Unglücksbrücke von Genua

01. Juli 2019 13:59; Akt: 14.08.2019 11:05 Print

Behörden veröffentlichen neues Einsturz-Video

Letzte Woche wurden die verbliebenen Pfeiler der Unglücksbrücke in Genua gesprengt. Jetzt veröffentlichen die Behörden ein neues Video des Einsturzes.

Das neue Video zeigt den Einsturz der Brücke.
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Mehr als zehn Monate nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua mit 43 Toten haben die Behörden ein neues Video veröffentlicht. Es zeigt den Einsturz aus einer bisher nicht bekannten Perspektive.

Die Bilder wurden von einer Überwachungskamera aufgenommen. Kurz nach dem Unglück wurde das Videomaterial von den Behörden beschlagnahmt. Auf den Videos sind auch Autos gesehen, die in die Tiefe stürzen.

Die viel befahrene, fast 1200 Meter lange Morandi-Autobahnbrücke, die auch den Ost- mit dem Westteil Genuas verband und zur Zufahrtsstrecke zum Hafen gehörte, war am 14. August im strömenden Regen auf einer Länge von 200 Metern eingestürzt. 43 Menschen kamen ums Leben, darunter vier Kinder.

Am letzten Freitag wurde die beiden letzten Pfeiler gesprengt. Binnen sieben Sekunden stürzten die rund 4500 Tonnen schweren Beton- und Stahlkonstruktionen in einer riesigen Staubwolke in sich zusammen.

(20 Minuten/sda/afp)