Vulkanausbruch in Chile

15. Juni 2011 06:35; Akt: 15.06.2011 10:06 Print

Asche stört den Flugverkehr weiter

Nachdem sich die Lage in Melbourne und Adelaide wieder normalisiert hat, soll nun in Perth der Flugbetrieb eingestellt werden. Weiterhin geschlossen bleiben die Flughäfen von Buenos Aires und Montevideo.

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Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Cordón Caulle zieht am neusellandäischen Mount Taranaki vorbei. (Bild: Keystone)

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Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Cordón Caulle bringt weiter den Luftverkehr in Teilen Australiens und Südamerikas durcheinander. Zwar normalisierte sich der Flugbetrieb in den australischen Städten Melbourne und Adelaide am Mittwoch wieder, in der im Westen des Landes gelegenen Stadt Perth wollten die Fluggesellschaften Qantas, Virgin Australia und Jetstar den Betrieb jedoch am Nachmittag einstellen.

Auch der Flugverkehr auf die Insel Tasmanien und nach Neuseeland ist seit Sonntag beeinträchtigt. Von den Flugstreichungen waren bislang mehr als 70 000 Passagiere betroffen.

Die Vulkan-Kette Caulle im Süden Chiles schleudert seit zehn Tagen grosse Mengen Asche bis in Höhen von zehn Kilometern, und der Wind verteilt sie über weite Teile der Südhalbkugel. Selbst wenn die Eruption sofort zum Stillstand käme, erwartet die neuseeländische Zivilluftfahrtbehörde noch mindestens eine Woche lang Behinderungen des Flugverkehrs in der Region.


Argentinien sorgt sich wegen Vulkanasche um Copa América

In Argentinien löst die Vulkanasche aus Chile inzwischen auch Sorgen über mögliche Auswirkungen auf das Fussballturnier Copa América aus. Der Präsident des argentinischen Fussballverbandes, Julio Grondona, sagte, möglicherweise müsse der Spielplan für die am 1. Juli beginnende Südamerika-Meisterschaft Copa América geändert werden.

Die Flughäfen der Hauptstadt Buenos Aires waren auch am Dienstag geschlossen - wie seit Tagen schon. Die Konzentration an Vulkanasche in der Luft sei zu hoch, teilte der Flughafenbetreiber Aeropuertos 2000 mit.

Betroffen waren auch Flughäfen in Uruguay und Chile und sogar im weit entfernten Australien und Neuseeland. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon musste erneut auf das Flugzeug verzichten und von Buenos Aires per Schiff über den Rio de la Plata nach Montevideo reisen.

Am Montag hatte er wegen der Vulkanasche schon 700 Kilometer per Auto von der zweitgrössten argentinischen Stadt Córdoba nach Buenos Aires zurückgelegt.

Besonders schwierig ist die Situation weiterhin im Süden Argentiniens in Patagonien. Im Fernsehen war der Ort Villa La Angostura zu sehen, wo die hellgraue Asche zentimeterdick auf Häusern, Strassen und Bäumen lag. Auch die Landwirtschaft leidet sehr unter der Ascheschicht auf dem Weideland.

Auch Flüge in Ostafrika wegen Aschewolke abgesagt

Ein Vulkanausbruch in Eritrea bereitet dem Flugverkehr in Ostafrika Probleme. Ethiopian Airlines sagte Flüge in den Sudan, nach Dschibuti und den Norden Äthiopiens am Dienstag ab. Nach Angaben des Geophysikalischen Observationszentrums der Universität Addis Abeba erreichte die Aschewolke inzwischen den Süden Ägyptens.

(ap)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Don_Jorge am 15.06.2011 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Leben mit der Natur

    Mit der Natur muss man leben und solche Ereignisse sind immer wieder möglich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Don_Jorge am 15.06.2011 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    Leben mit der Natur

    Mit der Natur muss man leben und solche Ereignisse sind immer wieder möglich.

    • Simon Rebis am 17.06.2011 16:37 Report Diesen Beitrag melden

      Vulkane

      Alle Vulkane vernichten!

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