Tränenerstickte Stimme

19. Dezember 2011 07:32; Akt: 19.12.2011 09:11 Print

Der Kampf der Moderatorin vor dem Nadelwald

Eine Ansagerin des staatlichen nordkoreanischen Fernsehens muss ihr Volk über den Tod Kim Jong-Ils in Kenntnis setzen. Wie sehr es sie schmerzt, zeigt das Video.

Der TV-Moderatorin versagt beinahe die Stimme bei der Verkündung des Todes von Kim Jong-Il.
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Es ist ein schwieriger Moment für die Moderatorin des nordkoreanischen Fernsehens. Am Morgen des 19. Dezember 2011 hat sie die schmerzliche Pflicht, das Volk von Nordkorea über den tragischen Verlust seines «Geliebten Führers» zu informieren.

Der Präsident des abgeschotteten Landes, Kim Jong-Il, ist am 17. Dezember auf einer Zugreise einer Herzattacke erlegen. Mit tränenerstickter Stimme liest die Ansagerin ihren Text herunter. Gegen Ende der Ansage versagt ihr Stimmorgan beinahe.

Wenn Sie gerne noch ein wenig davon verstehen möchten, sehen Sie sich das Video unten an.

BBC berichtet über die Ansage der TV-Frau
(Video: Youtube/BBC)

(jam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Samara Morgaine am 19.12.2011 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Tod von Kim Jong-Il

    Der alte Diktator ist weg, jetzt kommt der junge und das Volk wird wohl weitherin unter Hunger und Mangelwirtschaft leiden. Der Junior wird wohl kaum humaner sein als sein Vater. Das nordkoreanische Volk hat etwas Besseres verdient.

  • Jackman am 19.12.2011 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wird sich was ändern?

    Eine Staatstrauer bis zum Jahresende? Würde mich schon interessieren, ob wirklich alle Nordkoreaner trauern oder trauern müssen. Ebenso auch die Frage wie es nun mit dem Sohn weitergehen wird. Öffnet er das Land zum Wohle seines Volkes oder schottet er sich ebenso ab, weil dien alte Garde im Hintergrund ihn unter Druck setzt, damit sie ihre Privilegien nicht verlieren? Nordkorea wird wohl auch nach dem Tod seines Diktators ein dunkles Kapitel bleiben, schätze ich mal.

  • mann am 19.12.2011 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    weiss nicht

    ist nicht der letzte...

Die neusten Leser-Kommentare

  • abced am 20.12.2011 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Hat er was gelernt in der Schweiz?

    Wenn er in der Schweiz aufgewachsen ist, sollte er nur schon aus gesundem Menschenverstand besser als sein Vater regieren..nicht??!!??

  • paedu am 19.12.2011 20:34 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe ein Un-gutes Gefühl

    was Nordkorea betrifft.Bleibt wohl alles beim Alten.

  • waios magouras am 19.12.2011 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Kim Jong auf Reisen....

    schade, diese Rubrik war etwas vom Besten bei 20 min. / diese lustigen "fabriken", Gruppenfotos mit aufgesetzten Lächeln und diese sterilen Umgebungen war immer seeehr unterhaltsam, ich werds vermissen-Kim Jong glaube ich keiner

  • Marco Whatman am 19.12.2011 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Was mich wundert:

    * Da lebt das nordkoreanische Volk in fast völliger Isolation, aber der wohlgenährte Sohn des Diktators darf die Schule im Ausland besuchen. * Da redet man von einem kommunistischen System, aber eigentlich hat sich die Familie Kim eine Erbmonarchie geschaffen.

  • Jackman am 19.12.2011 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Wird sich was ändern?

    Eine Staatstrauer bis zum Jahresende? Würde mich schon interessieren, ob wirklich alle Nordkoreaner trauern oder trauern müssen. Ebenso auch die Frage wie es nun mit dem Sohn weitergehen wird. Öffnet er das Land zum Wohle seines Volkes oder schottet er sich ebenso ab, weil dien alte Garde im Hintergrund ihn unter Druck setzt, damit sie ihre Privilegien nicht verlieren? Nordkorea wird wohl auch nach dem Tod seines Diktators ein dunkles Kapitel bleiben, schätze ich mal.