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13.6.2019 Print

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Allergischer Schock – richtig handeln rettet Leben

Nicht zögern, denn eine schwere allergische Reaktion kann tödlich sein. aha! Allergiezentrum Schweiz zeigt in Kursen, wie Betroffene, Angehörige, Lehrerinnen und Arbeitskollegen richtig reagieren.

Schönes Wetter, das Meeting wird nach draussen verlegt. Gute Idee, für einen Arbeitskollegen aber fatal: Er wird von einer Biene gestochen. Da er stark allergisch auf Insektengift reagiert, geht es ihm schnell schlecht: Seine Haut juckt, es bilden sich rote Quaddeln. Die Atemwege verengen sich, er hat Atemnot. Es droht ein lebensbedrohlicher, allergischer Schock – wie ihn rund 800 Personen pro Jahr in der Schweiz erleiden. Eine Anaphylaxie wird auch durch Lebensmittel wie etwa Erdnüsse oder Schalentiere sowie durch Medikamente ausgelöst.

Keine Zeit verlieren, Leben retten
Bei einer starken allergischen Reaktion muss man sofort handeln – im Allergiker-Notfallset ist alles Nötige drin: ein Adrenalin-Autoinjektor, ein Antihistaminikum und ein Kortisonpräparat. Die Medikamente müssen rasch angewendet werden. Zudem muss der Notfallarzt über die Notrufnummer 144 alarmiert werden.

Notfall unbedingt üben

«Starke Allergiker tragen das vom Arzt verschriebene Notfallset stets bei sich und deponieren eines zu Hause, in der Schule und am Arbeitsplatz», sagt Sonja Hartmann, Expertin von aha! Allergiezentrum Schweiz. Damit nicht genug: Man sollte trainieren, wie man die Notfall-Medikamente rasch und richtig anwendet. aha! Allergiezentrum Schweiz bietet dafür Schulungen und Workshops an – für Betroffene und Arbeitskollegen, aber auch für Pädagoginnen und Eltern von betroffenen Kindern.