Verzweifelte Angehörige

15. Juli 2016 07:43; Akt: 15.07.2016 13:30 Print

«Ich habe nichts von meiner Freundin gehört»

Im Chaos nach dem Terroranschlag von Nizza wird Twitter zur Suchmaschine für Angehörige. Angehörige suchen ihre Nächsten.

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Die Promenade des Anglais ist gut anderthalb Tage nach dem Attentat wieder komplett für Fussgänger geöffnet. (16. Juli) Nizza trauert: An der Promenade des Anglais versammelten sich Menschen, um den Opfern und Hinterbliebenen des Attentats zu gedenken. Die Polizei sichert Spuren neben zurückgelassenen Kinderwagen. Spurensicherung am Morgen nach dem Attentat mit über 80 Toten. Der LKW, der sich durch die Menschenmenge pflügte, wird noch immer untersucht. Mit diesem Lastwagen fuhr der Attentäter in die Menschenmenge. Der Lastwagen des Attentäters: Die Frontscheibe ist mit Einschusslöchern übersät. Der LKW in Nizza wird von Ermittlern untersucht. Ein Mann beruhigt ein kleines Mädchen nach dem Terror-Anschlag in Nizza. Angehörige von Opfern spenden sich Trost. Er soll der Attentäter von Nizza sein. Die Papiere des 31-jährigen Mohamed Lahouaiej Bouhlel wurden in dem Lkw gefunden, mit dem er dutzende Menschen überfuhr. Gespenstische Szenen nach dem Anschlag: Menschen flüchteten in Panik. Opfer werden abtransportiert - der Anschlag forderte über 80 Tote. Der Attentäter soll auch auf die Menschen geschossen haben. Der Ausnahmezustand in Frankreich wurde um drei Monate verlängert. Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzten nach dem Anschlag. Am Morgen nach dem Anschlag herrscht Fassungslosigkeit in NIzza. Der LKW, der beim Anschlag verwendet wurde, am Morgen danach. Verwundete werden an der Strandpromenade abtransportiert. Soldaten bezogen nach dem Anschlag Stellung. Verwundete Personen werden ins Spital gebracht. Der Anschlag geschah am Nationalfeiertag von Frankreich. Innenminister Bernard Cazeneuve spricht zu den Medien. Ermittler am Tatort in Nizza. Eine verletzte Frau wird von Rettungskräften behandelt. Kurz nach dem Anschlag helfen Rettungskräften den Verwundeten. Polizisten sichern den Tatort kurz nachdem der LKW durch die Menge gerast war. Ein Polizist neben den zugedeckten Opfern an der Strandpromenade. Noch am Morgen danach liegen zugedeckte Opfer in Nizza. Forensiker untersuchen den LKW in Nizza. Die idyllische Strandpromenade von Nizza, die am Donnerstag zum Ort des Schreckens wurde. In Nizza starben beim Terroranschlag über 80 Menschen.

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«Valentin, 19, war heute Abend in Nizza und er nimmt das Telefon nicht ab.» Oder: «Ich habe keine Neuigkeiten von meiner japanischen Freundin, die in Nizza war. Bitte kontaktiert mich.»

Dutzende solcher Tweets von Angehörigen und Freunden erscheinen seit gestern Abend auf Twitter. Der Hashtag #RechercheNice verbreitete sich schnell, damit Personen in Nizza sich melden konnten.

Trotzdem bleiben Tweets wie der einer Lou, die schreibt: «Es gibt keine Neuigkeiten von Isabelle und ihren beiden Töchter, 10 und 14 Jahre alt, hat sie jemand gesehen?»


(num)