Alkohol im Iran

25. August 2013 20:51; Akt: 25.08.2013 20:51 Print

Entzugsklinik im Land ohne Alkohol eröffnet

Die Polizei schätzt, dass es 200'000 Alkoholkranke im Iran gibt. Und das, obwohl der Konsum eigentlich verboten ist. Jetzt ist die erste Entzugsklinik eröffnet worden.

Alkohol wirkt auch in Ländern schädlich in denen er verboten ist.

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Im Iran, wo Alkoholkonsum verboten ist, soll erstmals eine Entzugsklinik für Alkoholiker eröffnet werden. Das Projekt habe die Genehmigung erhalten, erklärte Farid Barati, der Leiter der Behörde für Suchtprävention und -behandlung, am Sonntag.

Es handle sich um ein Pilotprojekt. Weitere Einrichtungen seien aber geplant. In der Klinik, die in der Hauptstadt Teheran entstehen soll, sollen Alkoholkranke einen Monat lang stationär behandelt werden.

Im Iran ist Alkohol seit der islamischen Revolution 1979 verboten. Der Besitz, Verkauf und Konsum alkoholischer Getränke wird hart bestraft. Dennoch leiden nach Angaben der Polizei rund 200'000 der 75 Millionen Einwohner des Landes an Alkoholsucht. Barati sagte, angesichts dieser hohen Zahl müssten «sicherlich» im ganzen Land weitere Entzugskliniken eröffnet werden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • killuminati am 25.08.2013 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..

    problemlos bekommt man alkohol

  • Tony R am 25.08.2013 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Theokraten und ihre orthodoxe Mentalität

    Es erstaunt mich nicht, dass im Iran, diesem Land das einst eine kulturelle Quelle war, heute jedoch von Despoten mit pseudodemokratischer Legitimation regiert, viele Menschen das Ventil "Alkohol" nutzen, um diesen Zustand einigermassen zu ertragen. Die Theokraten täten auch gut daran, ihre Auffassung zum Alkohol historisch zu hinterfragen. Ihr Glaubensgründer hat diesen in einem zweiten Schritt verboten, weil seine Anhänger immer wieder besoffen zum Gebet kamen.

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  • Besserwessi am 25.08.2013 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verlogenheit in Reinkultur

    Tja.... Wasser Predigen aber Wein trinken. Ist doch wieder typisch für dieses Land.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • T.Rinker am 26.08.2013 09:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Prost, Kameraden! 

    Schöne Doppelmoral...

  • Erika am 26.08.2013 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verbote

    Verbietet etwas, dann wird es gemacht! Alles Verbotene wird interessant! Habe ich schon bei Kindern mehrfach erlebt. Du bekommst keinen Salat usw. Das Kind will aber unbedingt Salat usw. Essen. Der Erfolg ist beinahe immer garantiert.

  • Roman am 26.08.2013 07:26 Report Diesen Beitrag melden

    Super Beitrag!

    Der Titel ist übrigens ironisch gemeint! Hier in der Schweiz gibt es auch Entzüge für Kokser und Heroinjunkies und siehe da bei uns ist Koks und Heroin auch verboten.....

  • 18-Jähriger am 26.08.2013 00:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Prohebition funktioniert nicht...

    Weder für Alkohol noch für Cannabis oder irgend eine Droge. Allerdings bei den Steuern die bals auf Zigis sind bin ich fast schon froh, dass Grass nicht legal (mit Steuern) verkauft werden darf...

  • A. am 26.08.2013 00:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wirklich witzig

    und wenn diese 200.000 Menschen dort behandelt werden, bekommen Sie gleich eine Anzeige wegen Alkoholmissbrauch oder wie?!?

    • Tomas am 26.08.2013 07:24 Report Diesen Beitrag melden

      Schlau....

      Hier bekommen Koks- und Heroin süchtige auch keine Anzeige wenn sie zum Entzug gehen....

    • ueli am 26.08.2013 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hallo

      wir sind hier auch in der schweiz und verbinden drogen nicht mit der religion..

    • Theo am 26.08.2013 09:19 Report Diesen Beitrag melden

      noch schlauer

      Die Schweiz ist auch kein islamischer Staat!

    • pete am 26.08.2013 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      bla

      hier sind wir auch nicht im iran..

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