Höhlendrama in Thailand

14. Juli 2018 10:48; Akt: 14.07.2018 13:14 Print

Jetzt sprechen die geretteten Buben

Die geretteten Buben und ihr Trainer sind nach dem Höhlendrama in Thailand bei guter Gesundheit. Schon bald können sie das Spital verlassen.

Die Buben bedanken sich für die Rettung.
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Die aus einer Höhle in Thailand gerettete Jungen-Fussballmannschaft und deren Trainer sollen das Krankenhaus am Donnerstag verlassen dürfen. «Sie werden alle gemeinsam entlassen», sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn am Samstag. Die zwölf Jungen und ihr Trainer seien «bei guter Gesundheit» und «frohgemut», versicherte er. Dennoch sollten sich die Jungen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen.

Den Jungen sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen, warnte der Minister.

Das Höhlendrama in Bildern:
Fussballmanschaft in Höhle eingesperrt

Im Spital haben sich die Buben jedoch erstmals vor einer Kamera geäussert. «Ich möchte mich für die Hilfe und Unterstützung bedanken», sagt Nick (15). Und auch Mick bedankt sich: «Danke, dass ihr euch um uns Sorgen gemacht habt.» Zudem versichern die Buben, dass es ihnen gut gehe.

Die zwölf Fussballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schliesslich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen.

(afp)