Don of Doners

03. Juni 2011 15:38; Akt: 03.06.2011 15:51 Print

Ein Mitternachts-Snack für 1000 Franken

Chefkoch Andy Bates hat einen Kebab geöffnet, die Zutaten analysiert und sich überlegt, wie man das Gericht prefektionieren könnte. Entstanden ist ein High-Class-Döner.

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Herkömmliches Kebab-Fleisch würde Andy Bates für den «Don of All Doners» nicht verwenden. Bei ihm kommt langsam gegarte Schulter vom Milchlamm in den Döner. (Bild: Keystone)

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In Berlin kriegt man ihn schon ab zwei Euro. In der Schweiz blättert man schon fast so viel hin wie für das billigste Gericht auf der Restaurantkarte. Weniger als 8 Franken kostet ein Kebab selten. Ein englischer Küchenchef kreierte nun ein Döner-Exemplar, für das man noch etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Der Deluxe-Kebab von Andy Bates kostet 750 Pfund - rund 1000 Franken.

Er heisst «Don of All Doners» und wird aus den besten Zutaten aus aller Welt hergestellt, schreibt Daily Mail. Das Fleisch stammt von Milchlämmern aus den Pyrenäen und liegt auf einem Bett aus Butterkopfsalat und Kresse. Für die richtige Würze sorgen erstklassige Scotch Bonnet Chilis, und kühle Milde bringt die Minze-Gurken-Joghurt-Sauce mit einem Schuss Kug Grande Cuvée Champagner.

Mit Gold garniert

Im exquisiten Röllchen stecken zudem noch fassgereifter, griechischer Feta, blaue Kartoffeln aus Frankreich, Coer de Boeuf Tomaten und spanisches Olivenöl vom feinsten. Eingerollt wird diese Füllung in mit Safran veredeltem Pita-Brot. Zu guter Letzt kommt gar noch eine goldene Dekoration hinzu: Ein essbares Goldplättchen. Ach ja, natürlich stammen alle Zutaten - mal abgesehen vom Gold - aus biologischem Anbau.

Dieser Kebab wird natürlich nicht in Alufolie zum Mitnehmen eingepackt, sondern auf dem sprichwörtlichen silbernen Tablett. Unter einer Glocke wartete der erste Edel-Döner auf seinen ersten Auftritt in London. Andy kreierte den Snack für die TV Show «The Great Food Truck Race».

«Ein verlockender Snack für einen High-Class-Betrunkenen», so Koch Andy zu seinem Meisterwerk.

(fvo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ruedi am 03.06.2011 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Seit wann ...

    ... hat englische Küche auch nur ansatzweise etwas mit High Class zu tun? Vermutlich schmeckt es wie die meisten Gerichte von der Insel...

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  • ILOVENOUR am 03.06.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    Geld würde Hungernden mehr dienen

    Mit diesem Geld könnte man viele Hungernde sättigen.

  • Gargamel am 03.06.2011 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    sinnlos

    so etwas von sinnlos... wie viele menschen auf dieser welt müssen hunger leiden? gold essen? absurd. ist ja wohl nicht wirklich geniessbar.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • paedu am 04.06.2011 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte ohne Tomaten und mit Scharf

    Ich fange gleich an zu sparen..;-)

  • Sandra am 04.06.2011 07:38 Report Diesen Beitrag melden

    Wer sich's leisten kann?!

    Das unser einer so viel Geld nicht bezahlen würde ist klar. Aber wer's hat, der kauft sich noch ganz andere Sachen die wir nicht nach vollziehen können. Z.B: Hundehalsband mit Diamanten, Handtaschen für Zehntausende, Schönheistsop's für Kid's usw. Da scheint mir ein Döner für 1000 Fr. eher als Spielgeld. Tja, dekadent? Aber mit Sicherheit! Unverständlich? Logisch. But, that's life.

  • ichnichtsverstehn am 04.06.2011 05:43 Report Diesen Beitrag melden

    1001

    Wenn's da nicht diese Menschen gebe, für welche 1000 wie 1 ist

  • Peter am 03.06.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    dekadent

    Bis aufs Gold wäre der eigentlich gar nicht so schlecht. Und wahrscheinlich auch bezahlbar

  • ILOVENOUR am 03.06.2011 22:25 Report Diesen Beitrag melden

    Geld würde Hungernden mehr dienen

    Mit diesem Geld könnte man viele Hungernde sättigen.