Rutschpartie

28. Februar 2011 11:00; Akt: 28.02.2011 11:19 Print

Am Abgrund parkiert

Glück im Unglück hatte ein Genfer Urlauber in St. Luc VS: Ein Baum am Rand eines Waldwegs bewahrte ihn und sein Auto vor einem tiefen Fall.

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Mit viel Glück blieb dieses Auto an einem Baum hängen. Sonst wäre es 50 Meter in die Tiefe gedonnert und dort in ein Ferienchalet gekracht. (Bild: Leser-Reporter Dieter Härle)

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Leser-Reporter Dieter Härle rieb sich vor Überraschung die Augen, als er am Sonntag mit seiner Familie in St. Luc VS einen Spaziergang machte. Auf einem schmalen Waldweg hing ein Auto aus dem Kanton Genf halb über dem Abgrund. «Der Fahrer hatte riesiges Glück, ist das Auto an einem Baum hängengeblieben, sonst wäre er in die Tiefe gestürzt», erzählt Härle. Fünfzig Meter weiter unten sei ein Chalet gestanden und kein weiterer Baum hätte den Fall gebremst. «Wäre das Auto da hineingedonnert, wäre das ganz übel gewesen.»

Härle vermutet, dass der Fahrer auf dem Weg ins Schleudern geraten ist. «Es war unglaublich glatt an dieser Stelle. Auch wir sind mehrmals ausgerutscht und hingefallen.» Ein Auto in so einer prekären Situation habe er noch nie gesehen. Der Wagen sei noch voller Gepäck gewesen. «Ich frag mich jetzt noch, wie das Auto da herausgeholt wurde. Da brauchte man bestimmt einen Kran.»

(ann)