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26. März 2019 10:30; Akt: 29.03.2019 14:33 Print

Verdient dein Arbeitgeber eine Auszeichnung?

Unternehmen und Organisationen, die sich für gesunde Arbeitsplätze einsetzen, können sich mit dem Label «Friendly Work Space» auszeichnen lassen. Davon profitieren Arbeitgeber ebenso wie Arbeitnehmer.

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Über 41 Stunden pro Woche arbeiten voll Erwerbstätige in der Schweiz. Das bedeutet: Viele Menschen verbringen rund ein Viertel ihrer Zeit am Arbeitsplatz – und das oft über Jahrzehnte. Kommt hinzu, dass die Ansprüche ständig steigen. Die Digitalisierung treibt Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft voran. Das hat auch negative Auswirkungen. So kann beispielsweise die dauernde Erreichbarkeit zu Stress führen. Aber auch Zeitdruck, Angst vor Jobverlust oder ein schwieriges Verhältnis zum Chef oder den Kollegen erschweren den Arbeitsalltag.

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Werden die Belastungen grösser als die Ressourcen, beeinträchtigt das nicht nur Wohlbefinden und Motivation, sondern kann sogar krank machen. Dieser Gefahr sind über 27 Prozent der Erwerbstätigen ausgesetzt – gemäss Job-Stress-Index 2018 ist die Tendenz steigend. Zwar sind es nicht nur berufliche, sondern auch private Belastungen, die zum Stress beitragen. Die Arbeitsbedingungen gehören jedoch zu den wichtigsten Einflussfaktoren und verdienen deshalb in der Stressprävention besondere Beachtung.

Produktivitätsverluste verhindern
Gestresste oder kranke Mitarbeitende verursachen hohe Produktivitätsverluste. Es liegt also auch im Interesse der Unternehmen, dafür zu sorgen, dass sich die Mitarbeitenden am Arbeitsplatz wohlfühlen. Dazu müssen die Ressourcen gestärkt, die Belastungen minimiert werden. Man nennt das auch betriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM, und die entsprechenden Massnahmen umfassen einiges mehr als eine Früchteschale neben der Kaffeemaschine.

Gemeinsam mit führenden Schweizer Unternehmen hat Gesundheitsförderung Schweiz sechs Qualitätskriterien für das BGM definiert. Dazu gehören unter anderem Aspekte des Personalwesens, Arbeitsorganisation und soziale Verantwortung. Erfüllen Unternehmen diese Ansprüche, können sie sich mit dem Label «Friendly Work Space» auszeichnen lassen. Für den Arbeitgeber ist dieses Label ein Plus: Dank BGM werden Leistungspotenziale besser ausgeschöpft und Kosten gesenkt.

Konkret bedeutet das rund 8000 Franken weniger Produktivitätsverlust pro Jahr und Mitarbeitenden. 2,6 Tage weniger Absenzen pro Jahr sowie 25 Prozent weniger gestresste Mitarbeitende.

Kurz: Das Label steht für einen vorbildlichen Arbeitgeber, und (zukünftige) Mitarbeitende können davon ausgehen, dass sie gute Arbeitsbedingungen vorfinden. Zudem werden sie ins BGM miteinbezogen und können sich aktiv bei Gesundheitsthemen im Betriebsalltag einbringen.

Der Weg zum Label
In einem ersten Schritt beurteilt das Unternehmen sein BGM selbst. Anhand weniger Angaben in einem Online-Selbsttest können Unternehmen feststellen, ob sie bereits die Anforderungen für das Label erfüllen Anschliessend wird die Selbsteinschätzung von unabhängigen Assessoren überprüft. Bei Erfolg bekommt der Betrieb für drei Jahre das Label «Friendly Work Space». Zurzeit sind 85 Organisationen und Unternehmen mit dem Label ausgezeichnet, darunter Swisscom, Suva, Credit Suisse, SBB, Migros und die Post. Damit profitieren schweizweit 253'000 Angestellte von systematischem BGM und entsprechend optimierten Arbeitsbedingungen.

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