NBC-Reporterin

13. Dezember 2011 12:45; Akt: 13.12.2011 13:06 Print

Chelsea Clintons durchzogene Premiere

Mit einer Reportage über eine gemeinnützige Organisation für arme Kinder im US-Bundesstaat Arkansas hat Chelsea Clinton ihr Debüt als Fernsehjournalistin gegeben.

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Chelsea Clinton stellt ihre erste Reportage vor. (Video: msnbc.com)
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Der Beitrag der 31-Jährigen wurde am Montag vom US-Sender NBC ausgestrahlt. «Ich bin wirklich dankbar, hier bei Ihnen zu sein», sagte die Tochter von Ex-Präsident Bill Clinton und Aussenministerin Hillary Clinton im Anschluss an die Reportage dem Nachrichtenmoderator Brian Williams. Chelsea Clinton war für ihre Fernsehpremiere wohl nicht zufällig in ihren Heimatstaat Arkansas gereist, wo ihr Vater seine politische Karriere gestartet hatte.

Die Reaktionen auf ihren Einstand fielen kritisch aus. Sie habe die Unterstellungen nicht widerlegen können, wonach sie «den Job wegen ihres Namens bekommen hat», schrieb die New Yorker Zeitung «Newsday». Geradezu vernichtend urteilte die «Washington Post»: Chelsea Clinton habe bei ihrem ersten grossen Auftritt «sehr wenig Charisma gezeigt – eigentlich gar keines». Man sei entweder verwöhnt durch grosse Fernseh-Persönlichkeiten, oder «diese Frau ist einer der langweiligsten Menschen ihrer Zeit», so der «Post»-Kritiker.

Von Grossmutter überredet

Tatsächlich lässt ihre Live-Performance (siehe Video) noch einiges Steigerungspotenzial erkennen. Ein natürlicher Umgang mit der Kamera ist ihr jedenfalls nicht gegeben. Was vielleicht nicht überrascht angesichts der Tatsache, dass Chelsea Clinton ihr bisheriges Leben weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verbracht hat. Mit der Zeit werde sie «hoffentlich lernen, was es bedeutet, eine Reporterin zu sein», so das Fazit von «Newsday».

Sie habe ihr Leben bisher «ganz bewusst» von der Öffentlichkeit abgeschirmt, sagte Clinton im Gespräch mit Brian Williams. Ihre kürzlich verstorbene Grossmutter habe sie aber «beschwatzt», mehr in die Öffentlichkeit zu treten. «Ich hoffe, ich mache sie stolz», ergänzte sie. Chelsea Clintons Entscheidung, journalistisch zu arbeiten, hatte für Spekulationen gesorgt, ob sie ihren Eltern in die Politik folgen will.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alexa Baumann am 13.12.2011 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    aller anfang ist schwer

    ja sie mues wohl zuerst noch ein medien training machen und besser lernen wie man sich vor einer kamera verhält. aber sympatisch ist mir diese frau auf alle fälle

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alexa Baumann am 13.12.2011 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    aller anfang ist schwer

    ja sie mues wohl zuerst noch ein medien training machen und besser lernen wie man sich vor einer kamera verhält. aber sympatisch ist mir diese frau auf alle fälle