Seenot

16. Februar 2011 07:12; Akt: 16.02.2011 07:53 Print

Fitter Fischer rettet sich schwimmend

Ein von einer hohen Welle über Bord gespülter Fischer in Australien hat sich schwimmend in Sicherheit gebracht: Der Mann schwamm ohne Rettungsweste ans Ufer - sechs Stunden lang.

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Der 25-jährige Mann war am Dienstag allein in einem kleinen Motorboot vor der Küste Australiens unterwegs, als eine Riesenwelle ihn packte und über Bord warf. Er schaffte es nicht zurück ins Boot. Andere Fischer sahen das leere Boot im Kreis fahren und alarmierten die Küstenwache, doch blieb die Suche ohne Ergebnis.

Der Mann war bereits aus eigener Kraft auf dem Weg zurück zum Strand an der Goldküste südlich von Brisbane im Staat Queensland. Dort kletterte er über Felsen an Land und schleppte sich zu einem Haus, wo er um Hilfe bat. Der 25-Jährige war «natürlich ziemlich geschafft. Wir denken, er ist sechs Stunden geschwommen und hat etwa 7,5 Kilometer zurückgelegt», berichtete die Polizei am Mittwoch in Twead Heads. Der 25-Jährige wurde kurz im Spital behandelt und anschliessend wieder entlassen.

(sda)