Detroit

16. Januar 2011 22:32; Akt: 16.01.2011 19:42 Print

Porsche macht Detroit zur Rock City

Bei der ersten grossen Auto-Show des Jahres sorgen Sport- und Sparautos für Spannung.

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Ultimative Rennmaschine: Der Porsche 918 RSR soll bis zu 767 PS mobilisieren.

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Grösser könnte der Unterschied nicht sein: Hier der Porsche 918 RSR – eine ultimative Renn­maschine –, dort eine neue Version des Hybrid-Pioniers
Toyota Prius. Der eine lechzt nach Kurven und Beschleunigungsorgien, der andere nach neuen Sparrekorden. Doch eines haben beide gemeinsam: Sie gehören zu den Stars der North American International Auto Show (Naias), die am Wochenende ihre Tore in Detroit ge­öffnet hat. Und bei beiden handelt es sich (noch) um Studien.

Die Startnummer 22, die blau-orangefarbene Lackierung und weit ins Dach hineinreichende Türrahmen machen den 918 RSR zum Star der Show und sollen vor allem Appetit auf eine baldige Le-Mans-Rückkehr von Porsche-Motorsport machen. Technisch ist das Showmobil ein «Zwitter» aus dem Rennwagen 911 GT3 R Hybrid und der grandiosen Studie des 918 Spyder, die in Genf 2010 für Furore und feuchte Augen gesorgt hat. Dank dem Hybridmodul soll der Sportler bis zu 767 PS mobilisieren und so die normale Sportwagenkonkurrenz hinter sich zurücklassen.

Das soll auch der Prius. Aber nicht beim Beschleunigen, sondern beim Sparen. Trotzdem sieht die Prius C (C für City) genannte Studie nicht nur im Vergleich mit dem aktuellen Prius sehr sportlich und sexy aus. Kein Wunder, mit dem sauberen Schönling wollen die Japaner nicht nur auf Messen für Beifall sorgen, sondern ab 2012 junge Familien und Singles erfreuen. Denn trotz seinen kompakten Aussenmassen soll der Neuling laut den Japanern ein «überraschend geräumiges und variables Interieur» bieten.

(20 Minuten)