Neuseeland

07. September 2010 06:35; Akt: 07.09.2010 11:05 Print

Christchurch kommt nicht zur Ruhe

Die Experten sind alarmiert: Drei Tage nach dem heftigen Erdbeben in Neuseeland schüttelt die Erde immer noch. Das deutet auf nichts Gutes hin.

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Drei Tage nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 ist die neuseeländische Stadt Christchurch in der Nacht zum Dienstag von rund 20 teils schweren Nachbeben erschüttert worden. Experten warnten vor einem weiteren heftigen Erdstoss in den nächsten Tagen. Die Nachbeben würden vermutlich noch wochenlang anhalten, sagte Ken Gledhill vom geologischen Dienst GNS. Ausserdem müssten sich die Menschen auf ein mögliches Beben der Stärke 6 einstellen. Zwei der Erdstösse in der Nacht erreichten die Stärke 5,4, insgesamt gab es mittlerweile mehr als 100 Nachbeben. Die Innenstadt von Christchurch blieb am Dienstag weitgehend abgeriegelt.

Ministerpräsident John Key sagte einen geplanten neuntägigen Besuch in Grossbritannien und Frankreich ab. Das Beben der Stärke 7,1 hatte am Samstag in der grössten Stadt auf der Südinsel mindestens 500 Gebäude so stark beschädigt, dass sie abgerissen werden müssen. Ministerpräsident Key schätzt die Schäden auf umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro.

(Video: APTN-Video)

(ap)