USA

30. März 2011 13:25; Akt: 30.03.2011 13:40 Print

Boeing 737 mit Schussloch

In North Carolina muss eine Passagiermaschine am Boden bleiben - weil der Pilot ein Schussloch entdeckte. Woher das Loch kommt, ist rätselhaft: Niemand hat einen Schuss gehört.

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Das Loch wurde entdeckt, nachdem die Boeing 737 von US-Airways am Montag in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina gelandet ist. Das berichtet der Sender CNN und beruft sich auf drei Regierungsquellen.

«Wir glauben nicht, dass es sich um einen terroristischen Akt handelt», sagte eine der Quellen gegenüber CNN. «Es scheint ein zufälliges Ereignis zu sein. Niemand hat den Schuss gehört», sagte die anonyme Quelle weiter.

Vermutet wird, dass der Schuss in Charlotte abgefeuert wurde, nachdem die Passagiere das Flugzeug verlassen hatten. Offenbar wurde der Schuss im Flugzeug selbst abgefeuert.

Entdeckt hat den Einschuss der Pilot, als er die Maschine für einen anderen Flug vorbereitete. Das Loch befindet sich in einer Scheibe im Rumpf des Flugzeugs.

Das FBI hat den Vorfall untersucht und die Maschine freigegeben. Allerdings bleibt sie am Boden: US-Airways will den Vorfall selbst weiter analysieren.

(ast)