18. April 2005 04:44; Akt: 17.04.2005 19:49 Print

Pimp your car: Piercing statt Alufelgen oder Spoiler

Es muss ja nicht immer Bauchnabel, Nase, Lippe oder Brust sein: Ab sofort können in der Schweiz fast alle fahrbaren Untersätze gepierct und mit einem persönlichen Schmuckstück versehen werden!

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Wem sportliche Alufelgen, Spoiler und all die anderen bekannten Tuning-Parts zu normal sind, der hat mit dem Car-Piercing eine viel individuellere und vor allem exklusivere Möglichkeit.

Und wie funktioniert das? Mit einem Bohrer wird ein sieben Zentimeter grosses Loch in die Haube geschnitten. In dieses Loch wird ein zwei oder vier Zentimeter tiefer Zylinder eingesetzt. Dieser wird abgedichtet, festgeschraubt und mit einem kratzfesten Kunststoffdeckel verschlossen.

In dem Hohlraum des Zylinders kann der Besitzer so ziemlich alles zur Schau stellen: Modellautos, Eheringe, ein Foto der Freundin, das Wappen des Lieblingsklubs – auf Wunsch sogar beleuchtet.

Angeboten wird Car-Piercing von der letzten Donnerstag gegründeten Carall GmbH Schweiz. «Car-Piercing ist im Unterschied zu den bekannten Tuning-Möglichkeiten viel persönlicher», so Carall-Chef Marco Rall. «Denn die Leute haben ja nicht nur die Wahl zwischen den verschiedenen Farben des Zylinders, sondern können das Innenleben von A bis Z nach eigenem Geschmack designen. Mit Ausnahme der Grösse sind keine Grenzen gesetzt.»

Wer sein Auto piercen lässt, muss mit Minimal-Kosten von rund 450 Franken rechnen, je nach Modell des Piecings. Darin inbegriffen ist eine zweijährige Garantie auf Rostschäden nahe der Piercingstelle. Die Carall GmbH baut das Händlernetz in der Schweiz sukzessive auf und wird Interessenten ab Ende April über die Homepage www.autopiercing.ch auf dem Laufenden halten.

Wer nicht so lange warten will, kann sein Auto ab sofort über info@carall.ch für ein Car-Piercing anmelden oder am Wochenende den Tag der offenen Tür bei Romer Pneu in Sissach besuchen: Dort wird Car-Piercing erstmals in der Schweiz vorgestellt.

Dieter Liechti/Textlab