Pakistan

23. März 2010 11:58; Akt: 23.03.2010 13:18 Print

Christ verbrannt - er wollte kein Muslim sein

Ein pakistanischer Familienvater wurde bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sich der Christ geweigert hatte, zum Islam überzutreten. Seine Frau wurde daraufhin vor den Augen ihrer Kinder vergewaltigt.

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Das Schicksal von Familienvater Arshed Masih sorgt für Empörung: Der Christ aus Shamsabad im pakistanischen Punjab arbeitete seit fünf Jahren als Fahrer bei dem wohlhabenden Scheich Mohammad Sultan. Dieser bat ihn im Januar zum Islam zu konvertieren. Weil Masih sich weigerte, wurde er von da an immer wieder bedroht. Seine Frau, die als Haushaltshilfe ebenfalls beim Scheich tätig war, schlug ihrem Mann vor, angesichts der massiven Drohungen den Arbeitsplatz zu kündigen.

Ein Kommando im Auftrag des Scheichs

Masihs Arbeitgeber zeigte ihn schliesslich wegen Diebstahls an. Die Anzeige würde er nur zurückziehen, wenn Masih Muslim werde, liess ihn der Scheich wissen. Als sich der Christ ein zweites Mal weigerte, schickte ihm der Scheich ein Killerkommando ins Haus. Masih wurde von den Schergen des Scheichs bei lebendigem Leib verbrannt, seine Frau wurde vor den Augen ihrer drei Kindern vergewaltigt.

Die Christen in Pakistan fordern nun ein dringendes Eingreifen der Regierung zur Wiederherstellung von Legalität und Gerechtigkeit.

(kle)