Aufruhr in Ägypten

02. Februar 2011 06:05; Akt: 02.02.2011 09:40 Print

Obama stellt sich auf die Seite des Volkes

Es war die wohl letzte Möglichkeit für einen Abgang in Würde. Doch Hosni Mubarak will von einem vorzeitigen Rücktritt nichts wissen. Nun erhöht US-Präsident Obama den Druck.

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Vize-Präsident Omar Suleiman erklärt am Abend des 11. Februar am ägyptischen TV Hosni Mubaraks Rücktritt. Das vorläufige Kommando übernehmen die Streitkräfte, allen voran Verteidigungsminister Mohammed Hussein Tantawi. Grenzenloser Jubel auf dem Tahrir-Platz in Kairo, nachdem bekannt worden war, dass Mubarak zurückgetreten war. Wieder sind hunderttausende Ägypter auf die Strasse gegangen. Die Proteste in Kairo beschränkten sich nicht mehr nur auf den Tahrir-Platz. Auch vor dem Präsidentenpalast versammelten sich Tausende. Die Armee riegelte die Umgebung ab. Auch vor dem Hauptsitz des verhassten Staatsfernsehen versammelten sich mehrere Zehntausend. Die Armee sicherte auch hier das Gebäude ab. Am Morgen veröffentlichte das Militär ihr «Communiqué Nummer zwei». Darin hat es sich hinter die Entscheidung von Präsident Hosni Mubarak gestellt, nicht zurückzutreten und die meisten Amtsbefugnisse seinem Stellvertreter Omar Suleiman zu übertragen. Gleichzeitig will die Armee Garantin für Reformen sein. Verteidigungsminister und Feldmarschall Hussein Tantawi präsidiert den Militärrat am späten Abend des . Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder der Militärs, die berieten, «welche Massnahmen und Vorkehrungen getroffen werden könnten, um die Nation zu schützen». Zuvor hatte Präsident Hosni Mubarak entgegen den Erwartungen erklärt, noch bis im September bleiben zu wollen. Er kündigte stattdessen an, Amtsvollmachten an seinen Stellvertreter Omar Suleiman abzugeben. Demonstranten reagieren mit Wut auf Hosni Mubaraks Rede. In Anspielung auf den berühmt gewordenen Schuhwerfer von Bagdad haben einige ihre Schuhe in die Höhe gereckt. Sie bewegten die Schuhe hin und her. Der Tahrir-Platz in Kairo ist am Abend des 10.Februars rappelvoll. Gebannt warten die Demonstranten auf Mubaraks angekündigte Rede. «Wir sind beinahe da, wir sind beinahe da», rufen sie in Erwartung des Rücktritts ihres Präsidenten. Der ägyptische Aussenminister Ahmed Abul Gheit wirft den USA am vor, die Supermacht wolle Ägypten ihren Willen aufzwingen. Demonstration bei Kerzenlicht auf dem Kairoer Tahrir-Platz. Eine Demonstrantin hält ein Plakat mit der Aufschrift «Mubarak[s Zeit] ist abgelaufen» auf dem Tahrir-Platz. Auch an diesem Dienstag strömten Zehntausende auf den zentralen Platz, der zum Symbol des Widerstands gegen das Regime geworden ist. Früh am Morgen: Die Opposition wappnet sich für einen neuen grossen Demonstrationstag. Zahlreiche Menschen haben wieder auf dem Tahrir-Platz übernachtet. Ein Freiwilliger wischt den Platz. Die ägyptische Regierung macht am Zugeständnisse: Höhere Löhne für Staatspersonal, Untersuchungen zu Korruption und Wahlmanipulation. Den harten Kern der Demonstranten auf dem Tahrir-Platz in Kairo lässt das zunächst kalt. Auftanken zwischen den Panzern. Gebetet wird immer wieder. Verhasste Gesichter werden zur Schau getragen. Der improvisierte Helm hat Konjunktur. Die Menschen haben den ganzen Tag demonstriert. Sie verharren bis am Abend in der Nähe des Tahrir-Platzes. Ägyptens Vize-Präsident Omar Suleiman ist mit Oppositionsvertretern zu Gesprächen über politische Reformen zusammengekommen. Teile der Führungsriege der ägyptischen Regierungspartei NDP des Präsidenten Mubarak einschließlich des Generalsekretärs Safwat el Scharif und des Präsidentensohnes Gamal Mubarak haben am laut einem Bericht des ägyptischen Staatsfernsehens ihren Rücktritt erklärt. Die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz ließen sich von der Rücktrittsbotschaft nicht beeindrucken. Das werde nur den Durchhaltewillen und die Zuversicht der Demonstranten stärken, sagte der 45-jährige Aktivist Wael Chalil. Denn damit werde deutlich, dass sich das Regime Stück für Stück zurückziehe. Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai explodierte am 5.2.11 eine Gaspipeline. Die Flammen schossen meterhoch in den Himmel, wie Augenzeugen erklärten. Europa werde bei der Begleitung des Wandels in Ägypten auch eng mit den USA zusammen arbeiten. Dies hat die Bundeskanzlerin Merkel am 5.2.11 in München mit US-Aussenministerin Clinton so besprochen. Am ist für die Regierungsgegner «Tag des Abgangs». Sie verlangen, dass Mubarak heute zurücktrete. Trotz der steigenden Opferzahl wagen sich auch wieder Frauen auf die Strasse. Die Armee kontrolliert die Demonstranten. Journalisten sind in den letzten Tagen verstärkt ins Visier des ägyptischen Regimes geraten. Mehrere ausländische Reporter wurden verhaftet, andere wurden angegriffen. Am späten Abend des äusserte sich Hosni Mubarak zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Demonstrationen in einem Interview. Er sagte, er wolle zwar zurücktreten, könne aber nicht. Derweil gingen die Auseinandersetzungen zwischen Regime-Gegnern und Mubarak-Anhängern in Kairo weiter. Auch am flogen Steine. Diese Demonstranten posieren für den Fotografen. Gewonnen hat bisher aber niemand. Auch am Donnerstag gab es Tote. Zudem wurden Menschen, wie diese Frau, verletzt. In der Nacht zum 3. Februar lieferten sich Regime-Gegner und Mubarak-Treu erbitterte Strassenkämpfe. Dabei wurden auf dem Tahrir-Platz Menschen getötet. Weitere wurden verletzt. Beides, weil Mubarak-Anhänger in die Menschenmenge schossen. Ein anderer Mubarak-Gegner stellte sich auf einen Panzer. Die Lage auf dem Tahrir-Platz ist eskaliert, nachdem Mubarak-Anhänger Protestierende angegriffen haben. Einzelne Supporter des Präsidenten stürmten den Platz auf Kamelen. Bissiger Kommentar von Regimegegnern: «Das Ganze wird endgültig zum Zirkus.» Neben von der Regierung bezahlten Schlägertrupps befinden sich in der Pro-Mubarak-Fraktion auch wahre Anhänger des umstrittenen Präsidenten. Die Armee verhält sich passiv und versucht lediglich, die beiden Lager auseinanderzuhalten. Dutzende Verletzte werden gemeldet. Ägypter schauen sich in der Nacht auf den 2. Februar auf einer improvisierten Grossleinwand die Erklärungen von US-Präsident Obama vor den amerikanischen Medien an. Dieser hatte sich zuvor lange mit seinem Amtskollegen Mubarak unterhalten. Der Rede von Obama ist eine Ansprache von Präsident Mubarak vorangegangen. Darin verkündete er, im Herbst nicht mehr zu den Präsidentschaftswahlen antreten zu wollen. Damit waren die Demonstranten nicht zufrieden. Auch in Ägypten wird es kalt über die Nacht: Protestierende wärmen sich mit einem Lagerfeuer. : Am achten Tag demonstrieren in Ägypten mehrere 100 000 Menschen in Kairo. Das Volk bleibt auch dem angekündigten Abgang von Präsident Mubarak dabei: Go! Auf Plakaten machen die Demonstranten aus Präsident Hosni Mubarak Adolf Hitler. Auch viele Frauen sind auf die Strasse gegangen. Die Armee durchsucht die Demonstranten. Der Tahrir-Platz ist zum Symbol der Massenproteste geworden: Tausende fingen am 1. Februar auf dem Platz an zu beten. Die Opposition hatte für den 1. Februar den «Marsch der Millionen» angekündigt. Die Armee fuhr daher bereits am frühen Morgen Panzer auf. Eine «Mubarak-Puppe» hängt an einem Lichtsignal. Befürworter von Mubarak gingen am 1. Februar ebenfalls auf die Strasse. Sie hoffen, dass sich Mubaraks Regierung halten kann. Da Lebensmittel knapp werden, kaufen die Ägypter Brot auf Vorrat. : Am siebten Tag der Proteste versammelten sich wieder tausende Ägypter auf dem Tahrir-Platz, um gegen Präsident Mubarak zu demonstrieren. Das Militär versucht, die Lage zu kontrollieren. Panzer vor den Pyramiden versinnbildlichen die angespannte Lage in Kairo. Nachdem Plünderer das Ägyptische Museum heimgesucht und mehrere Mumien zerstört hatten, wird der Touristenmagnet nun von schwerbewaffneten Sicherheitskräften bewacht. Die Wut der Demonstranten flackert immer wieder in Gewalt gegen Personen auf, die verdächtigt werden, Polizisten in Zivil zu sein. Präsident Mubarak (rechts) vereidigte seine neugebildete Regierung. Eine riesige Menschenmenge wartet am Kairoer Flughafen darauf, das Land verlassen zu können. : Friedensnobelpreisträger Mohammed al-Baradei schliesst sich den Demonstranten in Kairo an. Die Kämpfe der vergangenen Tage haben sowohl bei Menschen... ... wie auch Gebäuden ihre Spuren hinterlassen. Angst vor Plünderern: Im Viertel Maadi im Süden Kairos wurden junge Männer über Lautsprecher aufgerufen, an den Eingängen von Häusern Präsenz zu zeigen und Plünderer zu vertreiben. : Der ägyptische Geheimdienstchef Omar Suleiman ist als Vize-Präsident des Landes vereidigt worden. Die Proteste in der ägyptischen Hauptstadt Kairo setzten sich unvermindert fort. Hier bringen sich Demonstranten in Sicherheit vor den Ordnungshütern. Vereinzelt wurden gar Armeepanzer in Brand gesetzt. Ein Aufruf zur Ruhe von Präsident Mubarak in der Nacht auf den 29. Januar verhallte weitgehend wirkungslos. : Am Abend ziehen Demonstranten durch die Innenstadt von Kairo. Panzer fahren durch die Menschenmengen. In der Innenstadt von Kairo brennen Gebäude. Trotz Demonstrationsverbot gingen nach dem Freitagsgebet Tausende auf die Strasse, um gegen die Regierung von Präsident Hosni Mubarak zu protestieren. In Kairo schloss sich der Friedensnobelpreisträger Mohamed Al-Baradei den Protesten an. Er wurde von der Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern in eine Moschee getrieben, wo er kurzzeitig festgesetzt wurde. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein. Aus dem ganzen Land wurden Dutzende Verletzte gemeldet. Hunderte Demonstranten hielten mitten in den Strassenschlachten für ein spontanes Gebet inne. Uniformierte und zivile Polizisten gehen mit grosser Härte gegen die Demonstranten vor. Die Wasserwerfer können diesen Demonstranten nicht aufhalten.

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Bei der Fernsehansprache von Präsident Hosni Mubarak warteten auf dem Kairoer Tahrir-Platz und andernorts in Ägypten Millionen von Menschen auf ein Wort, auf den einen Satz. Doch der 82-Jährige ignorierte auch nach acht Tagen weitgehend friedlichen Massenprotesten gegen seine 30-jährige autoritäre Herrschaft die zentrale Forderung der Protestbewegung, er müsse sofort zurücktreten.

Stattdessen erklärte Mubarak nur seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur bei der Präsidentenwahl im September. Bis dahin wolle er beim Übergang zu einem neuen, reformierten politischen System helfen. Die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz buhten. Einige schwenkten ihre Schuhe über dem Kopf, um ihre Verachtung auszudrücken. «Geh, geh, geh! Wir gehen nicht, bevor er geht!», riefen sie.

Obama redet Mubarak ins Gewissen

Und nicht nur in Ägypten, auch in den Hauptstädten der Welt hörte man genau auf die Worte des angeschlagenen Präsidenten. In Washington sah sich US-Präsident Barack Obama die zehnminütige Rede an und telefonierte danach eine halbe Stunde mit Mubarak. Anschliessend sprach Obama auffallend oft vom ägyptischen Volk, dessen Streben nach Freiheit er verstehe und dessen Stimmen in Washington gehört würden.

Mubarak, sagte Obama, sehe ein, dass der Status quo nicht mehr zu halten sei. Mubarak akzeptiere auch, dass der Wandel nicht mehr aufzuhalten sei. Was Obama aber unausgesprochen im Raum stehen liess, war die deutliche Empfindung, dass Mubarak die Chance auf einen Abgang mit Würde vergeben habe. Dabei hatte er eigens den früheren US-Botschafter in Kairo, Frank Wisner, als Sondergesandten nach Ägypten reisen lassen. Wisner sollte Mubarak, mit dem er befreundet ist, klar machen, dass seine Zeit an der Macht abgelaufen sei.

Mubaraks Sturheit könnte nun ein Umschlagen der friedlichen Proteste in Gewalt zur Folge haben, befürchtet man in Washington. Schliesslich schwor der bedrängte Präsident, er werde die Ordnung wiederherstellen. Dafür müsste er seine verhasste Polizei einsetzen, die in 30 Jahren Ausnahmerecht willkürliche Verhaftungen vornehmen und Festgenommene ohne Anklage in Gefängnissen verschwinden lassen konnte.

Auf dem Weg zur Revolution?

Obama machte deutlich, dass er einen schnellen Wandel in Ägypten will. «Es ist meine Überzeugung, dass ein geordneter Übergang umfassend sein muss, er muss friedlich sein, und er muss jetzt beginnen», sagte er vor Journalisten. Die meist friedlichen Kundgebungen für einen Wandel in den vergangenen acht Tagen seien «eine Inspiration für Völker in aller Welt».

«Dem ägyptischen Volk, insbesondere den jungen Leuten, möchte ich klar sagen: Wir hören eure Stimmen. Ich habe die unbeugsame Überzeugung, dass ihr euer eigenes Schicksal in die Hand nehmt», sagte der US-Präsident. Es sei nicht Sache irgendeines Landes, über die ägyptische Führung zu entscheiden. Wichtig sei, dass der Übergang zu freien und fairen Wahlen führe. Die USA würden Ägypten dabei «weiterhin die Hand der Freundschaft und Partnerschaft reichen».

In Washington versuchte ein ranghoher arabischer Diplomat Mubaraks Verhalten zu erklären. «Mubarak kann sich damit anfreunden, ein Expräsident zu sein, aber nicht damit, ein abgesetzter Präsident zu sein», sagte der Diplomat.

Die Armee steht vor der Entscheidung

Wieder richten sich die Blicke auf die Streitkräfte, die versprochen haben, nicht auf friedliche Demonstranten zu schiessen. Nun müssen sie sich womöglich zwischen dem Volk und Mubarak, der als ehemaliger Luftwaffenchef einer der ihren ist, entscheiden. Denn dessen Entscheidung, dem Präsidentensitz nicht zu räumen, wird die Proteste in den Strassen sicherlich noch weiter intensivieren und ausweiten.

Was dann? Werden die Soldaten schiessen? Werden sie sich auf die Seite wütender Demonstranten stellen, die die Konfrontation mit Mubaraks Polizei suchen? Alles kann passieren, vieles ist denkbar. Die vergebene Chance auf einen würdigen und friedlichen Abgang hat die Bühne für weitere Akte in einem nahöstlichen Drama bereitet, in dem aus der ägyptischen Protestbewegung eine Revolution werden könnte, die auch noch andere autoritäre Regime in der Region wegfegt. Die Menschen in Jordanien, Syrien und Jemen beobachten genau, wie es nun in Ägypten weitergeht.

(ap)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • alter Finne am 02.02.2011 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das?

    Natürlich is Mubarak nicht das Gelbe vom Ei, und es ist gut, dass er ersetzt wird. Aber ich verstehe ihn vollkommen (so weit das möglich ist), dass er im Herbst zuruckdreht. Das sendet ein völlig falsches Signal. Politik soll nicht von den Bürgern gemacht werden. Wo kämen wir da hin, wenn nach jeder Demo die Regierung zurücktritt. Und dann dieser Heuchler aus den USA. Wenn gegen ihn demonstriert wird, macht er sich auch keine Gedanken zum Rücktritt. Was zurzeit in Agypten passiert, ist bestimmt nicht schlecht, aber gut ist es ganz bestimmt auch nicht. Was haben diese Leute für eine Motivation?

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  • Swiss Student am 02.02.2011 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Stolz auf das ägyptische Volk

    Ich bin stolz auf das ägyptische Volk. Die Demonstrationen haben viele Todesopfer gefordert. Generell haben die Ägypter viel geopfert, um ihrem Land endlich einen starken Demokratisierungsschub zu verpassen. Es ist mutig, und genau deswegen bin ich stolz auf das ägyptische Volk, weil sie endlich den Mut gefasst haben, mit voller Durchsetzungskraft aus ihrem Land eine Demokratie zu machen. Viel muss und musste dafür geopfert werden, langfristig wird es sich aber auszahlen! BRAVO!

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  • toni am 02.02.2011 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    totale selbstüberschätzung

    mubarak ist einer von vielen. er ist nicht stur, sondern leidet unter einer totale selbstüberschätzung. eine eigenschaft, die viele politiker auszeichnen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ostschweizer am 03.02.2011 07:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zu unterschätzen

    Sturz des Schahs von Persien gewisse Paralellen sind offensichtlich. Hoffe nur das es keinen weiteren Islamischen Gottesstaat gibt.

  • MMMMMMMMm am 02.02.2011 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Stolz auf die Ägypter

    Die Trauen sich wennschon was, nicht so wie die Schweizer! Weiter so :)

    • Silvia Habegger am 03.02.2011 01:54 Report Diesen Beitrag melden

      Stolz auf die Ägypter!

      Eines muss man den Ägyptern lassen, sie haben sich ihren Respekt gründlich verdient! Wenn man die Filmaufnahmen sieht, die durch die Ägyptische und Westliche Zensur durchgesickert sind, dann sieht man wie ein Volk aufsteht und zusammenhält. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sie bekommen, für was sie kämpfen. Zu gönnen wäre es ihnen allemal.

    • Neutraler Beobachter am 03.02.2011 08:09 Report Diesen Beitrag melden

      Alsoo...

      Wir Schweizer haben das auch gar nicht nötig ;)

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  • Das Gewissen am 02.02.2011 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    Obama redet Mubarak ins Gewissen...

    Und wie steht es mit seinem Gewissen und auch mit dem Gewissen der Europäer, die bis noch vor kurzem Mubarak unterstützt haben?... Tja, die Karten werden neu gemischt.

  • nuur am 02.02.2011 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hoffe auf einen friedlichen Ausgang

    Ich wünsche mir kein Blutvergiessen. Wenn die Armee nicht hinter Mubarak steht sollte dies möglich sein. Ich wünsche es der Bevölkerung!

    • --- am 04.02.2011 11:44 Report Diesen Beitrag melden

      Die Ägypter sollen unbeeinflusst selbst entscheide

      Es hängt vom Westen und USA ab. Je mehr sie sich in der Sache einmischen, um so weniger wird es den einfachen Ägypter helfen.

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  • ML am 02.02.2011 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    Die Sache ist gelaufen, ...

    ... zumindest für Mubarak. Denn als er ein paar seiner Minister absetzte, sahen die Ägypter, dass Mubarak wegen ihrer Proteste unter Druck gerät. Für 3 Jahrzehnte Erfahrung im Amt wirkt das Bauernopfer reichlich naiv. Wieso sollten die Meschen jetzt kurz vor ihrem Ziel aufhören?

    • KlarUndDeutlich am 02.02.2011 19:10 Report Diesen Beitrag melden

      Kritisch

      Na ja, kritische Lage halt, sollen die Protestanten weiter machen? So das es genügend Einfluss auf den Präsidenten hat? Oder sollen sie sich einfach zurück ziehen, so das es nicht weitere Tote gibt..

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