Auto-Salon Genf 2019

24. Februar 2019 05:00; Akt: 25.02.2019 10:43 Print

Cupra Formentor – warten auf die Eigenständigkeit

Mit dem Formentor probt Cupra am Genfer Auto-Salon die Emanzipation von Seat. Und guckt beim Design unverblümt nach Asien.

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Die Studie des Cupra Formentor sieht dem Mazda CX-3 und dem Infiniti Q30 sehr ähnlich. (Bild: Cupra)

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Kaum gegründet, will sich die sportliche Tochter Cupra von der Mutter Seat lösen und zeigt deshalb auf dem Genfer Auto-Salon (7. Bis 17. März) eine ziemlich seriennahe Studie des ersten eigenständigen Autos. Denn bisher mussten sich die sportlichen Spanier damit begnügen, den Seat Ateca zum Cupra umzumünzen und aufzupeppen. Das gelang zwar gut, doch der Seat Ateca bleibt auch als Cupra ein Ateca. Nur ein bisschen stärker, straffer, sportlicher.

Doch nun ziehen sie in Genf nun das Tuch vom Formentor, der als erstes SUV-Coupé auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) von VW aufbaut. Und auf den ersten Bildern macht der Cupra durchaus Lust, auch – oder gerade weil? –, wenn er optisch wie ein Mix aus Mazda CX-3 und Infiniti Q30 wirkt.

50 Kilometer rein elektrisch

Unter dem Blech gibt es ebenfalls zum ersten Mal bei einem Modell der Spanier einen Plug-In-Hybriden, der in der Kombination mit einem 2,0 Liter grossen Turbo-Benziner und der E-Maschine im Getriebe auf eine Leistung von 245 PS kommt. Und wie es sich für einen Teilzeitstromer gehört, kann der Formentor nicht nur 50 WLTP-Kilometer rein elektrisch fahren, sondern hat mit den vereinten Kräften beider Motoren auch den nötigen Punch für einen perfekten Kavalierstart.

Zwar wurde die Gründung der eigenen Marke skeptisch beurteilt, doch für Cupra-Chef Wayne Griffiths ist die Rechnung offenbar aufgegangen. Schliesslich hat die neue Marke 2018 mehr als 14’400 Einheiten erreicht. Das will Griffiths in den nächsten drei bis fünf Jahren verdoppeln – und setzt dabei auf Autos wie den Formentor, der darum wohl kaum ein Einzelstück bleiben wird. «Der Erfolg der Marke übertrifft unsere Erwartungen», so Griffiths. «Das müssen wir konsolidieren und weiter ausbauen.»

(lie/tg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • de Zürileu am 24.02.2019 10:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiguan I Chassis/ Aerodynamik

    Seat hat aus dem Tiguan I Chassis etwas gemacht. Doch mit den beinahe viereckigen Radkästen sieht das schon etwas speziell aus... wozu wollen heute alle viel Bodenfreiheit? Um in den Städten besser über und durch die Verkehrsschikanen zu kommen? Aerodynamisch sind diese Vehikel nicht gerade der Burner.

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  • Spanier am 24.02.2019 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    machen sich

    unglaublich wie sich seat gemacht. bis in die 80er nur Fiat Lizenz Modelle und jetzt ein Welt Konzern. sehr wichtig für Spanien

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  • si am 24.02.2019 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    berti

    Hoffe es kommen noch andere Modelle als diese unsäglichen hässlichen SUV's. Nur wieder Unfähige am Steuer die mit der Grösse des Autos nicht klarkommen. Juhui.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dä Jesus am 03.03.2019 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    was ist denn bei denen los.

    Sind Seat die Designer davon gelaufen? Das ist schon der Zweite Seat am Auto Salon der zusammenkopiert wurde.

  • Antisuv am 26.02.2019 23:12 Report Diesen Beitrag melden

    Das Formen-Tor

    Welche Form hat denn nun dieses Tor? Nicht gerade prickelnd...

  • Emil S. am 25.02.2019 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Welche Formen

    hat den das Formentor?

  • Ronny C. am 25.02.2019 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die grottigen Innenräume

    Das Asia-Design trifft offenbar den Geschmack, aber die Innenräume in den Seats sind eine Katastrophe. Graues Hartplastik soweit das Auge reicht. Sowas passt nicht einmal in einen Dacia oder Tata. Warum sind die Innenräume so extrem kostenoptimiert ? Ein Auto sieht der Besitzer meistens von innen, da will man nicht an billig ausdünstendem Hartplasik schnüffeln, bei dem Preis muss etwas mehr geboten werden.

    • timt am 25.02.2019 15:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ronny C.

      Ronny C, das ist bei Tesla natürlich ganz anders.

    • Ronny C. am 25.02.2019 15:45 Report Diesen Beitrag melden

      Kleine Unterschiede

      @timt : Ein Tesla ist kein 7er BMW, aber zwischen einem muffigen Seat und einem Tesla gibt es doch kleine, feine Unterschiede. Fahren Sie mal einen, dann wissen Sie was ich meine. Seat hätte sicher mehr Potential, so eine Art spanischer Alfa Romeo wäre doch was. Stattdessen gibts Asia-Design und biedere Technik. Bei Cupra gibts zudem ein Logo, das an ein generisches, taiwanisches gamer mainboard erinnert. Komischer Design-Entscheid, viel Klasse hat das Ding jedenfalls nicht. Ist es vielleicht cool ?

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  • Sebi am 25.02.2019 09:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Augen auf machen ihr Schlafmützen

    Ihr habt dann aber schon gemerkt das auf der bilderserie nicht der neue Cupra zu sehen ist.

    • Kalle am 25.02.2019 13:58 Report Diesen Beitrag melden

      @Sebi

      Einfach den Text noch einmal lesen.

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