New York

12. März 2011 14:00; Akt: 12.03.2011 17:15 Print

13 Tote bei Busunglück

Im New Yorker Stadtteil Bronx hat sich am Samstag ein Reisebus überschlagen. 13 Menschen wurden bei dem Unfall getötet, sechs weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt.

storybild

Ein Lichtmast schlitzte das Fahrzeug regelrecht auf. (Bild: AP/ABC)

Fehler gesehen?

In New York sind 13 Menschen ums Leben gekommen, als ein Strassenmast ihren Reisebus auf voller Länge aufschlitzt. Sechs weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Der Fahrer habe auf einer Autobahn die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das sich darauf überschlagen und den Pfeiler eines Verkehrsschildes gerammt habe, teilte die Polizei mit.

Der Bus war am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) auf einer Stadtautobahn umgestürzt und gegen den Metallmast gerutscht. Er traf den umgekippten Bus genau auf Höhe der Fenster, schlitzte ihn auf und riss das Dach fast völlig ab.

Der Fahrer überlebte. Laut «New York Times» sagte er den Ermittlern, sein Bus sei von hinten von einem Lastzug gerammt worden. Die Polizei vermutet, dass der Bus ins Schleudern kam und dann umkippte.

Der Bus war auf der Rückfahrt vom Casino eines Indianerstammes im 200 Kilometer entfernten Uncasville in Connecticut. Das Mohegan Sun Casino gilt als zweitgrösstes der USA.

Der Nachtbus war nur wenige Kilometer vor seinem Ziel in Chinatown in New York, als sich das Unglück ereignete. Zu der Herkunft der Opfer war zunächst nichts bekannt.

(sda/ap)