Tausende evakuiert

15. Juni 2019 01:53; Akt: 15.06.2019 02:08 Print

Fliegerbombe in Berlin entschärft

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Berlin-Mitte gefunden worden. Der Zünder war noch intakt und musste gesprengt werden.

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Eine 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Nacht zu Samstag in Berlin-Mitte entschärft worden. Der Zünder sei erfolgreich gesprengt worden, teilte die Polizei Berlin gegen 01.45 Uhr im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Sperrungen rund um den Alexanderplatz würden «nach und nach» aufgehoben. Zuvor waren rund 3000 Menschen im Sperrkreis um den Fundort aus ihren Häusern evakuiert worden.

Die Bewohner könnten wieder in ihre Wohnungen, erklärte die Feuerwehr Berlin nach der Entschärfung auf Twitter.

Bei der Entschärfung waren laut Polizei zunächst «unerwartete technischen Probleme» aufgetreten. Diese hätten aber «schnell behoben werden» können, der Zünder wurde von der Weltkriegsbombe abgetrennt.

https://t.co/3EBoJyV0zG pic.twitter.com/QDalO6pkRI

— Freie Presse (@freie_presse) June 14, 2019

Die Bombe war am Freitag auf einer Baustelle hinter dem Einkaufszentrum Alexa entdeckt worden. Mehrere Hundertschaften waren für die Evakuierungen im Sperrgebiet im Einsatz. Auch die Kugel des Fernsehturms auf dem Alexanderplatz musste geräumt werden. Es dauerte Polizeiangaben zufolge bis nach Mitternacht, um die Evakuierungen abzuschliessen.

Die Absperrungen hatten auch Auswirkungen auf den Verkehr. Die Bahn kündigte Unterbrechungen auf mehreren S-Bahn-Linien sowie Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr und bei den Berliner Verkehrsbetrieben an.

(afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt Brenner am 14.06.2019 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Latente Gefahr

    Fast täglich wird irgendwo in Deutschland eine Bombe gefunden. Im 2.WK wurden etwa 1,4 Millionen to Bomben über D abgeworfen. 20% davon waren Blindgänger. Bis 1970 waren etwa 70% er Blindgänger entschärft. Trotzdem liegen bis heute immer noch nach Schätzungen der Kampfmittelräumdienste etwa 85-90000 to Bomben unentdeckt im Boden.

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  • Andreas H am 14.06.2019 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    boom

    Wird auch nicht die letzte sein...

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  • M.G. am 14.06.2019 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chemische Langzeitzünder

    US-Bomben mit chemischen Langzeitzünder und mit versteckter Ausbausperre können nur vor Ort gesprengt werden da man sie nicht entschärfen kann. Die Zünder bei denen Aceton Zellulose-Scheiben auflöst welche den Schlagbolzen halten sind so instabil das eine Änderung des Grundwasserspiegels (geringste Temperaturänderung) zur Spontandetonation führen kann. Alle paar Jahre detoniert eine unbekannte Bombe, zuletzt in der Donau bei Wien und in einem Wald bei Giessen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • im gegenteil am 15.06.2019 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Heute Leben in Berlin

    keine Europäer mehr. Die neuen sind nicht minder Kriegerisch.

    • Start am 15.06.2019 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @im gegenteil

      Sobald dank der EU finanzpolitik der nullzins-finanzcrash und die grosse einhergehnde arbeitslosigkeit kommt, wird sich gnadenlos in europa alles "wieder" zum guten geändert!

    • Berliner am 15.06.2019 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @im gegenteil

      Der Ausländeranteil in Berlin beträgt aktuell 19,3 %. Weniger als in der Schweiz.

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  • Gerechtigkeitsseher am 15.06.2019 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Europäische

    Früher war es die NSDAP, heute ist es das Monster EU, aber die zweiten Nürnberger Gerichte sind in vorbereitung!

  • Gladiator am 15.06.2019 15:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    USA/ England

    Die sogenannten Befreier zerstörten alles durch Bomben. Heute machen sie das gleiche.

  • partycrack am 15.06.2019 13:52 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Um solche Fliegerbomben wird immer so ein Theater gemacht. Ich behaupte, solche Bomben sind nach so langer Zeit in der Erde inaktiv und könnten mit dem normalen Hauskehricht entsorgt werden. Aber ich nehme mal an, dass hinter diesen unnötigen Entschärfungen ein Milliardengeschäft steckt. Ausserdem müssen die Entschärfer ja beschäftigt werden. Reine Abzocke.

    • Soldat am 15.06.2019 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @partycrack

      Machen Sie dass, sie werden sich wundern. Ein wenig wissen könnte manchmal auch von Vorteil sein.

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  • Remato Maurer am 15.06.2019 07:13 Report Diesen Beitrag melden

    Fakten statt Bomben

    Im 2. Weltkrieg wurden 25 Millionen Russen getötet was die wenigsten von und wissen. Die Russen werden immer als Böse dargestellet was ich ebenfalls nicht verstehe.

    • RiguRagu am 15.06.2019 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      Krieg ist immer schrecklich, vor allem bei der Belagerung Stalingrads mussten viele Russen für ihr Land sterben. Kommunismus hin oder her die meisten Soldaten waren immernoch Menschen. Überhaupt, Stalin war wennschon der Bösewicht.

    • Ivan Drago am 15.06.2019 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      Das liegt am brainwash vom Westen...

    • süß scrofa am 15.06.2019 09:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      Zwischen 1929 und 1953 liess Stalin rund 20 Millionen Menschen mit seinen "Säuberungen" töten. Dieser Fakt wird von den Freunden Russlands gerne verschwiegen.

    • Heiri am 15.06.2019 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Zusammenhang?

      Äh... ja? Es wurde aber kein schärfer Russe auf der Baustelle gefunden...

    • hubi am 15.06.2019 10:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      Wieviele Russen wurden durch die Russen selbst umgebracht? Wird wohl auch in die Millionen gehen. Und ja die Regierungen in Russland sind zumeist böse, gerade die aktuelle ist eine reine Diktatur. Nichts anderes und das ist böse.

    • qwertz am 15.06.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      Da war doch was

      mit totalitärem stalinistischem Terror, willkürlichen Verhaftungen, Schauprozessen und Hinrichtungen, Bespitzelung und Denunziantentum in allen sozialen Schichten millionen Ukrainer absichtlich verhungern lassen, weitere Millionen in Sklavenlager namens Gulag zur Zwangsarbeit, Angriffskriege gegen gegen Polen, Finnland und Besetzung weiterer osteuropäischer Staaten nach dem 2. Weltkrieg. Das sind historische Fakten. Verstehen Sie es jetzt ein klein wenig? Verstehen heisst ja nicht zustimmen oder rechtfertigen.

    • asdf am 15.06.2019 10:13 Report Diesen Beitrag melden

      @RiguRagu

      Jeder Diktator braucht willige Helfer und Vollstrecker für seine Terrorherrschaft.

    • Lukas Maisch am 15.06.2019 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ivan Drago

      Das liegt wohl eher an der Unfähigkeit der Russentrolle der Stalinära einen positiven Touch zu verleihen.

    • Alexander Kovalev am 15.06.2019 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      Nach dem Krieg legte Stalin so richtig los. Massenhaft Hinrichtungen unliebsamer Weggenossen und tausende Deportationen in die Gulags. Das war alles zum Wohle des Volkes?

    • Ruski am 15.06.2019 11:48 Report Diesen Beitrag melden

      Stalin

      hat doch 11 Millionen Ukrainer direkt und indirekt getötet.

    • dude am 15.06.2019 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Remato Maurer

      die russen werden von den anglersachsen und unseren europäischen natomedien als böse dargestellt weil, D (hochtechnologie) verbünfet mit russland (rohstoffe und manpower) die einzige macht wäre, die den anglersachsen gefährlich werden könnte. funktioniert seit über 100 jahren.

    • Martina am 15.06.2019 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @dude

      Wer sind denn die Anglersachsen? Sind das gewalttätige Fischer?

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