Baby in Burma

16. Februar 2011 15:24; Akt: 16.02.2011 16:49 Print

12 Finger und 14 Zehen fürs Guinness-Buch

Normale Menschen haben 20 Finger und Zehen. Ein 16 Monate altes Mädchen in Burma kann sechs zusätzliche Körperteile vorweisen – und lebt ganz gut damit.

Lei Yadi Min, das Mädchen mit den 26 Fingern und Zehen. (Video: AP/20 Minuten Online)
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Die kleine Lei Yadi Min kam im November 2009 in der ehemaligen Hauptstadt Rangun zur Welt – mit sieben Zehen an jedem Fuss und sechs Fingern an beiden Händen. «Ich fragte die Hebammen, ob dem Kind keine Körperteile fehlen. Sie antworteten, es habe sogar mehr als notwendig», erinnert sich die 26-jährige Mutter Phyo Min Min Soe.

Die Mediziner sprechen von Polydaktylie, wenn ein Mensch mit zusätzlichen Fingern und Zehen geboren wird. Das Phänomen ist ziemlich selten, erst recht, wenn es wie im Fall der kleinen Burmesin an allen Händen und Füssen auftritt. Ihre dreieinhalb Jahre alte Schwester ist jedenfalls «normal» ausgestattet. Häufig lassen Eltern die Körperteile wegoperieren, um eine soziale Stigmatisierung zu vermeiden, nötig ist dies jedoch nicht.

Die kleine Lie hat mit den überflüssigen Fingern und Zehen offenbar keine Probleme, sie hinterlässt einen ziemlich fidelen Eindruck (siehe Video). Laut ihrer Mutter hat sie einen stärkeren Griff als andere Kinder und lässt Dinge nicht so schnell fallen. Phyo Min Min Soe will ihre Tochter nun im Guinness-Buch eintragen lassen. Dort halten derzeit zwei Personen aus Indien den «Rekord» für lebende Menschen mit je zwölf Fingern und 13 Zehen.

(pbl)