Neues vom gefallenen Wachmann

16. Januar 2009 16:51; Akt: 16.01.2009 17:39 Print

Christoph Meili: «Jetzt wohne ich im Auto»

von Marius Egger - Um den ehemaligen UBS-Wachmann Christoph Meili wurde es nach einer ersten Serie von Youtube-Botschaften ruhig. Jetzt scheint klar, weshalb: Meili «geht es nicht gut», wie er in seinem neuesten Werk sagt. Doch Aussicht auf Besserung verspricht sein Beitrag nicht.

Christoph Meili zeigt seine neue «Wohnung». (Quelle: Youtube)
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Erst war er der Held. Doch das ist lange her. Seit Jahren geht es mit Christoph Meili nur noch bergab – und die Youtube-Community ist bei seinem Niedergang hautnah dabei. Nach einer längeren Sendepause meldet sich der gefallene Ex-UBS-Wachmann mit seinem neuesten Zwischenstand aus den USA. Und die Talfahrt ist noch nicht zu Ende, wie man unschwer erkennen kann. Meili ist nicht nur blank, er musste offenbar auch seine Wohnung verlassen. «Ich habe ein Auto gekauft, und jetzt wohne ich in dem Auto», sagt Meili in seiner Grussbotschaft in die Heimat. «Ich versuche es wenigstens», ergänzt er und lädt zu einer kleinen Tour durch seine neue «Wohnung» ein.

«Okay, wie gesagt, es ist schwierig bei uns»

Seine Fans versucht der ehemalige Wachmann zu beruhigen: «Hier hat es jenen Platz», sagt Meili. Doch dass seine Talfahrt ungebremst weitergeht, kann auch Meili nicht verbergen. «Okay, wie gesagt, es ist schwierig bei uns. Wir haben kein Geld mehr, ich bin nicht mehr Security Guard.» Und auch gesundheitlich geht es Meili nicht gut, wie er sagt. Er habe sich an den Augen behandeln lassen müssen und die 500 Dollar Behandlungskosten selber bezahlen müssen. Ein Betrag, der Meili offenbar mit in den Ruin trieb.

Doch zurück in die Schweiz will Meili nicht. Das sei wohl «auch nicht die beste Idee», kommentiert er. Immerhin scheint er nicht ganz alleine zu sein. Im Gegensatz zu seinen letzten Grussbotschaften liess er sich im neuesten Werk von einer Frau filmen. Und: «Der Wein ist immer noch billig».