Bergretter erzählt

28. Januar 2019 16:00; Akt: 28.01.2019 16:00 Print

«Da wusste ich, dass ich Julen rausholen muss»

Vor knapp zwei Wochen ist der zweijährige Julen beim Spielen in einen 110 Meter tiefen Brunnenschacht gefallen. In der Nacht auf Samstag wurde er tot geborgen. Alle News im Ticker.

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Musste sein zweites Kind zu Grabe tragen: José Rosellò an der Beerdigung seines zweijährigen Sohnes Julen. Hunderte Menschen nehmen am Sonntagmittag in Totalán an der Trauerfeier für den verstorbenen Julen teil. In Malaga wurden Kerzen für den kleinen Julen angezündet. (26. Januar 2019) Ein Sprecher der Guardia Civil gibt den aktuellen Ermittlungsstand zum Fall Julen an einer Pressekonferenz in Totalan bekannt. Victoria Garcia (l.), die Mutter von Julen, umringt von Polizei und Rettungskräften am frühen Samstagmorgen – kurz nach Bekanntwerden von Julens Tod. (26. Januar 2019) Familienangehörige von Julen in Totalán. Viele Menschen haben sich in der Nähe des Hauses eingefunden, nachdem der kleine Junge am frühen Samstagmorgen tot gefunden worden war. Ein Leichenwagen ist am Samstagmorgen unterwegs zum Bergungsgelände. Rettungskräfte haben Julen um 1.25 Uhr in der Nacht auf Samstag leblos im Brunnenschacht aufgefunden. (26. Januar 2019) Die Leiche des zweijährigen Jungen wurde nach tagelangen Bohrungen in einer Tiefe von rund 70 Metern entdeckt. Die Eltern des zweijährigen Julen erleben qualvolle Stunden. (24. Januar 2019) Ein Helikopter der spanischen Guardia Civli transportiert Sprengstoff. (24. Januar 2019) Der Sonntagsausflug einer Familie aus dem spanischen Málaga nahm am 13. Januar 2019 ein dramatisches Ende, als der zweijährige Sohn Julen in ein 110 Meter tiefes Erdloch stürzte. Seither arbeiteten rund 100 Retter an der Bergung des Kleinen. Auch in der Nacht ging die Suche nach Julen weiter. Die Rettungskräfte sind mit Kameras bis knapp 80 Meter Tiefe vorgedrungen. Dort fanden sie eine Tüte mit Süssigkeiten und einen Becher, die Julen zum Zeitpunkt seines Verschwindens dabeihatte, doch bis zum Jungen konnte die Kamera nicht vordringen. Für die Retter stellt die Bergung eine grosse Herausforderung dar, weil der Schacht einen Durchmesser von nur rund 25 Zentimetern aufweist. Die Retter versuchten am 14. Januar, ein neues Loch zu bohren, parallel zu dem, in dem sich das Kind befindet. Vater Jose Rosello (l.): Noch immer gibt es keine nennenswerten Fortschritte bei der Rettung seines Sohnes. (16. Januar 2019) Die Menschen aus Totalán drücken mit einem Marsch und bunten Schildern ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung für Julen und seine Familie aus.

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(20 Minuten/sda/afp)