Maroon 5 an Superbowl

04. Februar 2019 04:40; Akt: 04.02.2019 07:31 Print

Bei «Moves Like Jagger» zieht er das Hemd aus

Ohne Zwischenfälle hat Adam Levine mit seiner Popband Maroon 5 die Halbzeitshow an der Superbowl bestritten. Die Kontroverse fand im Vorfeld statt.

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Die New England Patriots um Quarterback Tom Brady gewinnen zum sechsten Mal die Superbowl. Das leicht favorisierte New England besiegt in Atlanta in der 53. Superbowl die Los Angeles Rams mit 13:3.

Ohne Zwischenfälle hatte die Popband Maroon 5 ihren Auftritt in der Superbowl ihre Halbzeitshow über die Bühne gebracht. Beim Hit «Moves Like Jagger» entledigte sich Frontmann Adam Levine vor den Fans seines Shirts – und schon war die weitgehend kontroversenlose Darbietung vorüber.

Halbzeitshow ohne Zwischenfälle: Maroon 5. (Video: Youtube/NFL)

Die Rapper Travis Scott und Big Boi gaben zudem jeweils einen Song zum Besten, wobei sich eine Musikkapelle und ein Gospelchor einklinkten. Zum dritten Mal nach 1994 und 2000 war Atlanta Superbowl-Schauplatz.

Kontroverse im Vorfeld

Adam Levine hat den umstrittenden Halbzeitauftritt seiner Band Maroon 5 bei der Superbowl im Vorfeld verteidigt. «Niemand hat sich mehr Gedanken darüber gemacht als ich», sagte der 39-Jährige am Donnerstag in der US-Sendung «Entertainment Tonight».

Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. «Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, und noch wichtiger: Ich habe all den Lärm um mich ausgeblendet und auf mich gehört.» Fans hatten die Band («This Love», «She Will Be Loved») in einer Online-Petition aufgefordert, den prestigeträchtigen Auftritt beim Endspiel der US-amerikanischen Football-Liga NFL abzusagen.

Hintergrund sind die Kontroversen um Quarterback Colin Kaepernick. Der Sportler hatte einen ligaweiten Protest gegen Unterdrückung von Schwarzen und Polizeigewalt begonnen und wurde seit rund zwei Jahren von keinem Team mehr unter Vertrag genommen. Die Sängerinnen Rihanna und Pink sollen – aus Solidarität mit Kaepernick – ein Angebot für die Halbzeitshow abgelehnt haben.

«Ich habe den falschen Beruf gewählt, wenn ich nicht ein paar Kontroversen aushalten könnte. So ist es halt», erklärte Levine. Er wolle durch seine Musik sprechen und sei stolz auf das Endprodukt.

Auf der Tribüne verfolgten Stars wie Sänger Jon Bon Jovi, die frühere Sprint-Ikone Usain Bolt oder der irische Käfigkämpfer Conor McGregor das Spiel.

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(chk/sda/sda)