127 Vermisste

31. Juli 2014 08:32; Akt: 31.07.2014 08:51 Print

Erdrutsch in Indien – mindestens 24 Tote

70 Häuser wurden im kleinen Dorf Malin in Indien unter einer Schlammlawine begraben. 158 Dorfbewohner werden vermisst, 24 konnten nur noch tot geborgen werden.

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Der Erdrutsch hatte am Mittwoch die Ortschaft Malin im Staat Maharashtra unter sich begraben. Mehr als 150 Menschen wurden verschüttet. Alok Avasthy von der Katastrophenschutzbehörde NDRF sagte, 24 Leichen seien bisher geborgen worden. Die Nachrichtenagentur Press Trust of India berichtete, zahlreiche Menschen aus nahegelegenen Dörfern hätten Rettungskräften geholfen, umgestürzte Bäume und Steine mit ihren Händen zu bewegen.

Auch am Donnerstag wühlten sich Bergungsteams auf der Suche nach Überlebenden und Toten durch tiefe Schlammmassen, Steine und Trümmer zerstörter Häuser. Die Arbeiten wurden durch Regen behindert.

Sieben Verletzte gerettet

Da 70 Häuser unter den Erdmassen begraben wurden und Berichten zufolge 158 weitere von dem Erdrutsch getroffen wurden, wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigt. Das Dorf hat 704 Einwohner. In der Nacht zum Donnerstag konnten Rettungskräfte sieben verletzte Menschen retten, wie der Katastrophenschutzbeamte Vitthal Banot sagte. Sie wurden den Angaben zufolge in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, ihre Verletzungen waren aber nicht lebensbedrohlich.

In der Region sind Erdrutsche während der Monsunsaison von Juni bis September häufig.

(sda)