Rauchverbot

23. Mai 2011 14:23; Akt: 23.05.2011 14:31 Print

Auch in Parks darf nicht mehr geraucht werden

Die Zigarette nach dem Picknick oder dem Konzert im Central Park in New York gehört künftig der Vergangenheit an. Rauchen ist strikte verboten.

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Seit Montag gilt in den New Yorker Parks und an den Stränden der Metropole absolutes Rauchverbot. Wer dennoch mit einer Zigarette erwischt wird, muss zahlen. Mindestens 50 Dollar sind nach Angaben der Stadt fällig, in besonderen Fällen können es aber auch 250 Dollar sein.

Von dem strikten Rauchverbot sind die etwa 1700 Parks und die gut 20 Kilometer Strand New Yorks betroffen. Auch der Herald und der Times Square zählen zu diesen Gebieten, in den Bistros muss nach dem Kaffee die Zigarette in der Schachtel bleiben.

Schilder im Central Park weisen seit Wochen darauf hin, dass vom 23. Mai an Schluss sei mit dem Qualm. Am Sonntag waren noch ein paar Zigaretten zu sehen, allerdings sind (aktive) Raucher seit Jahren die Ausnahme in den Parks.

Parks sollen schöner werden

Der Stadtrat hatte Anfang Februar nach monatelanger heftiger Debatte beschlossen, die strikte Regelung einzuführen. «Das Verbot hilft uns, die Parks noch schöner zu machen», hiess es von der Stadt. Studien hätten gezeigt, dass bei einem Abstand von einem knappen Meter das Passivrauchen unter freiem Himmel genau so schädlich sei wie in einem Raum.

Es gab aber immer auch Widerstand: «Wir sind auf dem besten Weg in eine totalitäre Gesellschaft, wenn New Yorker gezwungen werden, sich solchen Regeln zu unterwerfen», sagte Manhattans Stadtverordneter Robert Jackson. Jackson ist selbst Marathonläufer und Nichtraucher.

(sda)