Philippinen

10. Dezember 2011 10:18; Akt: 10.12.2011 19:38 Print

Flugzeug stürzt mitten in Wohnsiedlung

Eine Kleinmaschine ist bei Manila in ein Armenviertel abgestürzt. Das Flugzeug ging in Flammen auf und das Feuer griff auf die naheliegenden Häuser um. Es gab über ein Dutzend Tote und viele Verletzte.

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Viele Opfer verbrannten in den Slums von Manila.

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Beim Absturz eines Kleinflugzeugs nahe der philippinischen Hauptstadt Manila sind am Samstag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter mehrere Kinder. Dutzende Menschen erlitten Brandverletzungen und kamen in Spitäler.

Das mit drei Personen besetzte Flugzeug schlug am Nachmittag nahe einer Grundschule im Vorort Paranaque auf und setzte mindestens 50 Häuser in Brand. «Die meisten Opfer sind Kinder, die dort spielten», sagte der Bürgermeister von Parañaque, Florencio Bernabe. Am Samstag habe in der Schule kein Unterricht stattgefunden.

Technischer Defekt im Fokus der Ermittler

Unter den Toten seien auch die drei Insassen der Maschine, sagte Bernabe. Zahlreiche Familien seien obdachlos geworden. Wie das philippinische ABS-CBN-Fernsehen meldete, mussten Dutzende Familien aus ihren Häusern in dem Armenviertel in Sicherheit gebracht werden. Die Grundschule sei nahezu ausgebrannt, hiess es.

Die Maschine stürzte kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen von Manila ab. Der Pilot setzte noch einen Notruf ab und wollte notlanden. Luftfahrtexperten vermuten einen technischen Defekt als Unglücksursache.

(sda)