«Extrem beängstigend»

16. März 2017 15:51; Akt: 16.03.2017 20:33 Print

Ätna bricht aus – Glutteile verletzten zehn Wanderer

Der Vulkan auf Sizilien hat eine bis zu 200 Meter hohe Lava-Fontäne ausgestossen. 10 Personen wurden vom Auswurfsmaterial getroffen.

Vulkanausbruch auf Sizilien: Der Ätna spuckt eine 200 Meter hohe Lava-Fontäne aus. (Video: Tamedia/AFP)
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Europas höchster aktiver Vulkan spuckt wieder Lava: Der Ätna auf Sizilien brach am Donnerstag aus - und versetzte eine Wandergruppe in Angst und Schrecken. Zehn Menschen wurden durch herumfliegende Fels- und Glutteile verletzt, alle konnten sich letztlich retten. Die Eruption liess eine bis zu 200 Meter hohe Lava-Fontäne in den Himmel schiessen, wie das vulkanologische Institut Italiens (INGV) mitteilte.

Vulkan Ätna spuckt wieder Lava

Unter den Ausflüglern, die auf dem Ätna von der Eruption überrascht wurden, war auch die BBC-Wissenschaftskorrespondentin Rebecca Morelle. Sie sei «sehr erschüttert, es war extrem beängstigend», schrieb sie im Kurzbotschaftendienst Twitter. Mitglieder der Gruppe hätten leichtere Schnitt-, Stoss- und Brandverletzungen erlitten.

Vulkanologe: Gefährlichstes Erlebnis in 30 Jahren

Morelle berichtete von einer «mächtigen Explosion», die möglicherweise durch das Zusammentreffen glühender Lava mit Schnee verursacht worden sei. Die Gruppe sei in Panik geflohen: «Einen Berg herabrennen, mit Felsen beschossen werden, glühenden Steinen und brodelndem Dampf ausweichen - das ist kein Erlebnis, dass ich jemals wiederholen möchte.»

Die BBC-Journalistin berichtete weiter, dass ein Vulkanologe, der Teil der Gruppe war, den Ausbruch als gefährlichstes Erlebnis seiner 30-jährigen Karriere beschrieben habe: Derartige Explosionen hätten auch schon Menschen getötet.

Auswirkungen des Ausbruchs auf die Bevölkerung der nahe gelegenen Stadt Catania seien nicht zu befürchten, hiess es in italienischen Medien. Ende Februar war der Ätna erstmals seit mehr als einem Jahr wieder ausgebrochen. Dabei hatte sich ein neuer Krater an der südöstlichen Flanke des 3000 Meter hohen Vulkans gebildet. Dort ereignete sich am Donnerstag die neue Eruption.

(mch/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dino Schön am 16.03.2017 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Sorge...

    Bis jetzt wurde jeder ausgebrochene Vulkan wieder eingefangen.

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  • Frosty am 16.03.2017 16:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aetna

    Ein Spektakel sondergleichen. Ich hatte das Glück bei jedem Sizilienbesuch den Vulkan in Aktion zu sehen. Unglaublich diese Kraft und Schönheit.

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  • sepp am 16.03.2017 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    last sie Hochgehen

    Es Brodel unter der Erde , alle Vulkane sollten sich erheben, dann kann die Erde sich regenerieren.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • mani kö am 17.03.2017 11:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    höhe

    der aetna ist 3'300m hoch und nicht "nur" 3'000m!!

  • Diana F. am 16.03.2017 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aetna 

    Ich war am Ausbruchstag oben..... gewaltiges Naturschauspiel... nichts für schwache Nerven

  • Parteiloser der echte am 16.03.2017 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hunderttausende Euros....

    ...von Steuergeldern für die Überwachung dieses Vulkans sind damit in Asche verbrannt mit in die Luft aufgelöst worden.

    • M.B. am 16.03.2017 22:13 Report Diesen Beitrag melden

      Frage?

      Zahlen Sie in Italien steuern?

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  • kk am 16.03.2017 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zuii

    bin da auch schon drauf rumgekraxxelt! hoffe nicht, dass er richtig ausbricht!

  • Alfred A. am 16.03.2017 18:04 Report Diesen Beitrag melden

    Erdbeben und Vulkanausbruch

    Erdbeben in Italien und jetzt der Ausbruch des Ätna. Da scheint Grösseres im Gange zu sein. Ein schaurig-schöner Anblick des Nachts aus sicherer Distanz. Bleibt zu hoffen, dass es nicht allzu schlimm wird, die Verletzten nicht gravierend getroffen wurden und sich die Spannungen in der Erdkruste wieder abbauen. Gute Besserung jenen, die vom Ausbruchmaterial verletzt wurden.