium schöpfen in erster Linie ausländische Konzerne ab. Am meisten leidet das Ökosystem, denn das Salz kommt dort im Grundwasser in mehreren hundert Metern Tiefe vor und muss in Verdunstungsbecken an die Oberfläche gepumpt werden. Chemikalien zur Ausfällung störender Mineralien kommen hinzu. Pro Tonne so gewonnenen Lithiums verdunsten 2.000 Tonnen Grundwasser. Später braucht es Lösungsmittel wie Kerosin und Salzsäure. Nicht alle eingesetzten Chemikalien landen auf Deponien, viele belasten als Schadstoffe die Natur. Das ist die bittere Wahrheit der e-Mobilität.

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  • Clown in Ausbildung am 18.10.2019 23:06 Report Diesen Beitrag melden

    Lithium

    Lithium steckt in euren Natels und niemand hat ein Problem damit. Dass das Smartphone inkl. Akku dann entsorgt statt recycled wird und das Lithium wieder neu abgebaut werden muss interessiert auch niemanden. Aber kaum wird Lithium in Autos gebaut, ist es ein riesen Dauer-Flenn-Thema. Nur dumm baut Tesla eine eigene Recyling-Anlage. 100 % des Lithiums wird wiederverwendet. Der benötigte Strom fürs Recycling 100 % erneuerbar (Sonne & Wind). Bitte googelt mal wie viel Strom & Wasser es benötig um Diesel und Benzin herzustellen, Katastrophal die Gesamt-Bilanz vom Verbrenner.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Frank am 20.10.2019 22:17 Report Diesen Beitrag melden

    Volvo wird immer hässlicher,

    der CX 40 ist eines der unattraktivsten Autos unter allgemein wenig Schönem und mutlosem Einheitsbrei das man auf den Strassen so sieht.

    • Illumination am 22.10.2019 19:51 Report Diesen Beitrag melden

      @Frank

      Na ja - brauchte schon etwas Mut, den hinteren seitlichen Karosserie-Bereich derart unattraktiv hochzuziehen - siehe Bild 3,4,8...;-)

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  • E-Fan am 20.10.2019 09:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irrationale Argumente

    An alle Reichweiten-Fetischisten: Wie oft fährt ihr denn mit einer einzigen Fahrt weiter als 300 Km? 2x jährlich? Und dafür verteufelt ihr an den übrigen 363 Tagen die Vorteile des E-Antriebs? Also ich mache es umgekehrt. Ich geniesse an 363 Tagen die Vorteile und plane in den 2 langen Fahrten 30 Min. längere Pausen als ich mit dem Verbrenner machen müsste.

    • rakete am 20.10.2019 10:18 Report Diesen Beitrag melden

      Monatlich

      letzte Woche, 500 km am Stück, nächste Woche auch, 800km geplant.

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  • will am 20.10.2019 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch zu gross

    Bravo Volvo, die Zeichen der Zeit erkannt. Jetzt bitte noch einen elektrischen Klein-/Stadtwagen. Danke

  • fritz Rammstein am 20.10.2019 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    Wers glaubt wird seelig

    Wer diese Märchen und Versprechen (Versprecher) aus der Autobranche glaubt ist selber Schuld. Weder die Reichweite noch die Ladezeit haben mit der Realität etwas zu tun.

  • Aussendienstler am 19.10.2019 22:35 Report Diesen Beitrag melden

    Schlau werden auf YouTube

    Gebt einfach folgendes ein: Gretls CO2 Bilanz der Atlantikbezwingung

    • andi am 20.10.2019 08:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Aussendienstler

      youtube ist der wahre Forscherkanal. Alles auf youtube ist die Wahrheit.

    • Der Aufklärer am 20.10.2019 09:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Aussendienstler

      Es gibt einen Artikel im Magszin zu Leuten wie Ihnen. Er erklärt, weshalb sich so viele Männer eine idealistische 15-Jährige hassen. Es hat damit zu tun, dass man bei ihr (wie bei fast allen Idealisten) etwa 15% Inkonsequenz nachweisen kann. Diese 15% geben Euch 100% Absolution, sich weiterhin keinen Deut um die Umwelt zu kümmern. Greta lässt sich dabei beliebig austauschen durch "der Beitrag der Schweiz ist nur 2% mimimi.." oder die Grünen verbrauchen auch Strom mimimi oder die Teilnehmer an Klimakinferenzen sind nicht mit dem Holz-Ruderboot angereist mimimi.

    • Geier am 20.10.2019 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Aussendienstler

      Trägst du eine Krawatte im Aussendienst? Das sind die schlimmsten. Umsatzorientierte Geier.

    • Schmutzfink am 20.10.2019 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Weitere Aufklärung 1

      @Aussendienstler: Genau so gut könnte man auch behaupten, dass die Greta zu 200% oder noch mehr inkonsequent ist: Sie bewegt viele andere Leute zu Reisen (Demos), welche sie normalerweise nicht machen würden, ergäbe also weniger CO2-Produktion. Ausserdem bewegt sie viele Leute zu Widerstandsmassnahmen (z.B. im Internet kommentieren) gegen ihre Überzeugungen, welche wiederum mehr CO2 produzieren als ohne ihre umstrittenen Thesen. Und wie bekannt ist diese junge Dame (bzw. ihre Marketingorganisation) eigentlich in China, wo ein wesentlicher Teil der globalen Umweltverschmutzung produziert wird?

    • Schmutzfink am 20.10.2019 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Weitere Aufklärung 2

      Wie viele km2, ha oder vielleicht sogar m2 Regenwald hat sie schon vor der Zerstörung gerettet? Warum verlangt sie nicht schon lange ein weltweites Verbrennungsmotor-LKW-Verbot? Denn diese produzieren ja ein vielfaches an CO2 gegenüber Autos, und Güter kann man auch mit dem Lastenvelo transportieren. Warum hackt sie auf uns kleinen Konsumenten rum und verbietet nicht endlich den grossen, weltweit tätigen Konzernen, welche ja angeblich ihre Jugend zerstört haben, uns ihren Schrott anzudrehen, welcher ja angeblich den baldigen Weltuntergang bedeutet? (Korrektur: "@Aufklärer" wäre richtig)

    • Illumination am 22.10.2019 19:59 Report Diesen Beitrag melden

      @Der Aufklärer

      Ändert alles nichts daran - der Anteil der Schweiz am weltweiten CO2-Ausstoss liegt unter 1 Promille = unter 1 Tausendstel.. Wir können ihn reduzieren - es hat null Auswirkungen auf das Klima..

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