Air China

13. Juli 2018 10:07; Akt: 13.07.2018 10:07 Print

Co-Pilot raucht E-Zigarette und löst Sinkflug aus

Auf einem Air-China-Flug fielen plötzlich die Sauerstoffmasken herunter. Das Flugzeug verlor rasch an Höhe. Schuld war der Co-Pilot.

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Die Boeing 737 flog von Dalian (China) nach Hongkong. 153 Passagiere waren an Bord, als es plötzlich zu einer dramatischen Szene kam: Die Maschine verlor rasch an Höhe, statt 35'000 Fuss betrug die Flughöhe innert Kürze nur noch rund 10'000 Fuss (3000 Meter). Die Sauerstoffmasken fielen herunter.

Grund: Der Co-Pilot hatte im Cockpit eine E-Zigarette geraucht. Den Rauch zog es in die Kabine. Daraufhin seien «relevante Teile der Belüftung fälschlicherweise ausgeschaltet worden, ohne dass der Kapitän benachrichtigt wurde», wie der «Spiegel» aus einem Bericht von «Channel News Asia» zitiert. Ein Sauerstoffmangel an Bord war die Folge.

Trotz des Zwischenfalls flog die Maschine nach Hongkong weiter. Laut Experten hätte die Maschine notlanden müssen. Denn wäre es zu einem zweiten Problem mit der Belüftung gekommen, wäre möglicherweise nicht mehr genug Luft aus den Sauerstoffmasken vorhanden gewesen.

(20 Minuten)