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17.6.2019 Print

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Diese sechs Sätze solltest du beim Lohngespräch vermeiden

Lohnverhandlungen sind eine heikle Angelegenheit, weil du nicht um den Preis irgendeines Objekts feilschst, sondern um deinen Wert im Unternehmen.

Für sich mehr Geld einfordern – damit tun sich viele Arbeitnehmende schwer. Mangelndes Selbstbewusstsein, fehlende Kompromissbereitschaft, aber auch die falsche Wortwahl können mit Gründe sein, weshalb der Chef nicht auf deine Forderungen eingeht. Wir zeigen dir sechs Phrasen, die mehr schaden als helfen. Und wie du es besser machen kannst.

«Ohne mich läuft doch hier gar nix.»
Vielleicht ist das ja tatsächlich der Fall. Aber welcher Vorgesetzte hört schon gerne, dass praktisch das ganze Team eine Fehlbesetzung ist? Besser: «Ich bin überzeugt, dass ich gute Teamarbeit leiste.»

«Ich will mir endlich ein neues Auto kaufen.»
Das ist dem Chef egal. Ob du mehr reisen willst, eine teurere Wohnung suchst oder dir sonst was leisten möchtest, das ist deine Privatsache und kein Grund für mehr Lohn. Beim Lohngespräch geht es um deine Leistung und wie gut du deinen Job erfüllst. Allenfalls kannst du auf die Teuerung hinweisen, mit der dein Lohn nicht Schritt hält.

«Es tut mir leid, aber …»
Niemand muss sich dafür entschuldigen, dass er mehr Lohn fordert. Und auch wenn du glaubst, der Chef sei dir dadurch wohlwollender gesinnt, irrst du dich. Vielmehr zeigt der Satz ein mangelndes Selbstvertrauen, dass dein Vorgesetzter womöglich ausnützt und eine Lohnerhöhung verweigert, weil er weiss, dass du schnell klein beigibst. Besser du vergisst also während des Lohngesprächs Phrasen wie «Entschuldigen Sie bitte» etc. und kommst direkt auf den Punkt.

«Anderswo bekäme ich mehr Lohn.»
Tja, da wird dein Chef sich, oder auch dich, fragen, was du dann hier noch zu suchen hast. Das heisst aber nicht, dass du dich bei der Vorbereitung auf das Gespräch nicht erkundigen sollst, was branchenüblich bezahlt wird. Der Chef weiss das nämlich ganz sicher auch.

«Entweder ich bekomme mehr Lohn oder ich kündige.»
Erpressung ist nicht nur im Lohngespräch total kontraproduktiv und jeder Chef, der was auf sich hält, lässt sich nicht erpressen – auch wenn du noch so gut im Job bist. Wenn schon formulierst du das positiv: «Natürlich kenne ich meine Möglichkeiten auf dem Stellenmarkt, aber mir gefällt es hier und ich würde gerne bleiben.»

«Ich bin schon so lange hier, da hätte ich schon mal ein bisschen mehr verdient.»
Mit Aussitzen ist es nicht getan, gefragt ist Einsatz und Engagement. Und leider ist es auch eine Tatsache, dass, wer lange keine Lohnerhöhung eingefordert hat, eben auch lange auf einem tieferen Lohnniveau stehen bleibt. Besser, man sucht regelmässig das Gespräch und kommt salärmässig zwar langsam, aber stetig vorwärts.

Damit du deinen Lohn besser einschätzen kannst und für zukünftige Lohnverhandlungen gerüstet bist, gibt es auf jobs.ch den Lohncheck: jobs.ch/lohn So kannst du vergleichen, ob du den Lohn bekommst, den du wirklich verdienst.