Ägypten

20. September 2011 04:57; Akt: 20.09.2011 05:14 Print

Islamistische Partei darf nicht an den Start

Ägypten hat die Gründung einer neuen islamistischen Partei der ehemals militanten Al-Gamaa al-Islamija verboten. Als Begründung wurde die radikale Auslegung des islamischen Rechts durch die Gruppe genannt.

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Die Al-Gamaa al-Islamija soll unter der neuen ägyptischen Flagge keine Rolle spielen. (Bild: Keystone/AP/Amr Nabil)

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Ägypten hat einer islamistischen Gruppe die Gründung einer politischen Partei verboten. Wie staatliche Medien berichteten, lehnten die Behörden einen entsprechenden Antrag der ehemals militanten Al-Gamaa al-Islamija am Montag ab.

Als Begründung hiess es demnach, die angestrebte Partei würde auf religiöse Grundlagen basieren, die im Widerspruch zum Gesetz stünden. Als weiterer Ablehnungsgrund sei die radikale Auslegung des islamischen Rechts durch die Gruppe genannt worden.

Die Al-Gamaa al-Islamija hatte in den Neunzigerjahren einen Aufstand gegen die ägyptische Regierung angeführt. Inzwischen hat sie aber der Gewalt abgeschwört.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Zoebeli am 20.09.2011 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Luxor 1997

    Diese "Gruppe", wie 20min.ch sie bezeichnet, war und ist verantwortlich für den Anschlag vom 17.11.1997 in Luxor, bei dem 58 Menschen, darunter 35 Schweizer, ihr Leben lassen mussten. Sie haben also keineswegs einfach nur einen Aufstand gegen die ägyptische Regierung geführt, sondern haben unschuldige Menschen einfach abgeschlachtet. Diese kleine Randnotiz hätte man durchaus noch anbringen können oder sind 35 tote Schweizer keinen Hinweis mehr wert?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Zoebeli am 20.09.2011 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Luxor 1997

    Diese "Gruppe", wie 20min.ch sie bezeichnet, war und ist verantwortlich für den Anschlag vom 17.11.1997 in Luxor, bei dem 58 Menschen, darunter 35 Schweizer, ihr Leben lassen mussten. Sie haben also keineswegs einfach nur einen Aufstand gegen die ägyptische Regierung geführt, sondern haben unschuldige Menschen einfach abgeschlachtet. Diese kleine Randnotiz hätte man durchaus noch anbringen können oder sind 35 tote Schweizer keinen Hinweis mehr wert?

    • hans am 20.09.2011 17:20 Report Diesen Beitrag melden

      nicht ebachten

      bei toten sollte man die nationalität ausser acht lassen.

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