Sponsored

16. September 2016 14:49; Akt: 16.09.2016 15:14 Print

Darüber nerven sich unsere Leser im Büro

Viele Konflikte am Arbeitsplatz lassen sich vermeiden, wenn man sie anspricht. Diese 12 Dinge stören unsere Leser am meisten. Und wir haben eine Anleitung, wie man mit Nervensägen im Job fertig wird.

Fehler gesehen?

Am Montag haben wir unsere Leser aufgefordert, uns zu sagen, was sie am Arbeitsplatz am meisten ärgert. Während zwei Tagen haben mehr als 500 Leser über ihren Frust im Büro berichtet.

Die bekannte Comicautorin Debra Bühlmann alias Frida Bünzli hat sich mit dieser Flut an Geschichten beschäftigt und die häufigsten Kommentare in zwölf Zeichnungen festgehalten. Sie finden das Resultat in der obigen Bildstrecke.

Nun aber zur Frage: Wie kann man im Grossraumbüro eigentlich diesen geschilderten Ärger verhindern? Während man das Schmatzen oder laute Telefonieren einfach lassen kann, sind arbeitsscheue oder egoistische Kollegen im Arbeitsalltag schon schwierigere Fälle.

Die Lösung ist ganz einfach: Mit Offenheit lässt sich ein Grossteil der Probleme lösen. Auch wenn es unangenehm ist: Die direkte Konfrontation mit den Nervensägen ist immer das Beste. Geeignet sind dafür die Grundregeln der gewaltfreien Kommunikation: Sachlich beobachten, Gefühle ausdrücken, Bedürfnisse mitteilen, Lösungen vorschlagen.

Beispiel fürs laute Telefonieren:

Ich arbeite an einer wichtigen Präsentation und kann mich nicht konzentrieren, wenn ständig laut und privat telefoniert wird (Beobachtung). Ich bin frustriert (Gefühl), weil die Sorgfalt meiner Arbeit darunter leidet. Ich möchte ein ruhiges Arbeitsklima, um mich auf meine Arbeit zu konzentrieren (Bedürfnis). Ich wünsche mir in Zukunft, dass private Telefonate nicht mehr im Büro geführt werden (Lösung).

Zugegeben: Das mag anfangs etwas ungewohnt klingen. Die Vorteile sind unübersehbar. Suchen Sie das Gespräch höchstens dreimal; wenn es dann nicht fruchtet, müssen Sie sich wohl an die nächsthöhere Instanz wenden.

Im Umgang mit nervenden Kollegen gilt aber auch, dass man sich selbst auch kritisch beobachtet. Bevor man sich auf den nervenden Kollegen einschiesst, ­sollte man sich selbst fragen, welchen Anteil man an der Situation hat. Es gibt eine Wechselwirkung zwischen den eigenen Erwartungen und dem Verhalten des Gegenübers. Wer sein Gegenüber nicht mag, braucht sich nicht wundern, wenn dieses sich gleich verhält.

Andere beobachten, bewerten und verurteilen – das können wir sehr gut. Vielleicht müssen Sie es so angehen: Lieben ist Ihren schlimmsten Kollegen wie einen Freund. Bringen Sie ihm Respekt entgegen. Eine Garantie für den Erfolg gibt es nicht, aber es ist gut möglich, dass sich der Gehasste mit der Zeit kooperativer verhält.

(CP)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robin Hood am 16.09.2016 15:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mutti nicht da

    Mich nerven die Mitarbeiter welche eine egoistische Einstellung haben. Das klo schmutzig hinterlassen, letztes Getränk, Zucker, Kaffee etc etc nehmen und dann nicht nachfüllen....! Könnte ich die Wände hoch gehen. Es kommt denen nicht in den Sinn das sie im Geschäft sind und die Mutti nicht da ist.....

    einklappen einklappen
  • Musikfan am 16.09.2016 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    Radio

    Mich nerven am meisten die Radiosender. Egal welcher, IMMER. NUR. DIESELBEN. SONGS. Über Geschmack will ich gar nicht streiten, aber ist etwas Abwechslung so schlimm?

    einklappen einklappen
  • Marcel Peyer am 16.09.2016 15:31 Report Diesen Beitrag melden

    Speedklicker

    Da hilft die Silent Mouse - gibt es preiswert zu kaufen und die Klicks sind nicht mehr zu hören. Eine Wohltat!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Der MA am 18.09.2016 22:08 Report Diesen Beitrag melden

    Rollen Umverteilung

    Mein Chef meinte ich wüsste nicht wo die Grenzen meiner Kompetenz liegen. Da hab ich ihn gefeuert!!!

  • Lis Ta am 18.09.2016 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lösungen

    Gegen laute Gespräche bieten wir Telefonkabinen und Besprechungsboxen an. Die sind super, wird von uns viel Gebraucht. Ostschweizer Büromöbelhersteller.

  • Azmir am 18.09.2016 19:07 Report Diesen Beitrag melden

    Grösse ist das problem

    Ich denke im büro ist es gleich wie bei der pflege: zu viele Menschen auf einem Haufen sind nicht gut weil keinem kann man alles recht machen...

  • M. Von Gunten am 18.09.2016 18:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jammern auf hohem Niveau

    Die Schweizer Angestellten sind verwöhnt. Wenn man sich die Zeit nimmt, halt für den Chef und den Kollegen mal einen Lunch zu organisieren (Park Hotel Vitznau ist eine wunderbare Adresse) oder auf der Geschäftsreise nach London oder Miami nach dem Dinner nicht gleich ins Hotel zu verschwinden, dann braucht's das Angestelltengejammer nicht. Geht eh alles auf Spesen, und Spass muss eben auch sein.

  • Kolynos am 18.09.2016 17:10 Report Diesen Beitrag melden

    Mundgeruch

    Mundgeruch finde ich sehr schlimm, ich war mal direkt mit dem Chef daraufhin bekam ich eine fristlose Entlassung.