Reaktionen aus aller Welt

15. April 2019 20:17; Akt: 15.04.2019 22:44 Print

«Ich könnte weinen»

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Welt brennt nieder. Menschen aus der ganzen Welt drücken in den sozialen Medien ihre Bestürzung aus.

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«Wir werden die Notre-Dame wieder aufbauen»: Der französische Staatschef Emmanuel Macron vor der Notre-Dame. (15. April 2019) Das Ausmass der Zerstörung ist noch nicht klar: Bild aus dem Innern der Kathedrale. Diue Flammen sind laut der Parier Feuerwehr mittlerweile unter Kontrolle. «Die Intensität des Feuers hat nachgelassen», sagte der französische Innenstaatsekretär Laurent Nuñez. Die Gefahr eines Einsturzes des nördlichen Glockenturms ist nach seinen Angaben vorerst gebannt. Am späten Montagabend teilte der Leiter des Feuerwehrteams, Jean-Claude Gallet, mit, dass die Struktur von Notre-Dame nach mehrstündigen Löscharbeiten «gerettet» sei. Ein Drohnenbild zeigt, wie sich die Flammen im Inneren der Kathedrale ausbreiten. Beeindruckend: Die Rauchwolke ist aus der Luft zu sehen. Ob die Flammen auch das Gewölbe erreichen werden, das die Kathedrale schützt, sei noch unklar. Emmanuel Gregoire, Beigeordneter der Pariser Bürgermeisterin, sagte, es werde versucht, alle Kunstwerke zu retten, «die noch zu retten sind». Der kleine Spitzturm der Kathedrale brach zusammen. Dabei handelte sich um einen kleineren Turm in der Mitte des Daches. Aus den beiden grossen Türmen der Kathedrale drang schwarzer Rauch. Der Feuerwehr zufolge brach der Brand gegen 18.50 Uhr aus und breitete sich rasend schnell aus. Emmanuel Gregoire, Beigeordneter der Pariser Bürgermeisterin, sagte, es werde versucht, alle Kunstwerke zu retten, «die noch zu retten sind». Der Brand schien von den Baugerüsten auszugehen, die auf dem Dach installiert waren. Die weltberühmte Kathedrale Notre-Dame in Paris steht in Flammen. Eine dichte Rauchwolke schraubte sich in den Himmel. Alles brennt», sagte der Sprecher von Notre Dame, André Finot. «Von dem Dachstuhl, der zu einem Teil aus dem 19. Jahrhundert und zum anderen Teil aus dem 13. Jahrhundert stammt, wird nichts übrig bleiben». Ob die Flammen auch das Gewölbe erreichen werden, das die Kathedrale schützt, sei noch unklar. Die Bestürzung in Paris ist gross. Die Feuerwehr rief die Einwohner auf, die Gegend zu meiden und den «Rettungsfahrzeugen Platz zu machen». Ungeachtet dessen bildeten sich an den Quais und auf den Brücken große Zuschauermengen. Viele machten Fotos mit ihren Handys. Ein Teil der Seine-Insel, auf der die Kathedrale steht, wird seit 19.30 Uhr evakuiert. Löschwagen aus ganz Paris rasten zur Isle de la Cité, der Insel inmitten der Seine, auf der Notre-Dame steht. Die Polizei von Paris bat Passanten, sich vom Tatort zu entfernen, weil das Feuer derzeit so stark sei, dass Asche und Glut über sie fallen könnten. Nach weniger als zwei Stunden wurde bereits ein Teil des Dachs von den Flammen zerstört. Einem Sprecher von Notre-Dame zufolge brach der Brand gegen 18.50 Uhr auf dem Dachboden der Kathedrale aus. Sie wird zur Zeit aufwändig restauriert. Laut Feuerwehr könnte der Brand mit den Arbeiten zusammenhängen. Leser-Reporter teilen Bilder der Rauchwolke auf sozialen Medien. Wie «Le Parisien» berichtet, soll das Feuer am späten Nachmittag ausgebrochen sein. Das Feuer stehe möglicherweise in Zusammenhang mit Renovierungsarbeiten, wie die Feuerwehr mitteilte. Laut eines Sprechers wurde der Brand um 18.50 Uhr gemeldet. Das Feuer sei auf dem Dachboden ausgebrochen. Auf Bildern im französischen Fernsehen war eine grosse Rauchsäule über dem Pariser Wahrzeichen zu sehen. Die Polizei gab zunächst keine Informationen über den Zwischenfall bekannt.

Zum Thema
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Diese Userin schreibt: «856 Jahre Geschichte unseres Landes werden von den Flammen verschlungen. Es ist schrecklich.»


Hunderte User schreiben, dass sie den Tränen nahe sind: Alle paar Sekunden erscheint ein neuer Post mit dem Satz «J'ai envie de pleurer».



Dylan schreibt auf Instagram von einer «schrecklichen Katastrophe».

Viele posten Bilder des trauernden Glöckners von Notre-Dame:

Aus der ganzen Welt melden sich User und drücken ihren Schock und die Trauer aus:



(20 Minuten)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • M.M am 15.04.2019 20:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr traurig

    Zwei Weltkriege überstanden und jetzt so enden! Echt traurig!! Schwer das mit an zu sehen.

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  • tina72 am 15.04.2019 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid an die Franzosen

    Traurige Bilder. Tut mir im Herzen weh!

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  • Mike am 15.04.2019 21:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Furchtbarer Verlust

    Kathedralen sind die schönsten Bauten, die es auf dieser Erde überhaupt gibt. Was für ein furchtbarer Verlust von Kulturgut für die Menschheit.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • N.Ursing am 21.04.2019 11:24 Report Diesen Beitrag melden

    Versteh ich nicht.

    Krass wie viel für ein "Haus" gespendet wird,nicht aber für Menschen die darin "Schutz finden " sollten.Steueroptimirung der ganz Reichen.

  • EintrittwarGratis am 21.04.2019 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe jetzt dieses Theater

    glaube ich recht gut mitverfolgt. Trotz enormen Anstrengungen meinerseits komme ich aus meinem 'Freu-Modus' nicht raus. Vielleicht kann mir hier jemand den richtigen Pfad weisen aus diesem lästigen 'Modus' wieder rauszukommen ??

  • Pierre am 21.04.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wo viel Geld, kommt die Korruption

    Da werden sich wieder ein paar Leute eine goldene Nase verdienen. Und einige Jahre später kommt dann aus, in welche Kanäle dieses Geld geleitet worden ist.

  • Christopher am 21.04.2019 09:44 Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Rettung

    Warum findet keine Sammlung für das Mururoa-Atoll statt, welches Frankreich mit seinen Atomtests zerstörte. Wer hat das Greenpeace-Schiff Rainbow-Warrior zerstört?

  • Ehrlich am 21.04.2019 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Armselige gesellschaft

    Und wie schnell gibt es Geld für die Kirche in Sri Lanka? Oder für Menschliches leid und Tiere? Niemals!!