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2.5.2018 Print

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Vertrauen ist gut, Kontrolle spart Geld

Seit 100 Jahren kontrolliert die Suva Arzt- und Spitalrechnungen. Das trägt dazu bei, dass die versicherten Unternehmen nicht unnötig zur Kasse gebeten werden.

Die Gründung der Suva fiel in eine Zeit, als die Medizin zwar grosse Fortschritte machte, die Unfallmedizin aber noch weitgehend unbekannt war. An den Universitäten wurde die Unfallmedizin erst nach 1912 in die Lehrpläne aufgenommen. Zu neu, zu wenig erprobt oder zu teuer waren die Entdeckungen, die für die Akutversorgung von Patienten unabdingbar waren. Mit den ersten Antibiotika wurde experimentiert, Bluttransfusionen stellten immer noch ein Risiko dar, Röntgengeräte waren unerschwinglich und bei Operationen war die Infektionsgefahr allgegenwärtig. Nur schon ein Knochenbruch stellte die Ärzte häufig vor Probleme.

Streit mit den Ärzten
In den Anfangsjahren entwickelte sich das Verhältnis zwischen der Suva und den Ärzten alles andere als harmonisch. Misstrauen prägte die Zusammenarbeit. Die Ärzte sprachen von «Grossmachtsallüren» der Anstalt, die Suva kritisierte das «Überpraktizieren». 1937 entlastete ein unabhängiger Expertenbericht die Suva und es wurde ein Burgfrieden mit den Ärzten geschlossen. Auf der einen Seite wurden die Arzttarife gesenkt, auf der anderen Seite verzichtete die Suva auf flächendeckende Rechnungskontrollen.

Die Rechnungskontrolle wird automatisiert
Rechnungskontrollen waren schon zu dieser Zeit wichtig. Die Mitarbeiter der Suva kontrollierten Berge von Papierrechnungen auf ihre Richtigkeit. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Einführung des Tarmed-Tarifes konnte die Rechnungskontrolle automatisiert werden. Im Jahr 2001 verarbeitete die Suva von 1,4 Millionen Rechnungen erst 180’000 elektronisch. Heute werden 96% der 2,2 Millionen Rechnungen elektronisch verarbeitet. Die elektronische Verarbeitung hat einen riesigen Vorteil: Über die Hälfte der Rechnungen werden vollautomatisch bezahlt oder zurückgewiesen. Das spart Zeit und Geld. Die restliche Million Rechnungen wird zusätzlich von Spezialistinnen und Spezialisten der Suva überprüft.

Das lohnt sich: Dank der Rechnungskontrolle durch Mensch und Maschine konnte die Suva im letzten Jahr ganze 53 Millionen Franken einsparen, das heisst jeden Arbeitstag 220’000 Franken. Geld, das schlussendlich den versicherten Betrieben gehört.





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