Ansbach

25. Juli 2016 07:41; Akt: 25.07.2016 08:54 Print

«Definitiv, da ist ein Rucksack explodiert»

Noch während sie wegliefen, wussten die Festivalbesucher in Ansbach bereits, dass sich jemand in die Luft gesprengt hatte. Ein Anwohner erzählt, wie er das Drama erlebte.

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Thomas Trzybinski war in Ansbach vor Ort, als die Bombe vor dem Festivalgelände explodierte. Dem Fernsehsender BR erzählt der Anwohner, wie er diesen Moment des Schreckens erlebt hat. Ein abgewiesener 27-jähriger Asylbewerber aus Syrien hat sich in Ansbach in die Luft gesprengt und weitere Menschen teilweise schwer verletzt.

Anfangs hätten Gerüchte über eine Gasexplosion die Runde gemacht, so Trzybinski. «Es sind aber sofort Menschen an mir vorbeigelaufen, die gesagt haben, es sei ein Rucksack explodiert. Definitiv, da ist ein Rucksack explodiert, da hat sich jemand in die Luft gesprengt.»

In Anbetracht der Ereignisse der letzten Tage in Bayern sei die Verunsicherung gross, so Trzybinski. «Nach dem, was jetzt in München passiert ist (...) und was man so hört, ist es schon sehr beunruhigend, wenn man weiss, was passieren kann. Vor allem, dass das Ganze jetzt auch so nah ist, in einer Kleinstadt wie Ansbach.»

(sep)