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08. Februar 2019 11:54; Akt: 08.02.2019 11:54 Print

Fluffy lag halb erfroren im Schnee und überlebte

Dafür muss die 3-jährige Katze wohl eines ihrer neun Leben hergeben: Bei winterlichen Verhältnissen blieb sie im Schnee stecken und erfror beinahe.

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In Kalispell im US-Staat Montana ist derzeit tiefster Winter mit Schneefällen und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Das wurde der dreijährigen Katze Fluffy beinahe zum Verhängnis. Vermutlich aufgrund einer Verletzung konnte sie sich nicht in die warme Stube zurückziehen und wurde unter einer Schneedecke begraben.

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Ihre Besitzer fanden das Büsi am 31. Januar im Schnee und brachten es sofort in die Tierklinik, wie CNN berichtet.

Glück für Fluffy: «Sie war grösstenteils unterkühlt und reagierte nicht», schreibt die Klinik auf Facebook. «Als sie in die Klinik gebracht wurde, lag ihre Körpertemperatur bei unter 32 Grad», so ein Mitarbeiter. Die normale Körpertemperatur einer Katze liegt bei 38 bis 39 Grad. Die Mitarbeiter hätten die Temperatur mit dem Thermometer kaum messen können, zudem hätten sie Probleme gehabt, der Katze einen intravenösen Zugang zu legen, weil sie derart gefroren war.

Fluffy wies Anzeichen einer Verletzung auf

Doch die Tierretter wussten sich zu helfen: «Sie wandten ein paar andere Methoden an, um die Körpertemperatur zu erhöhen: Warmwasser, Haarföhn und wärmende Tücher», sagt Klinikdirektorin Andrea Dutter zu CNN. Schliesslich konnte Fluffy in einen beheizten Zwinger verlegt werden.

Eine Nacht lang musste das Büsi in der Klinik verbringen, anschliessend durfte es wieder nach Hause. Es sei mehrheitlich ein Freigänger, sagen die Besitzer. Wie es dazu kam, dass Fluffy unter dem Schnee begraben wurde, können sie sich nicht erklären. Laut den Tierärzten wies sie jedoch Anzeichen einer Verletzung auf, die es ihr verunmöglicht haben könnte, ins Warme zurückzukehren.

(vro)