18. April 2005 22:47; Akt: 18.04.2005 22:48 Print

DNA-Analyse bei fünf Opfern unumgänglich

Sieben Todesopfer des Busunglücks am Grossen St. Bernhard vom Sonntag sind identifiziert, bei fünf wird eine DNA-Analyse benötigt. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

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Bei den sieben identifizierten Opfern handelt es sich um eine 45-jährige Walliserin, eine 19-jährige Freiburgerin, einen 68-jährigen Italiener sowie drei Frauen im Alter von 21, 41 und 48 Jahren und einen 47-jährigen Mann aus dem Kanton Bern. Der schlechte Zustand der anderen fünf Toten liess keine Identifikation zu. Die Leichen wurden zwecks einer DNA-Analyse ins rechtsmedizinische Institut nach Lausanne gebracht. Die 15 Verletzten befinden sich ausser Lebensgefahr. Den Überlebenden und Angehörigen stand eine notfallpsychologische Betreuung zur Verfügung.

Trotz ersten Einvernahmen sind Unfallursache und -hergang vorerst ungeklärt. Am Wrack wurde mit einer Expertise begonnen. Der Bus soll in Teile geschnitten und diese sollen mit dem Helikopter aus der schwer zugänglichen Unfallstelle ausgeflogen werden.

Beim Carreisen-Anbieter Marti AG kam es nicht zu einer Annullationswelle. Die Firma ist zudem durch die obligatorische Haftpflichtversicherung voll gedeckt.

(SDA/AP)