Notruf in Tübingen

23. Juni 2014 08:23; Akt: 23.06.2014 08:23 Print

«Eine Person in einer Stein-Vulva festgeklemmt»

Diesen kuriosen – aber völlig korrekten – Notruf erhielt die Feuerwehr der deutschen Universitätsstadt Tübingen am Freitag. Sie rückte aus und rettete den Pechvogel.

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«Händisch und ohne Geräteeinsatz» wird der Student aus der Stein-Vulva gerettet. (Bild: Feuerwehr Tübingen)

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Eine explizite Steinskulptur vor dem Institut für Mikrobiologie und Virologie in der deutschen Stadt Tübingen faszinierte einen Austauschstudenten aus den USA offenbar so sehr, dass er sich vergangenen Freitag zu einem Blödsinn hinreissen liess.

Das Kunstwerk von Fernando de la Jara heisst Chacàn (auf Deutsch Liebe machen) und stellt eine Vagina dar, wie das «Schwäbische Tagblatt» schreibt. Der junge Amerikaner kletterte in den Hohlraum – und blieb mit den Beinen stecken.

Mit den Worten «Eine Person in einer Stein-Vulva eingeklemmt» wurde die Feuerwehr alarmiert. Diese rückte mit 22 Mann und fünf Fahrzeugen aus. Ein bisschen übertrieben, denn die Rettung klappte völlig unproblematisch – oder in den Worten der Feuerwehr: «händisch ohne Geräteeinsatz». Amerikaner und Marmor-Vulva blieben unverletzt beziehungsweise unbeschädigt.

(kmo)